Streaming liegt hoch im Trend. Jeder möchte gerne der nächste Twitch-Star werden und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten können. Und man kann es wirklich keinem übel nehmen, ich zumindest kann es verstehen. Doch leider ist es gar nicht so einfach, wie oft gesagt wird. Denn vieles steht und fällt schon mit der richtigen Ausrüstung. Daher blicken wir heute auf das Streaming Equipment für Anfänger.

Denn wer es noch nicht weiß, auch ich habe meine Erfahrungen mit Twitch sammeln können. Mindestens einmal die Woche lebe ich mich im Bereich Gaming aus und genieße den Abend mit tollen Menschen. Wer gerne mal vorbeischauen möchte, kann das sehr gerne tun.

Das beste Gaming-Erlebnis mit dem nachfolgend aufgezählten Equipment findest du im goldigsten Stream aus Deutschland: Goldstadtzocker. Dort plaudere ich nicht nur sehr gerne über Gaming, sondern lasse dich manchmal auch gerne hinter die Kulissen blicken. Sowohl was Blogging angeht, als auch Smart Home und Technik. Reinschauen lohnt sich. Und nicht vergessen auch mal im Chat ein kurzes Hallo reinwerfen. 😉

Doch kommen wir zurück zum Thema. Du bist hier, um mehr über das Streaming Equipment für Anfänger zu erfahren. Und hier präsentiere ich dir meine Erfahrungen und Gadgets. Jedes der verlinkten Produkte habe ich selbst im Einsatz oder dir ein Äquivalent rausgesucht. Und damit fahre ich bisher in meinen Augen ganz gut.

Was brauche ich zum Streamen?

Prinzipiell kannst du mit dem Streaming beginnen, wenn du ein Mikrofon und einen eigenen PC hast. Das sind die wohl wichtigsten Grundlagen. Sicherlich funktioniert Streaming auch über Konsolen, doch mit dem PC hast du meiner Meinung nach weitaus mehr Möglichkeiten. Das liegt nicht zuletzt an der verwendeten Software, die das Bild ins Internet überträgt.

Dabei ist es vor allem wichtig, dass dein PC über ausreichend Leistung verfügt. Gerade wenn du auf deinem Rechner zocken und gleichzeitig streamen möchtest, wird es mit der Leistung schnell einmal eng. Ich persönlich bin der Meinung, dass es daher durchaus ein PC mit einem Intel Core i7 Prozessor (oder gleichwertig) sein sollte. Eine gute Grafikkarte mit mindestens 4 GB VRAM kann zudem nicht schaden. Sie ist nämlich nicht nur für die Darstellung deines Games verantwortlich, sondern berechnet auch die Bilder für die Übertragung.

Sofern diese Grundlagen bei dir gegeben sind, geht es auch schon an den Ton. In meinen Augen ist für einen Stream nichts wichtiger als ein guter Ton. Wer krächzend daher kommt oder gar Tonaussetzer hat, wird vermutlich nicht viel reißen können. Daher sehe ich es als absolut unabdingbar, dass du ein vernünftiges Mikrofon nutzt, das deine Stimme klar aufzeichnen kann.

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Zu Beginn meines Streaming-Daseins habe ich mich für das Blue Yeti entschieden. Es handelt sich dabei um ein USB-Mikrofon, das direkt an den Computer angeschlossen wird. Die Streaming-Software kann sich nun den Ton davon abgreifen und ihn in klarer Qualität an Twitch übergeben. Und bislang sind noch keine Beschwerden eingetroffen. Super, oder?

Warum braucht es einen starken PC?

Im alltäglichen Leben arbeiten wir häufig mit mehreren Programmen gleichzeitig. Jedoch verbrauchen diese meist nur einen Teil der Leistung, die der PC im Gesamten zur Verfügung stellen kann. Das bedeutet, es bleiben noch genug Reserven übrig.

Beim Streaming ist das etwas komplizierter. Der PC muss sehr viele Aufgaben parallel abarbeiten und kommt da schnell an seine Grenzen. Nicht umsonst greifen gerade größere Streamer auf ein Dual-PC-Setup zurück.

Nehmen wir an, du streamst von deinem PC. Dazu hast du eine Software, die sämtliche Grafiken und Bilder miteinander kombiniert. Dazu kommt das Audio und möglicherweise ein paar Filter. Damit man dich auch erkennen kann, bindest du noch eine Webcam ein. Nun möchtest du allerdings den Stream etwas dynamischer gestalten. Wenn eine Person auf den Folgen-Button klickt, soll in deinem Stream eine Animation abgespielt werden. Diese Informationen muss dein PC verarbeiten und die Animation entsprechend abspielen. Dadurch kommt es dazu, dass du mit vielen verschiedenen Quellen arbeitest.

