Wenn die Tage kürzer werden und die Außentemperaturen sinken, wird es Zeit, die Heizung einzuschalten. In manchen Jahren ist das früher, in anderen Jahren später. Was jedoch in jedem Jahr gleich ist, sind die Fragen, ob smarte Heizkörperthermostate sich lohnen. Und wenn ja, welche solltest du dir kaufen?

In diesem Artikel möchte ich dir einen Überblick geben, damit du gut in den Winter starten kannst. Wir blicken dazu auf verschiedene smarte Thermostate. Dazu verlinke ich dir außerdem passende weiterführende Artikel, in denen du weitere Informationen zu den jeweiligen Produkten bekommst. Denn klar ist vor allem, dass der Markt viele unterschiedliche Produkte zu bieten hat, die jeweils ihre eigenen Voraussetzungen an dein Zuhause stellen. Manche Produkte sind in meinen Augen besser geeignet, andere weniger gut.

Solltest du am Ende des Artikels weitere offene Fragen haben, kannst du sie gerne in den Kommentaren stellen. Den Kommentarbereich findest du unterhalb des Artikels. Wenn du ein wahrer Experte im Bereich Heizen bist, kann der Kommentarbereich für dich auch interessant sein. Immer wieder stellen Leserinnen und Leser clevere Fragen, die du vielleicht beantworten kannst.

Sind smarte Thermostate sinnvoll?

Bevor du dir neue Technik in dein Zuhause holst, stellst du dir sicherlich die Frage, wie sinnvoll smarte Thermostate denn sind. Und die Frage ist wirklich berechtigt. Hersteller werben buchstäblich um jeden, damit sie mehr Produkte verkaufen können. Doch nicht jedes Produkt hat immer einen sinnvollen Nutzen.

Im Grunde gibt es zwei Arten von Menschen. Die erste Art von Mensch korrigiert mehrfach am Tag das Thermostat, um den Spagat zwischen Raumtemperatur und Kostenersparnis zu schaffen. Das ist nicht immer sehr bequem und man neigt durchaus auch mal dazu, das Thermostat zu vergessen, wenn man wieder einmal die Fenster zum Lüften öffnet.

Die zweite Art von Mensch stellt ihre Thermostate einmal ein und bei dieser Einstellung bleibt man den größten Teil des Jahres. Nur selten neigt man dazu, die Einstellung doch zu verändern. Zu dieser Gruppe Mensch gehöre ich ganz eindeutig. Und das kann problematisch sein.

Während wir uns nicht in unserem Zuhause befinden, brauchen wir nicht die gleiche Temperatur, wie bei einem entspannten Filmabend. Wir vergeuden somit sinnlos die Energie und belasten die Umwelt, obwohl wir genau wissen, dass wir das verhindern könnten. Genau hier kommen smarte Thermostate zum Einsatz. Wir können diese von unserem Smartphone oder Tablet jederzeit bequem einstellen und so dafür sorgen, dass keine Energie verschwendet wird. Durch eine Erkennung, ob gerade ein Fenster geöffnet ist, reguliert sich das Thermostat oft sogar von ganz allein. Und durch die Funktionalität, dass sich Zeitpläne hinterlegen lassen, können wir einen Großteil der Ersparnis sogar völlig automatisiert erreichen.

Weitere Infos zum Thema Heizkosten, erfährst du bei der Verbraucherzentrale.

Auch Experten finden smarte Thermostate sinnvoll

Da ich ein großer Freund von verschiedenen Meinungen bin, habe ich mich in den Austausch mit einem Fachbetrieb für Sanitär und Heizung gewagt. Mir brannte die Frage auf der Zunge, für wie sinnvoll dieser Betrieb smarte Thermostate hält und wo die Vorteile liegen.

In einem ausführlichen Gespräch wurde dabei schnell klar, dass die Vorteile eines smarten Heizkörperthermostats nicht nur beim Komfort und dem Einsparen von Energie liegen. Vielmehr bietet ein solches Thermostat auch einen Schutz vor unerwarteten Kosten. Doch warum eigentlich?

