Notizblock auf dem iPad

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch. Doch es gibt Bereiche im Leben, in denen die Digitalisierung bislang noch nicht so fortgeschritten ist. Das betrifft vor allem kleine Betriebe, in denen es keine Person gibt, die fĂŒr den Bereich zustĂ€ndig ist. Oft ist es auch so, dass das entsprechende Wissen fehlt.

Selbst in Zeiten des IoT, des Web 2.0 und der Clouds schreiben wir immer noch am liebsten auf Papier. Besonders im Hörsaal sieht man nahezu jeden Studenten mit Notizblock und Kugelschreiber. Jedenfalls ist das bei uns der Fall.

Hierbei fallen jedoch oft Notizen an, die wir im Nachhinein wegwerfen oder die wir aufgrund von Fehlern erneut schreiben. Das Blatt, das wir versaut haben oder nicht mehr brauchen, wandert in den Papierkorb. Jeder der dafĂŒr gestorbenen BĂ€ume wĂŒrde uns dafĂŒr vermutlich gleich hinterher werfen.

Doch es geht auch anders! Nutze doch einfach dein Tablet als Notizblockersatz

Nahezu jeder hat heutzutage ein Tablet, das er fĂŒr vielerlei Dinge nutzt. Ein solches GerĂ€t kann jedoch auch den Notizblock ersetzen (oder ergĂ€nzen), so dass wir weniger PapiermĂŒll erzeugen. Notizen, welche wir sowieso erneut ĂŒberarbeiten, oder solche, die wir in naher Zukunft nicht mehr benötigen, lassen sich super auf dem Tablet schreiben.

Jeder Kritiker wĂŒrde nun allerdings sagen, dass der Strom die Umwelt ebenso belastet, da dieser oft aus Atom- oder Kohlekraftwerken stammt. Das ist korrekt und das möchte ich auch nicht abstreiten. Es ist nur leider so, dass die Herkunft des Stromes meist nicht in unserer Macht liegt und wir den grĂŒnen Strom lediglich unterstĂŒtzen können. Eine andere Form der UnterstĂŒtzung einer sauberen Umwelt ist meiner Meinung nach jedoch auch, dass man unnĂŒtze Belastungen vermeidet. Arbeite ich nun mit einem Tablet und schreibe auf Papier, so belaste ich die Umwelt doppelt.

Es kann natĂŒrlich nun zu einem Streitthema ausarten, was nun schlimmer ist und was nicht. Diese Diskussion möchte ich mit diesem Beitrag allerdings nicht anregen. In diesem Beitrag soll es lediglich um den digitalen Notizblock gehen bzw. wie du analoge Notizen digitalisieren kannst. Viele wollen dabei auf dem Tablet schreiben wie auf Papier.

Zuletzt aktualisiert 2.12.2021 / (*) Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein.

Was wird benötigt fĂŒr den digitalen Notizblock?

Nun, damit man das Tablet als Notizblock nutzen kann braucht man gar nicht vieles. Theoretisch reicht es, wenn man mindestens einen Finger an der Hand hat, mit dem man auf dem Tablet Eingaben tĂ€tigen kann. Was jedoch praktischer wĂ€re ist, wenn man einen Eingabestift nutzt. Dadurch lassen sich Eingaben prĂ€zisieren und man vermeidet auch die vielen AbdrĂŒcke auf dem Display.

Wer ein iPad nutzt, kann direkt loslegen mit der Notizen-App, die bereits vorinstalliert ist. Diese liefert viele nĂŒtzliche Tools bereits mit, wie beispielsweise verschiedenen Stifte und ein Lineal. Ein großer Nachteil hierbei ist jedoch, dass man die Notizen nur als Bilddatei exportieren kann, was nicht unbedingt Gang und Gebe ist. Ich persönlich bevorzuge solche Notizen als PDF-Dateien.

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Eingabestift

Es gibt verschiedene Arten von Eingabestiften. Zum Einen gibt es die einfachen und gĂŒnstigen Stifte, welche keinerlei Zusatzfunktionen haben. Diese bekommt man in nahezu jedem Laden, welcher ein minimales Sortiment an Elektronik hat (beispielsweise Real). Mit diesem Stift ist es möglich, Eingaben zu tĂ€tigen und zumindest gelegentlich damit zu arbeiten. Wer jedoch hĂ€ufig mit seinem Stift arbeiten möchte und auch auf sehr prĂ€zise Eingaben angewiesen ist, der sollte eher zu einem anderen Modell greifen. Die gĂŒnstigen Eingabestifte sind nĂ€mlich meist recht unprĂ€zise und eigenen sich daher nur bedingt fĂŒr das Erstellen von Notizen.

Eine weitere Sorte von Eingabestiften sind diese, welche sich per Bluetooth mit dem GerĂ€t verbinden. Dadurch lassen sich Schmierereien durch die HandflĂ€che vermeiden, da die GerĂ€te nur auf das Eingegebene des Stiftes reagieren. Das wohl berĂŒhmteste (und teuerste) Modell ist der Apple Pencil. Es gibt diese Stifte jedoch auch von anderen Herstellern, wie beispielsweise Wacom.