Das kannst du dir in etwa so vorstellen, wie ein mehrschichtiges Bild. Ganz unten hast du deinen Hintergrund. Darauf liegt das eigentliche Bild und dann klebst du noch ein paar Sticker drauf. Zack, schon hast du drei verschiedene Ebenen. Jede dieser Ebenen wird als eigene Quelle in deiner Software angelegt. Hierdurch muss dein Rechner schon mit mehreren Eingaben zurechtkommen, so dass es zu keinem Aussetzer kommt.

Wenn du dann noch auf dem gleichen Rechner zocken willst, kommt hierzu noch das Gameplay. Und das verschlingt mitunter jede Menge Ressourcen. Gerade wenn es sich um aufwendige Spiele oder Grafiken handelt. Schlussendlich braucht dein PC also genug Leistung, um mit allen Aufgaben zurechtzukommen.

Welche Komponente ist am wichtigsten?

Nun stellst du dir vielleicht die Frage, welche Komponente im PC die wichtigste ist. Der Arbeitsspeicher? Der Prozessor? Die Grafikkarte?

Im Grund ist es ein Mix aus allen Komponenten. Du musst dir deinen Computer als komplexes System vorstellen. Ähnlich wie der menschliche Körper. Auch hier kannst du nicht sagen, dass ein Organ das wichtigste ist. So ist es auch beim Computer.

Der Arbeitsspeicher wird benötigt, damit das Programm die benötigten Daten auf einem schnellen Speicher ablegen kann. Denn im Gegensatz zum Arbeitsspeicher ist die Festplatte wirklich unfassbar langsam. Wenn nun ein Game läuft und gleichzeitig noch die Streaming-Software, brauchst du meiner Meinung nach mindestens (!) 16 GB Arbeitsspeicher. Besser wird es vermutlich sein, direkt 32 GB zu verbauen.

Auch der Prozessor spielt eine wichtige Rolle. Er berechnet sämtliche Operationen und sorgt damit dafür, dass die Software und das Game überhaupt lauffähig sind. Da er diese Aufgaben parallel abarbeiten muss, brauchst du unbedingt einen Prozessor mit mehreren Kernen. Und da brauchst du im Grunde nicht bei zwei Kernen anfangen. Ich persönlich gehe davon aus, dass es mindestens 6-10 Kerne sein sollten. Andernfalls wirst du schon alleine mit dem Streaming auch Probleme stoßen.

Zum Schluss noch die Grafikkarte. Sie berechnet die Bilder für dein Game und deinen Stream. Dafür braucht sie mindestens 4 GB VRAM. Besser sind jedoch mehr. Denn du wirst sehen, dass du sonst im Game die Qualität reduzieren musst. Ich persönlich würde daher bei der Grafikkarte zu eher 8 GB VRAM tendieren. Auch wenn ich aktuell selbst nur 4 GB nutze. Doch dazu später mehr.

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Die passende Webcam

Wer sich eine Weile auf Twitch herumtreibt weiß, dass die Zuschauer dich als Streamer gerne sehen möchten. Es macht deinen Stream darüber hinaus persönlicher und in meinen Augen auch etwas leichter, wenn man dich sehen kann. Denn wenn du gerade eine Sprechpause machst ist so direkt zu erkennen, dass du noch da bist. Ohne eine Kamera würde man das nicht wissen.

Während viele Streamer Systemkameras nutzen für das perfekte Bild, greife ich hierfür auf eine Webcam zurück. Sie liefert ein gutes Bild und ist in meinen Augen mehr als ausreichend. Natürlich kann man die Qualität durch eine bessere Kamera noch optimieren, doch man sollte stets auch das Kosten-/Nutzenverhältnis im Auge behalten.

Gute Webcams für deinen Stream bekommst du im Vergleich zu Systemkameras schon relativ günstig. So sollte in dein Streaming Equipment nicht unbedingt die teuerste, aber auch nicht die billigste Webcam. Ich zum Beispiel habe mich für die Logitech C920 HD PRO entschieden. Sie liefert bis zu 1080p und verfügt über einen Autofokus. Das macht das Streamer-Leben doch recht angenehm.