Beim Drehen an einem Thermostat wird eine Art Stift in das Ventil des Heizkörpers gedrückt oder herausgezogen. So wird der Warmwasserdurchfluss reguliert und du erhältst die für dich ideale Raumtemperatur. Gerade bei Menschen, die ihr Thermostat nur selten bewegen besteht nun allerdings das Risiko, dass dieser Stift sich verhakt und nicht mehr funktionsfähig ist. Die meisten Menschen greifen dann zum Telefon und hoffen bei Unternehmen auf schnelle Hilfe.

Um diesem Problem jedoch schon von Beginn an aus dem Weg zu gehen, genügt es, das Thermostat regelmäßig zu bewegen. Diese Aufgabe übernimmt das smarte Thermostat. Dieses bedient häufig einmal die Woche diesen Stift und sorgt somit dafür, dass er sich nicht verhakt. Dadurch lassen sich teure Reparaturen schon im Voraus vermeiden und du überstehst die Heizsaison ohne große Probleme.

Insbesondere in Häusern oder Wohnungen mit mehreren Heizkörpern ist diese Funktion eine wesentliche Erleichterung, da man sich jede Menge Zeit erspart. Dazu kommt außerdem der Komfort, denn die Einstellung der Thermostate verläuft wesentlich leichter.

Smarte Heizkörperthermostate im Überblick

Werfen wir nun einen Blick auf verschiedene Modelle von Thermostaten, die es am Markt gibt. Ein paar dieser Thermostate konnte ich sogar schon selbst in meinem Smart Home ausprobieren und kann daher einen guten Überblick über die Produkte geben.

Beachten musst du bei der Auswahl des richtigen Thermostats jedoch selbst, welche Gegebenheiten bei dir herrschen. Hast du zum Beispiel bereits eine Zentrale, die Thermostate unterstützt, kannst du einen genauen Blick auf diese Produkte werfen. Fängst du hingegen bei Null an, ist es immer ratsam, dir eine offene Zentrale zu suchen, die möglichst viele Produkte unterstützt.

#1 AVM-Thermostate

Sehr beliebte Thermostate für das eigene Zuhause stammen von AVM. Der Hersteller des bekannten Routers FRITZ!Box*, hat vor längerer Zeit seinen Router zu einer kleinen Zentrale für das eigene Smart Home erweitert. Das bedeutet, dass dieses Gerät nun viele verschiedene Produkte unter einem Dach vereinen kann. Da der Router sowieso üblicherweise 24 Stunden am Tag in Betrieb ist, muss man so keinen zusätzlichen Strom für eine weitere Zentrale bezahlen.

In meinen Augen eignen sich die unter dem Namen AVM FRITZ!DECT 301* bekannten Thermostate daher ganz besonders, wenn du dich in deinem Zuhause bereits für eine FRITZ!Box entschieden hast. Aktuell sind sie bei Amazon für 89,99 EUR zu haben. Dazu gibt es außerdem bereits 10.632 Bewertungen.

AVM FRITZ!DECT 301 (Intelligenter Heizkörperregler für das Heimnetz, zum Heizkosten sparen, für alle gängigen Heizkörperventile und FRITZ!Box mit DECT-Basis, FRITZ!OS ab Version 6.83)
10.632 Bewertungen
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Zuletzt aktualisiert 7.10.2022 / (*) Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein.

👍 ProContra 👎
kein Einsatz einer weiteren ZentraleDesign wirkt etwas altmodisch
Integrationsmöglichkeiten in Smart Home Lösungenbedarf eine FRITZ!Box
stromsparendes Display
stabile Verbindung

#2 Comet DECT

Neben den Markenprodukten von AVM gibt es selbstverständlich auch ein günstigeres Modell, das mit der FRITZ!Box zusammenarbeitet. Ich spreche hier vom Eurotronic Comet DECT* Heizkörperthermostat, das über die gleiche Funktionsweise wie das Original verfügt.

