Inzwischen bringen so viele Hersteller smarte Glühbirnen auf den Markt, dass man kaum noch den Überblick behalten kann. Darunter befinden sich auch die unterschiedlichsten Systeme. Einige Hersteller setzen, wie bei Philips Hue *, auf eine Bridge. Andere Hersteller, wie beispielsweise Teckin *, integrieren ihre Lampen direkt ins Netzwerk.

Um genau diese Technik und diese Lampen wird es in diesem Beitrag gehen. Ich habe die smarten WLAN-Lampen testen können.

Für diesen Beitrag wurde nichts gesponsert und es fand auch kein Kontakt zum Hersteller statt.

 

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Überblick – Teckin smarte WLAN-Lampe

 

Bei diesen Lampen * handelt es sich um farbige Glühbirnen, die per Handy-App gesteuert werden können. Dabei kommen diese Produkte aus China.

 

Teckin smarte Lampe SB50

 

Sie unterscheiden sich von anderen Systemen, da sie direkt mit dem WLAN-Netzwerk verbunden werden. Ich vermute sehr stark, dass hierfür ein ESP verbaut wurde, welcher die Verbindung zum Netzwerk herstellen kann. Denn nach dem Anmelden wird dieses Gerät in der Netzwerkübersicht sichtbar als ESP.

Beim ESP handelt es sich um eine kleine Platine, die für die Kommunikation zwischen Lampe und Netzwerk bzw. App zuständig ist. Sie unterstützt 2,4 GHz WLAN und bislang kein 5 GHz WLAN. Für die meisten Anwendungsfälle wird im Smart Home allerdings sicherlich das 2,4 GHz WLAN gebraucht, da dieses im Vergleich zum 5 GHz WLAN weiter reicht.

Die Lampen erreichen laut Hersteller 800 Lumen. Im Vergleich zu meinen LED-Strips von Philips, die ich unter anderem für meine Kinofunktion nutze, ist das genau die Hälfte. Denn die Philips Hue Lightstrips * erreichen laut Hersteller ganze 1.600 Lumen.

Vergleicht man nun allerdings (und dieser Vergleich ist fairer) die Teckin Lampen mit Einzellampen von Philips, sind sie etwa auf einem gleichen Level. Denn hier erreichen die smarten Lampen von Philips * einen Wert von 806 Lumen.

Ansonsten ist noch erwähnenswert, dass die Lampen eine Nennleistung von 7,5 Watt haben.

 

Smarte WLAN-Lampen im Test. Diesen Beitrag habe ich gerade gelesen. Klick um zu Tweeten

 

Teckin smarte Lampe in der Einrichtung

 

Die Einrichtung der Lampe verläuft im Handling ziemlich einfach. Zumindest in der Theorie.

Nach dem Auspacken wird die entsprechende Lampe in eine passende Fassung geschraubt. In meinem Fall nutze ich eine E27-Fassung.

 

Teckin smarte Lampe

 

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Sie leuchtet daraufhin auf und beginnt langsam zu blinken. Das Blinken symbolisiert die Pairing-Bereitschaft der Lampe, welche nun über die zugehörige App eingerichtet werden kann.

Die passende App dazu findest du im App Store beziehungsweise im Google Play Store. Hier kannst du nach dem Begriff Smart Life suchen.

In der App wählst du zum Einrichten das passende Gerät * aus. In meinem Fall handelt es sich um eine farbige WLAN-Lampe, die ich gerne einrichten möchte. Der Einrichtungsmodus wird daraufhin gestartet. Über das Netzwerk sucht die App nach passenden Geräten und verbindet diese mit deinem Heimnetzwerk.

Sobald der Einrichtungsvorgang beendet ist, leuchtet die Lampe dauerhaft und die App gibt eine entsprechende Meldung aus. Du kannst die Lampe nun über die App steuern.

Der Einrichtungsprozess ist sehr einfach gehalten und kann von jeder Person durchgeführt werden. Hierfür reichen Kenntnisse des eigenen Smartphones, damit die App bedient werden kann.

Sollte der Einrichtungsprozess fehlschlagen und die Lampe leuchtet dennoch dauerhaft, so hat sie den Einrichtungsmodus verlassen. Du kannst diesen aber erneut starten, indem du die Lampe 3x aus- und wieder einschaltest. Beim letzten Mal solltest du die Lampe dann eingeschaltet lassen und ein paar Sekunden abwarten. Sie wird sich daraufhin erneut in den Einrichtungsmodus versetzen.