Großer Vorteil an der Webcam ist natürlich, dass du sie auch mal für berufliche oder private Zwecke nutzen kannst, wenn du zum Beispiel mit Verwandten einen Videochat planst. Eine Systemkamera wäre dafür ein wenig zu viel meiner Meinung nach.

Ich selbst nutze die Webcam zum Beispiel auch, um die Streaming Area einzubinden. So haben die Zuschauer in einer kurzen Pause oder zu Beginn des Streams einen direkten Blick auf meinen Platz. Wenn du also schon immer wissen wolltest, wie mein Arbeitsplatz aussieht, hast du noch einen Grund im Stream vorbeizuschauen. 😉

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Die passende Beleuchtung

Nicht unbedingt zum Streaming Equipment für Anfänger, jedoch für anspruchsvolle Streamer, ist die Beleuchtung ein entscheidender Faktor. Auch wenn du gleich zum nächsten Punkt gehen wirst, wird das Thema Beleuchtung interessant.

Viele Streamer nutzen sogenannte Key Lights, die den Bereich ideal ausleuchten. Im Hinblick auf den Greenscreen wird das nochmal von großer Bedeutung sein, denn dieser sollte gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Damit hab auch ich noch so meine Schwierigkeiten.

Für meine Zwecke habe ich mir ein recht günstiges Key Light angeschafft. Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob es unbedingt ein so teures Produkt sein muss. Zumal es im Grunde nur für die Helligkeit sorgt. Das bedeutet jedoch nicht, dass teurere Key Lights nicht besser sind. Ich habe mich nur für eine andere Herangehensweise entschieden.

Beim Licht solltest du natürlich darauf achten, dass du nicht zu überbelichtet bist. Daher musst du mit den verschiedenen Einstellungen möglicherweise etwas experimentieren. Du kannst natürlich auch deine Zuschauer fragen, was sie zur Beleuchtung sagen. Einige pfiffige Zuschauer haben da manchmal ein paar richtig gute Tipps. Das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.

Mein Key Light lässt sich per USB an den Rechner anschließen und benötigt so keine extra Steckdose. Da diese bei vielen sowieso Mangelware sind, ist das gar nicht mal so schlecht. Du unterbindest du außerdem den Stromverbrauch wenn der Rechner aus ist, denn in diesem Zustand kann die Stromversorgung der USB-Ports deaktiviert werden.

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Optional: Greenscreen

Wer das Aufräumen nicht leiden kann oder seine Umgebung auf Twitch nicht zeigen möchte, kann auf einen sogenannten Greenscreen zurückgreifen. Dieser wird hinter dir positioniert und liefert einen einheitlichen Hintergrund. Diesen einheitlichen Hintergrund, in diesem Fall das Grün, kann durch die Streaming-Software gefiltert werden. So entsteht der Eindruck, dass die Kamera wirklich nur dich aufzeichnet und du kannst dich mitten ins Bild setzen. Oder an den Rand. Ganz wie du magst.

Beim Einsatz eines Greenscreens wird natürlich dein Rechner zusätzlich belastet. Denn beispielsweise bei einer Bildanzahl von 30 FPS (Frames per Second) muss dein Rechner aus 30 Bildern in der Sekunde den Greenscreen raus rechnen und das Bild in seiner reinen Form in den Stream einbinden. Zwar hält sich die benötigte Leistung dafür in Grenzen, bei manchen könnte es allerdings ein entscheidendes Kriterium sein. Im Zweifel gilt es also, einfach mal mit den Filtern ausprobieren und zu schauen, wie sich das auf das eigene Setup auswirkt.

Greenscreens gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ich habe mich für ein Modell entschieden, das ich nach dem Stream problemlos abbauen und wieder verstauen kann. So bleibt mein Raum immer schön ordentlich und ich kann mich dort auch anderen Aufgaben widmen. Wie zum Beispiel dem Schreiben von Blogartikeln.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt eines abbaubaren Greenscreens ist meiner Meinung nach, dass die Farbe nicht so schnell verblasst. Gerade bei Sonneneinstrahlung könnte sonst die Farbe verloren gehen und du müsstest dein Modell nach einigen Monaten möglicherweise ersetzen. Je nachdem, wie stark die Veränderung ausfällt. Außerhalb deines Streams ist es so auch möglich, dass dein Raum gar nicht nach Streaming aussieht. Gerade wer vielleicht ein bisschen zu wenig Platz hat, wird sich außerdem freuen, dass nicht dauerhaft etwas im Raum herumsteht, das den Platz klaut.