Der wohl größte Unterschied zum Original besteht darin, dass es sich hier um ein günstigeres Produkt handelt, was man auch bei der Verarbeitung spürt. Ich selbst bin zwar mit den Thermostaten zufrieden. Dennoch glaube ich, dass die Wertigkeit der Produkte durchaus höher sein könnte. Um allerdings ein paar Euro zu sparen, kann sich ein Blick auf das Produkt durchaus lohnen. Die Thermostate von Eurotronic sind aktuell für einen Preis von Preis nicht verfügbar bei Amazon zu haben.

Eurotronic 700018 Comet DECT Heizkörperthermostat, bis 30% Heizkosten sparen mit AVM FRITZ Box kompatibel, Wifi-Heizungsthermostat inkl. Adapter + Batterien, Smarthome-Zubehör
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👍 ProContra 👎
kein Einsatz einer weiteren Zentralebillige Verarbeitung
funktioniert mit der FRITZ!Boxkein hochwertiges Produkt
stabile VerbindungDisplay ist manchmal schlecht abzulesen

#3 Homematic Thermostat

Ein weiteres interessantes Produkt, ist das Thermostat von Homematic. Es integriert sich direkt in die CCU, aber auch in RaspberryMatic. Auf diese Weise ist es dir möglich, dass du dieses Thermostat über eine externe Lösung, wie zum Beispiel ioBroker oder OpenHAB, steuern kannst.

Insgesamt wirkt das Thermostat von Homematic wertig und kann sich absolut sehen lassen. Im Vergleich zu den beiden Modellen oben ist das Thermostat außerdem dazu in der Lage, Temperaturschwankungen besser zu erkennen. Das macht auch eine Visualisierung der Innentemperatur über Grafana deutlich einfacher und ergibt ein besseres Bild deines Raumklimas.

Informationen zu diesem Thermostat findest du außerdem in meinem Artikel über das Homematic Thermostat. Dort gehe ich genauer auf das Produkt ein und liefere dir einen umfassenden Überblick. Schau gerne mal vorbei!

Homematic IP Smart Home Heizkörperthermostat, digitaler Thermostat Heizung, Heizungsthermostat, Steuerung per App, Alexa & Google Assistant, einfache Installation, Energie sparen, 140280A0
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👍 ProContra 👎
wertige Verarbeitungfunktioniert nur mit entsprechender Zentrale
genaue Temperaturmessung
schlichtes Design

#4 Gigaset Thermostat

Ein weiteres Thermostat für dein Zuhause stammt aus dem Hause Gigaset. Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung für die Gigaset Base*, welche den Anspruch auf eine vollwertige Smart Home Zentrale erhebt. Dass das Thermostat seinen Anforderungen gewachsen ist, zeigt mein Test. Diesen habe ich vor einigen Monaten durchgeführt und bin positiv überrascht von diesem Produkt.

In Kombination mit dem Gigaset Climate*, einem externen Temperatur- und Feuchtigkeitsfühler, ergibt sich eine konstante Temperatur im Raum. Das Thermostat ist außerdem leicht anzulernen und arbeitet still und heimlich vor sich hin, ohne dass du sehr viel davon mitbekommen wirst. Einzige Einschränkung dabei ist wohl, dass du auf die Zentrale von Gigaset angewiesen bist. Wenn du jedoch aktuell sowieso auf der Suche nach einer neuen Zentrale bist, kannst du dir dieses Produkt definitiv einmal ansehen.

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👍 ProContra 👎
gut abzulesendes DisplayDesign könnte moderner sein
einfache HandhabungLogo könnte kleiner sein
nahezu selbsterklärend

#5 Rademacher Thermostat

Kaum verwunderlich ist, dass selbst Rademacher ein eigenes Thermostat für seinen Homepilot im Angebot hat. Zwar erinnert das Design optisch sehr stark an das Produkt von Gigaset (oder umgekehrt), doch hier verläuft die Steuerung über den Funkstandard DuoFern. Drahtlos verbunden mit dem Homepilot bist du dann dazu in der Lage, über dein Smartphone die Temperatur in jedem Raum nach deinen Wünschen anzupassen.