Die zweite Sorte der Eingabestifte hebt sich natĂŒrlich nicht nur durch die Funktionen ab, sondern auch durch den Preis. Ein Modell wĂ€re beispielsweise der Bamboo Stylus Fineline 2. Die erste Sorte kostet lediglich zwischen 5 – 10 EUR.

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Die App fĂŒr deine Notizen

Wie bereits oben genannt, können Apple-Nutzer direkt mit der Notizen-App loslegen. Ich persönlich nutze aktuell jedoch die App Bamboo Paper – Notizbuch. Diese unterstĂŒtzt mehrere NotizbĂŒcher, welche sich alle als PDF exportieren lassen. Jedes Notizbuch ist ein komplettes PDF-Dokument und enthĂ€lt die einzelnen Seiten. Ein Export ist beispielsweise in die Dropbox möglich. Man kann sich – oder anderen – die Notizen jedoch auch per Email zuschicken.

Die App lĂ€sst sich per In-App-KĂ€ufe erweitern, enthĂ€lt jedoch in der Standardinstallation bereits zwei Stifte und verschiedene Farben. Das Papier kann angepasst werden pro Notizbuch sowie die Farbe des Notizbuchs. Es ist standardmĂ€ĂŸig eine Art von Notizbuch enthalten, alle weiteren muss man kaufen.

Doch auch die Standardinstallation reicht meiner Meinung nach komplett aus und erlaubt das schnelle Anfertigen von digitalen Notizen, welche man dann in der Cloud oder auf dem PC (mit Umweg ĂŒber Email) speichern kann.

FĂŒr Android gibt es die gleiche App, welche ich jedoch nicht testen konnte, da mir kein Android-GerĂ€t vorliegt. Ich vermute jedoch, dass sich der Funktionsumfang dort nicht unterscheidet.

Übrigens hat sich seit den letzten iOS-Versionen an der Notiz-App von Apple einiges geĂ€ndert. Sie ist nun etwas umfangreicher und reicht sicherlich fĂŒr kleinere Notizen und Bearbeitungen völlig aus. Wer jedoch umfangreiche Texte schreibt oder mehrere Seiten benötigt, sollte eher auf externe Apps zurĂŒckgreifen.

Microsoft Surface

Wer natĂŒrlich stattdessen gleich eine voll ausgestattete Variante eines mobilen Notizbuchs möchte, sollte sich auf alle FĂ€lle das Microsoft Surface * genauer anschauen. Es bietet den Vorteil, dass es leicht ist und sowohl wie ein Tablet als auch ein Notebook genutzt werden kann.

Schön ist weiterhin, dass man einen Eingabestift nutzen kann, der auf dem Display des GerĂ€ts super schreiben und zeichnen kann. Somit ist das Microsoft Surface fĂŒr kreative Arbeiten als auch fĂŒr Mitschriebe bestens geeignet.

Im Vergleich zu Android und iOS hat man hier weiterhin die Möglichkeit, normale Windowssoftware zu installieren, was das GerÀt nochmals deutlich aufwertet.

Das Surface kann so entweder als mobiles GerĂ€t oder auch als Ersatz fĂŒr einen herkömmlichen Desktop-PC genutzt werden. Vorausgesetzt natĂŒrlich, dass man keinen Wert auf High-End-Gaming legt. Denn dafĂŒr ist das GerĂ€t nicht geschaffen.

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Nachteile

Wie so vieles, hat auch diese Sache der elektronischen Notizen Nachteile. Einen der grĂ¶ĂŸten Nachteile sehe ich persönlich darin, dass man auf einem herkömmlichen Notizblock prĂ€ziser arbeiten kann. Jedoch muss ich auch dazu sagen, dass ich derzeit keinen Eingabestift mit Bluetooth nutze, sondern lediglich einen einfachen. Auch ein Microsoft Surface habe ich bislang nicht im produktiven Betrieb genutzt. Dennoch denke ich, dass das Arbeiten auf Papier genauer geschehen kann, da man dort doch ein anderes GefĂŒhl beim Schreiben und Zeichnen hat.

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Schlusswort

Nichtsdestotrotz wĂŒrde ich sagen, dass man dieser Option eine Chance geben sollte. Auf einem Tablet lassen sich viele Fehler im Notizblock innerhalb von Sekunden korrigieren, da man einen virtuellen Radiergummi nutzen kann. Notizen können aufgeschrieben und per Email versendet werden. Das erleichtert sicherlich öfter einmal den Informationsaustausch. Nach einem Meeting sendet man die Notizen schnell an Kollegen oder man fertigt seinen Einkaufszettel (typisches Beispiel fĂŒr’s Wegwerfen nach einmaligem Nutzen) kĂŒnftig digital an und lĂ€dt ihn auf das Smartphone.

Wer nach einer Testphase bemerkt, dass ihm diese Art des Schreibens liegt, der kann dabei bleiben. Andere wechseln wieder zurĂŒck zum Kugelschreiber und dem Blatt Papier. Ich denke jedoch, dass es in unserer modernen Zeit jedoch wichtig ist, dass man viele Dinge einfach einmal ausprobiert. Ob man sie schlussendlich beibehĂ€lt, das sei jedem selbst ĂŒberlassen.