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Optional: Stream Deck

Im eigenen Stream zu unterhalten und dabei gleichzeitig die Technik im Griff zu behalten kann eine echte Herausforderung werden. Als Hilfsmittel hierzu gibt es das Stream Deck, welches auch gleichzeitig im Smart Home eingesetzt werden kann.

Das Stream Deck ist im Grunde genommen eine Art Tastatur, die über Schnellzugriffe verfügt. So kannst du zum Beispiel per Knopfdruck deine Kamera ausschalten oder das Overlay wechseln. Wie du die Tasten belegst ist dabei dir überlassen. Es gibt quasi keine Vorgaben. Jede Taste verfügt dabei über eine eigene LCD-Anzeige, wodurch Grafiken hinterlegt werden können. Du siehst auf dem Stream Deck direkt, welche Szenen oder Quellen aktiv sind und kannst den Stream ideal kontrollieren.

Viele Schnellzugriffe kannst du dir statt auf das Stream Deck übrigens auch auf die Tastatur legen. Zum Beispiel eignet sich dafür der Nummernblock. Zu Beginn habe ich nach dem Muster STRG + 1 … meine Schnellzugriffe aufgebaut. Das hat auch ideal funktioniert, wurde mir mit der Zeit nur leider etwas zu unübersichtlich.

Je nachdem wie viele Schnellzugriffe du brauchst, gibt es unterschiedliche Größen des Stream Decks. Ich habe mir für meine Zwecke eines mit insgesamt 15 Tasten angeschafft. Außerhalb des Streams ist es auch möglich, ein eigenes Profil für das Stream Deck anzulegen. So kannst du zum Beispiel Schnellzugriffe für häufig benötigte Programme hinterlegen, so dass auch bei der Arbeit ein wenig mehr Komfort möglich ist. Ich zum Beispiel habe über den Stream hinaus Verknüpfungen erstellt, um mein Smart Home zu steuern. So kann ich per Knopfdruck direkt das Licht anpassen oder sogar weitere Geräte kontrollieren. Hierzu greift das Stream Deck auf die Schnittstelle meines Smart Homes mit ioBroker zu.

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Optional: Capture Cards

Wer häufig auf der Konsole zockt, möchte gerne das Bild der Konsole in den Stream integrieren. Zwar lässt sich von vielen Konsolen direkt streamen, doch wer ein eigenes Overlay nutzen möchte ist mir einem PC besser bedient. Die Capture Card hilft dir dabei, das Bild der Konsole auf den PC zu übertragen.

Bei einer Capture Card handelt es sich um ein eigenes Gerät, welches an deinen PC und deine Konsole angeschlossen wird. Im Dual PC Setup kann die Konsole dabei auch durch einen eigenen Gaming PC ersetzt werden. Über HDMI gelangt das Bild zur Capture Card, welche es dann an einen Monitor durchschleift und über USB an den Streaming PC übergibt. Wichtig hierbei ist natürlich, dass du einen schnellen USB-Port (USB 3.0) nutzt. Denn die Datenmenge dabei ist schon recht hoch.

Als Alternative zu Capture Cards kann auch das sogenannte NDI Plugin für OBS genutzt werden. So überträgt dein Gaming Rechner über das Netzwerk sein Bild und Ton an den Streaming PC. Damit musst du keine extra Komponente kaufen und anschließen. Wichtig hierfür ist jedoch, dass dein Netzwerk ausreichend schnell (Gigabit) und nicht zu sehr ausgelastet ist.

Prinzipiell macht der Einsatz einer Capture Card auf jeden Fall nur dann Sinn, wenn du externe Geräte per HDMI in den Stream integrieren willst. Streamst du auf dem gleichen PC auf dem du auch zockst, brauchst du keine Capture Card. Sie bringt dir in diesem Fall keinen entscheidenden Vorteil.

Du solltest deine Capture Card übrigens auch auf deine Bedürfnisse abstimmen. Eine 4K-Karte ergibt auch nur dann Sinn, wenn du 4K-Material verwenden oder streamen kannst. Andernfalls gibst du deutlich mehr Geld aus für Funktionen, die du in der Praxis gar nicht nutzen kannst. Das Geld könnte man dann sinnvoller investieren oder einfach mal sparen. 😉

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Die Streaming Software

Die Frage ist ja immer, ob Software auch zum Equipment gehört? Doch gerade bei einem Artikel mit dem Titel Streaming Equipment für Anfänger finde ich, sollte das schon enthalten sein. Schließlich ist es immer toll, wenn man gerade zu Beginn ein wenig Hilfe hat.