Rademacher wirbt außerdem damit, dass durch den Homepilot umfangreiche Automationen möglich sind. Das kann ich bestätigen, auch wenn ich das Thermostat selbst nicht ausprobiert habe. Da der Hersteller auch viele weitere Produkte für das eigene Smart Home bietet, empfehle ich dir auf alle Fälle, dort einmal vorbeizuschauen.

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#6 Bosch Thermostat

Etwas abseits meiner üblichen Systeme, findet sich noch das Bosch Thermostat. Es erweitert das Bosch Smart Home um die Funktionalität, deine Wohnung ideal beheizen zu können. Technisch funktioniert das Thermostat sehr ähnlich wie die anderen Produkte. Generell findet man hier üblicherweise die größten Unterschiede nur im Funkprotokoll.

Auch preislich befindet sich das Bosch Thermostat im üblichen Rahmen. Aktuell ist es für Preis nicht verfügbar bei Amazon zu haben. Preisliche Unterschiede ergeben sich hier meist nur durch entsprechende Aktionen und Rabatte, weshalb man die Produkte oftmals ein wenig im Auge behalten sollte.

Bisher konnte ich selbst leider noch keine eigenen Erfahrungen mit dem Smart Home System von Bosch sammeln. Jedoch fallen die Bewertungen auf Amazon mit durchschnittlich 4,6 von 5 Sternen (Stand: 16.09.2021) überwiegend positiv aus.

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Diese Thermostate setze ich ein

Nachdem ich mir zusammen mit dir nun verschiedene der smarten Heizkörperthermostate angesehen habe, möchte ich noch auf mein eigenes Smart Home näher eingehen. Zum aktuellen Zeitpunkt setze ich drei verschiedene Arten von Thermostaten ein.

Begonnen habe ich mit den Thermostaten von Eurotronic, da diese recht preiswert zu haben sind. Da mich jedoch nach einer Weile auch interessiert hat, wie sich das Original schlägt, habe ich mir noch einen Thermostat von AVM bestellt. Dieser beheizt aktuell die Toilette. Im Badezimmer befindet sich hingegen ein Thermostat von Homematic, den ich nach einiger Zeit der Recherche auch unbedingt einmal ausprobieren wollte.

Hätte ich heute noch einmal die Wahl, würde ich alle Heizkörper auf die Thermostate von Homematic umstellen. Sie messen die Temperatur präzise, funktionieren einwandfrei und lassen sich bequem in ioBroker integrieren. Damit erfüllen sie alle Erwartungen, die ich an diese Gadgets habe. Da Thermostate jedoch nicht so stark abgenutzt werden viel eventuell so manch anderes Gerät, werde ich wohl noch eine Weile in dieser unterschiedlichen Konstellation leben. Denn auch wenn es verlockend ist, sich neue Geräte zu bestellen, lohnt es sich in meinen Augen nicht. Man muss schlussendlich immer auch bedenken, dass bei einem sinnlosen Austausch Produkte in den Müll gelangen, die noch einwandfrei funktionieren.

Auf welche Thermostate setzt du? Und warum hast du dich genau für diese entschieden? Schreib es mir unten gerne mal in die Kommentare und lass uns ein wenig über das Heizen sprechen. Ich freue mich drauf!


Lukas

Hey, ich bin Lukas. Seit einigen Jahren schreibe ich in meinem Smart Home Blog über Hausautomation und Digitalisierung. Als Wirtschaftsinformatiker weiß ich, wie wichtig die Vernetzung von IT-Systemen ist. Diese Erkenntnisse übertrage ich auf mein eigenes Smart Home, das ich auf Basis von ioBroker betreibe. Hierzu nutze ich die Leistung meines eigenen Server-Clusters aus dem Keller. In deinen Ohren klingt das mindestens genauso spannend, wie für mich? Dann komm mit auf unsere Reise zu einem vollwertigen, sicheren und komfortablen Smart Home. Ganz oben findest du Verknüpfungen zu Social Media, wo du mir gerne folgen darfst. Ich freue mich auf dich!