 

Eindruck der günstigen, smarten Lampen

 

Im Vergleich zur Philips Hue * sind die Teckin Lampen sehr günstig. Ich vergleiche die beiden Hersteller aus diesem Grund gerne, da ich überwiegend auf Lampen von Philips setze.

Die Verpackung der Lampen ist sehr schlicht und einfach gehalten. Man findet darauf ein paar technische Informationen, einen QR-Code zum Download der passenden App sowie einige wichtige Eigenschaften der Lampen.

 

Teckin smarte Lampe Eigenschaften

 

Auch die Teckin Lampen * selbst sind sehr schlicht gehalten. Auf den ersten Blick fällt nicht auf, dass es sich hierbei um smarte Lampen handelt. Sie wirken sogar eher wie eine Standard-Glühbirne, die man in vielen Läden kaufen kann. Vom Gewicht her würde ich allerdings sagen, dass sie deutlich schwerer ist. Leider habe ich aktuell keine passende normale Glühbirne zur Hand, daher kann ich das nicht mit absoluter Sicherheit sagen.

Mehr ist im Grunde zu den Lampen gar nicht zu sagen. Sie wirken gut verarbeitet, haben in meinem Fall keine auffallenden Merkmale. Auch die App erfüllt im Grunde die meisten Funktionen, die man sich wünscht. Ebenso ist sie gut gestaltet. Keine Besonderheit, aber auch nichts außergewöhnlich negatives.

 

Teckin smarte Lampen im Test

 

Du hast bestimmt schon darauf gewartet, dass ich nun meine Meinung zu den Lampen abgebe. Nun ist es soweit.

Ich habe die Lampen * mehrere Wochen getestet. Dabei sind alle Lampen im Außenbereich angebracht, jedoch vor Wasser und direktem Wind geschützt. Ich habe mir die Farbauswahl angesehen und auch die Farbe in der Realität. Denn es wäre nicht die erste Lampe, die andere Farben darstellt als ausgewählt wurden.

Im Grunde bleibt mir eigentlich nur zu sagen, dass es sich tatsächlich um solide Lampen handelt. Die Farben werden ordentlich dargestellt und die Bedienung funktioniert ohne Probleme. Auch wenn die Netzwerkverbindung getrennt wird, beispielsweise durch das Ausschalten mit dem Schalter, wird die Verbindung danach wieder aufgebaut.

 

Ein Kritikpunkt bleibt dennoch

 

Für mich persönlich bleibt allerdings ein Kritikpunkt. Die Lampen werden per WLAN angebunden.

Warum das für mich ein Kritikpunkt ist? Nun ja, jede Lampe braucht im Netzwerk eine eigene IP-Adresse. Das bedeutet, dass ein Großteil deines IP-Adressenbereichs durch Lampen genutzt wird, sofern du viele dieser Lampen einsetzt.

Nehmen wir einmal an, dass du ein gewöhnliches Heimnetzwerk hast. Hier stehen in deinem IP-Adressenbereich genau 255 Adressen zur Verfügung. Eine Adresse wird für das sogenannte Broadcasting verwendet. In der Regel handelt es sich dabei um die letzte Adresse des Netzwerks, also der 255. Eine weitere IP-Adresse wird für den Router abgezogen, welche oft die erste ist.

Das bedeutet nun, dass du in deinem Netzwerk insgesamt 253 freie IP-Adressen zur Verfügung hast. Da nun immer mehr Geräte mit deinem Heimnetzwerk verbunden werden, können die Adressen schnell knapp werden.

Wären alle Lampen hingegen über eine Bridge gekoppelt an das Netzwerk angeschlossen, würde für alle Lampen lediglich eine einzige IP-Adresse genutzt werden.

Sicherlich ist das in den meisten Fällen kein Problem, doch man sollte solche Dinge bereits im Voraus bedenken. Niemand möchte schließlich böse Überraschungen in seinem Smart Home.

Der Vollständigkeit halber muss ich an dieser Stelle nun noch sagen, dass du den Adressbereich deines Netzwerks anpassen kannst. Dadurch stehen in deinem Heimnetzwerk mehr IP-Adressen zur Verfügung. Hierfür schlägst du am besten einmal im Handbuch deines Routers nach.

Wieder etwas zum Thema Netzwerk und Smart Home gelernt. Schau mal rein. Klick um zu Tweeten

 

Was ist deine Meinung zu WLAN-Lampen im Smart Home? Würdest du solche einsetzen oder greifst du lieber auf Lösungen mit Bridge zurück?

 

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Teckin WLAN LED Lampe
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Kategorien: Smart Home

Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHAB. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Werkstudent im Software Engineering.

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