Ich selbst nutze zur Übertragung das OBS Studio. Das ist wohl die gängigste Software für Twitch-Streamer, denn sie ist kostenlos verfügbar und wirklich sehr stabil. Dort kannst du deine verschiedenen Szenen, Quellen und Audioeinstellungen verwalten. Über verschiedene Plugins kann OBS zudem noch erweitert werden, wobei man mit Plugins natürlich immer etwas vorsichtig sein sollte. Sie machen das Programm schnell auch mal instabil.

Einen eigenen Guide für OBS kann ich dir an dieser Stelle nicht bieten. Das würde den Rahmen des Artikels sprengen. Doch im Internet findest du jede Menge Informationen, wie du OBS richtig einrichtest um zu streamen.

Kostenpflichtige Alternativen zu OBS würde ich übrigens nicht nutzen. In meinen Augen ergibt es keinen Sinn als Hobbystreamer derart viel Geld zu investieren in Software, wenn es doch kostenlose Alternativen gibt. Ich kenne allerdings auch Fälle, in denen eine kostenpflichtige Software zum Einsatz kommt. Das ist dann aber im betrieblichen Kontext, wo natürlich auch andere finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Jetzt mehr erfahren:  Twitch Streamer und das Smart Home

Werden wir jetzt alle Profi-Steamer?

Unwahrscheinlich. Ich möchte dir deinen Traum wirklich nicht zerstören, glaub mir. Streamer zu sein und davon leben zu können hat sicherlich seine Vorteile. Doch das Business ist hart. Wenn man sich mal ansieht, wie viele Streamer es mittlerweile gibt merkt man, dass die Auswahl grenzenlos ist. Im Dezember 2017 zum Beispiel gab es insgesamt etwa 55.053.000 Streamer auf Twitch (Quelle. Statista).

Das bedeutet nun natürlich auch, dass niemand auf dich als Streamer wartet. Stattdessen musst du wirklich über deine eigenen Alleinstellungsmerkmale Bescheid wissen und diese gezielt nutzen. Auch ein paar Skills (z. B. Rhetorik) können nicht schaden. Du willst die Leute schlussendlich ja auch unterhalten.

Mein Tipp an dich ist, dass du dir selbst keinen großen Druck machst. Gehe die Sache zwar so an, dass du das Gezeigte nach außen vertreten kannst, aber genieße auch die kleinen Fortschritte. Nahezu keiner wird über Nacht zum nächsten Twitch-Star. Stell es dir ein wenig vor, wie einen kleinen Kiosk zu eröffnen. Zwar sehen dich ein paar Leute, aber die große Masse weiß doch gar nicht, dass es deinen Laden gibt. Stattdessen musst du proaktiv auf Menschen zugehen und ihnen damit quasi sagen Hallo, hier bin ich!

Auch das Streaming Equipment für Anfänger wird dir dabei nur begrenzt helfen. Es hat zwar Auswirkungen auf die Qualität und deine Möglichkeiten, jedoch macht das Equipment dich nicht zum Star. Du bist ganz allein derjenige, der dich selbst pushen kann. Darüber solltest du dir im Klaren sein.

Davon abgesehen wirst du wohl auch eine Weile brauchen. Und das ist auch gut so. Denn mit steigender Zuschauerzahl wirst du hoffentlich auch ein besserer Streamer. Sehe es also nicht als Entmutigung, sondern als Herausforderung. Als Herausforderung, um für dich etwas dazu zu lernen oder über deine bisherigen Fähigkeiten hinauszuwachsen.

Wie sagt man so schön? Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


Lukas

Hey, ich bin Lukas. Seit einigen Jahren schreibe ich in meinem Smart Home Blog über Hausautomation und Digitalisierung. Als Wirtschaftsinformatiker weiß ich, wie wichtig die Vernetzung von IT-Systemen ist. Diese Erkenntnisse übertrage ich auf mein eigenes Smart Home, das ich auf Basis von ioBroker betreibe. Hierzu nutze ich die Leistung meines eigenen Server-Clusters aus dem Keller. In deinen Ohren klingt das mindestens genauso spannend, wie für mich? Dann komm mit auf unsere Reise zu einem vollwertigen, sicheren und komfortablen Smart Home. Ganz oben findest du Verknüpfungen zu Social Media, wo du mir gerne folgen darfst. Ich freue mich auf dich!

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