10 Kommentare

Udo · 3. Januar 2022 um 12:32

Hi,

da ich eine Fritzbox besitze, habe ich jetzt mal die AVM bestellt.
Tests folgen.
Eine zusätzliche Homematic Zentrale fand ich jetzt nur für die Thermostate etwas zu teuer und wahrscheinlich auch unnötig. Wer noch mehr HM Geräte hat, hat damit wahrscheilich weniger ein Problem.

    Lukas · 3. Januar 2022 um 17:55

    Hallo Udo,

    deinen Grund kann ich absolut nachvollziehen. Es ist immer so eine Sache, ob man sich wirklich eine zusätzliche Zentrale ins Haus holt.
    Wobei man natürlich auch eine neue Zentrale als Chance für neue Komponenten sehen kann. Vielleicht findest du ja etwas beim Hersteller, das du noch integrieren willst.
    Dann lohnen sich auch die Thermostate.

    Aber an sich finde ich, ist man mit den Thermostaten von AVM auf jeden Fall auf der sicheren Seite. In meinem eigenen Smart Home funktionieren sie sehr gut und ich bin wirklich zufrieden.

    Smarte Grüße und viel Spaß mit deinen neuen Thermostaten.

      Udo · 5. Januar 2022 um 17:47

      Na ja … je mehr unnötige Komponenten, desto größer „könnten“ irgendwann die Probleme werden.
      Wer weiß schon, wie lange irgendwelche Schnittstellen, Adapter, etc. kompatibel untereinander sind bzw. supportet werden. Abgesehen davon, weiß ich ja nicht ob Homematic z.B. nicht nach Hause telefoniert. Bei DECT und Zigbee bleibt ja zumindest alles in meiner Hand. Und auf meinen Wlan Geräten läuft überall Tasmota.

        Lukas · 5. Januar 2022 um 17:59

        Hallo Udo,

        ich verstehe dein Argument mit der Kommunikation zum Hersteller. Nur weil du allerdings einen anderen Funkstandard nutzt wie DECT bedeutet das nicht, dass die Geräte das nicht auch tun könnten.
        Die DECT-Geräte kommunizieren mit der FritzBox, diese wiederum könnte an den Hersteller Daten senden. Bei Homematic ist es genauso. Die Komponenten sind direkt mit der Zentrale verbunden und diese wiederum könnte auch Daten an den Hersteller senden. Im Grunde bleibt diese Möglichkeit immer bestehen.

        Was den Support angeht stimme ich dir zu. Wobei ich auch hier sagen würde, dass es dir prinzipiell bei allen Geräten passieren kann, dass der Support eingestellt wird.
        Denken wir allerdings an ioBroker mit seinen Adaptern und Schnittstellen halte ich es für möglich, dass diese länger gepflegt werden. Denn hier steht statt einem einzigen Unternehmen eine ganze Community dahinter.
        Nicht selten übernimmt dann ein anderes Mitglied die Weiterentwicklung eines Adapters.

        Aber ich stimme dir schon zu, dass immer ein gewisses „Restrisiko“ bestehen bleibt. Das ist leider in vielen Bereichen so, beispielsweise auch bei Smartphones. Man denke nur an Blackberry oder Microsoft Smartphones.

        Ich finde es aber super, dass du dir so viele Gedanken machst. Es ist wichtig, eine für sich gute Wahl bei den Geräten zu treffen und verschiedene Faktoren abzuwägen. Da gibt es kein pauschales Richtig oder Falsch.