Und wer wirklich wichtige Notizen auf Papier braucht, kann sich diese auch ausdrucken.


Links

itunes.apple.com: Bamboo Paper – Notizbuch

play.google.com: Bamboo Paper

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Schreibe Notizen auf deinem Tablet
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Notizen auf dem Tablet anlegen ist nicht schwer und erfordert nicht viel Zubehör. DafĂŒr steigert es den Komfort ungemein.
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Hobbyblogging
Kategorien: Computer und Digitales

Lukas

Hey, ich bin Lukas. Seit einigen Jahren schreibe ich in meinem Smart Home Blog ĂŒber Hausautomation und Digitalisierung. Als Wirtschaftsinformatiker weiß ich, wie wichtig die Vernetzung von IT-Systemen ist. Diese Erkenntnisse ĂŒbertrage ich auf mein eigenes Smart Home, das ich auf Basis von ioBroker betreibe. Hierzu nutze ich die Leistung eines eigenen Rackservers in meinem Keller, der alle Dienste und Smart Home Systeme aufrecht erhĂ€lt. Mit ihm habe ich mir einen großen Traum erfĂŒllen können. In deinen Ohren klingt das mindestens genauso spannend, wie fĂŒr mich? Dann komm mit auf unsere Reise zu einem vollwertigen, sicheren und komfortablen Smart Home. Ganz oben findest du VerknĂŒpfungen zu Social Media, wo du mir gerne folgen darfst. Ich freue mich auf dich!

6 Kommentare

Jakob · 25. Mai 2021 um 08:46

Ich bin seit einiger Zeit (ca. 1,5 Jahre) nur noch digital unterwegs und mache ĂŒberhaupt keine Notizen mehr auf konventionellem Papier. Zu Beginn etwas gewöhnungsbedĂŒrftig, dann ĂŒberwiegen aber eindeutig die Vorteile:
– Bei der Anordnung von Homeoffice im FrĂŒhjahr 2020 musste ich nicht diverse Zettel und Notizblöcke im BĂŒro zusammenpacken, sondern habe schon alles vor Ort, egal, wo ich bin.
– Gerade bei temporĂ€ren Notizen, also Dingen, die man sich nur mal kurz irgendwo aufschreibt, ist es eine deutliche Umgewöhnung. Aber mit einem digitalen Notizbuch „TemporĂ€r“ funktioniert das super und bleibt deutlich ĂŒbersichtlicher, als ein Zettelchaos.

Der richtige Sprung war fĂŒr mich, einen leicht matten Bildschirmschutz fĂŒr mein iPad (ich nutze Paperlike) neu verwenden. Damit ist das SchreibgefĂŒhl dem auf Papier sehr Ă€hnlich und fĂŒhlt sich ziemlich natĂŒrlich an. Das kann ich jedem nur empfehlen, der viel auf einem Touchscreen schreibt.

    Lukas · 25. Mai 2021 um 19:48

    Hallo Jakob,

    danke fĂŒr deinen ausfĂŒhrlichen Kommentar zu meinem Artikel.

    Ehrlich gesagt weiß ich fast gar nicht, was ich darauf antworten soll. Im Grunde beschreibst du ziemlich genau das, was ich mir in Anbetracht des papierlosen BĂŒros bereits denke.
    Die Möglichkeit, dass alle Unterlagen immer und ĂŒberall griffbereit sind, ist durchaus angenehm und gerade in Pandemie-Zeiten sehr hilfreich.

    Was ich allerdings gerne noch ergĂ€nzen wĂŒrde, ist der Aspekt Kollaboration. Durch digitale Notizen ist es sehr schnell möglich, mit Kollegen und GeschĂ€ftspartnern ĂŒber Unterlagen zu sprechen, da diese auf einem einfachen Weg geteilt werden können. Das kann oft sogar direkt in einem virtuellen Meeting passieren.
    Aber auch nach Pandemie-Zeiten können digitale Notizen dazu beitragen, dass unter den Kollegen Informationen schnell ausgetauscht und ergĂ€nzt werden können. Das ist in meinen Augen einer der grĂ¶ĂŸten Vorteile fĂŒr die Technologie.

    Beste GrĂŒĂŸe

Reinhard Eidelsburger · 17. Januar 2020 um 19:42

Ich nutze schon seit Jahren mein Surface Pro 3 fĂŒr jegliche Art von Notizen (und bin sehr zufrieden). Ich nutze es hauptsĂ€chlich zusammen fĂŒr OneNote und Notizen im jeglichen Terminen …

    Lukas · 17. Januar 2020 um 20:57

    Hallo Reinhard,

    das Surface ist dafĂŒr super geeignet! Ich denke man sollte öfter diesen Weg gehen und insbesondere Notizen digital anfertigen. Schnelles Teilen mit Kollegen und bearbeiten ist damit jederzeit möglich.

    Danke fĂŒr dein Feedback 🙂

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