        Smarte Grüße

          Udo · 10. Januar 2022 um 17:14

          So ist es. Ich bin halt nur ein Freund davon möglichst wenig „Zentralen“ zu nutzen. Das sind alles zusätzliche Fehler- und Angriffsquellen. Natürlich besteht die Möglichkeit theoretisch auch bei AVM Infos abzufragen. Dem steht zumindest in Deutschland bzw. deutschen Unternehmen immer der Datenschutz gegenüber. Die Amis und Chinesen juckt das weniger. Da funkt fast jede Wlan Steckdose nach China. Das hinterlässt zumindest bei mir immer ein ungutes Gefühlt. Aber es kommt natürlich auch darauf an, welche Komponenten man nutzt bzw. braucht. Ich lege halt ungerne meine Steuerung oder Daten in fremde Hände. Und wenn man will, geht es ja durchaus alles autark und aus der Ferne per VPN. Ganz ohne Cloud oder Abo.

          Lukas · 10. Januar 2022 um 17:31

          Hallo Udo,

          besonders mit deinem letzten Satz sprichst du mir aus der Seele. Zwar nutze ich auch Clouds und Abos, aber im Grunde sollte ein Smart Home völlig autark funktionieren. Zumindest mit den wichtigen Funktionen (Sprachassistenten eventuell ausgenommen, sofern man sie nutzt).
          Aber du hast schon Recht, in Deutschland regelt da sehr viel der Datenschutz. Und das ist auch gut so. Denn gerade im Smart Home werden durchaus sensible Informationen verarbeitet, die nicht in fremde Hände gehören.
          Und auch die Ansicht, dass du möglichst wenige Zentralen nutzen willst, finde ich gut. Bei mir laufen zwar für Tests immer mal die einen oder anderen, aber im Grunde beschränke ich mich auf das Notwendigste.
          Daher steht auch bei mir immer die Überlegung im Raume, ob ich für ein zusätzliches Gerät nicht eine schon bestehende Zentrale nutze.

          Smarte Grüße

Karl · 4. Dezember 2021 um 10:44

Setze smarte Thermostate auch seit ca. 4 Jahren ein. Schon bevor ich IOBroker hatte.
Habe nun unsere Tado Thermostate auch in IOBroker eingebunden.
So werden z.B. zuverlässig (Fenster/Türkontakte) zuverlässig die Heizungen abgestellt, wenn die Fenster auf sind und beim schließen wieder aktiviert.

    Lukas · 5. Dezember 2021 um 08:54

    Hallo Karl,

    das Einbinden von Thermostaten ins Smart Home ist auf alle Fälle sehr hilfreich. So lassen sich weitere Automatisierungen auslösen, wie du es bereits umgesetzt hast.
    Viel Spaß weiterhin mit deinem Smart Home und schau gerne mal wieder im Blog vorbei.

    Beste Grüße

Klaus · 7. November 2021 um 12:49

Ich benutze günstige Zigbee Thermostate von aliexpress (für damals 23€). Die Temperaturen aktualisieren sich eher träge, aber in kombination mit einem Aqara Temperatursensor funktioniert es dennoch einwandfrei. Alles wird über Home-Assistant bzw. Node-Red gesteuert und ich hatte bisher noch keine Probleme. Wenn ich nicht so geizig wäre, wäre allerdings Homematic meine bevorzugte Wahl. Evtl. in Kombination mit einem Raspberry-Matic Access Point.

    Lukas · 7. November 2021 um 13:36

    Hallo Klaus,

    danke für deinen Besuch und den Kommentar!

    Ich würde nicht behaupten, dass es mit Geiz zutun hat, wenn man ein wenig spart. Schlussendlich muss man eben bewerten, ob die Kosten mit dem Nutzen in Relation stehen. Wenn das auch bei 23 Euro der Fall ist, wieso nicht?
    Sicherlich bieten einige „teureren“ Produkte etwas mehr Komfort, doch manchmal braucht man eben nicht jede Funktion, die geboten wird.

    Solltest du dir trotzdem einmal die Homematic-Thermostate anschauen, freue ich mich über dein Feedback. Ich finde sie jedenfalls ziemlich gut.

    Beste Grüße

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