Wir sind täglich von Elektrizität umgeben und nutzen sie im Alltag sehr intensiv. Auch meinen Blog kannst du nur deshalb lesen, da Strom jederzeit zur Verfügung steht. Doch was ist, wenn gerade die Elektrizität zu den häufigsten Brandursachen in Deutschland gehört? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf Smart Home Rauchmelder und klären die Frage, ob Rauchmelder wirklich vernetzt sein müssen. Schließlich kosten vernetzte Rauchmelder durchaus mehr Geld, als herkömmliche Modelle aus dem Baumarkt.

Doch kommen wir zu Beginn nochmals kurz auf das Thema Elektrizität zurück. In einer Untersuchung von Bränden aus den Jahren 2002 bis 2017 fand man heraus, dass zu den häufigsten Brandursachen in Deutschland die Elektrizität auf Platz 1 gehört (Quelle: Statista). So kann zum Beispiel in Folge einer Überlastung der Mehrfachsteckdose ein Brand entstehen, der sich schnell auf die Wohnung ausbreitet (Quelle: Ergo). Doch auch defekte Geräte können bei der Entstehung eines Brands eine zentrale Rolle spielen.

Wer also sicher sein will, dass in seinem eigenen Zuhause kein Brand entsteht, muss einige Dinge beachten. Da sich nicht immer jede Situation verhindern lässt oder es auch zum Beispiel durch Überhitzung zu einem Brand kommen kann (Quelle: Statista), müssen wir in unseren eigenen vier Wänden vorsorgen.

Ein wichtiger Punkt in der Vorsorge sind Rauchmelder. Schauen wir uns das doch einmal genauer an.

Welche Art von Rauchmeldern nutzt du?

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Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Das Funktionsprinzip eines Rauchmelders ist im Grunde recht einfach zu beschreiben. Innerhalb des Rauchmelders befinden sich eine Leuchtdiode (Infrarot) sowie eine Fotodiode. Während des Betriebs sendet die Leuchtdiode ständig einen Lichtstrahl aus. Dabei trifft dieser Lichtstrahl nicht direkt auf die Fotodiode und der Rauchmelder weiß, dass alles in Ordnung ist.

Sobald nun Rauch ins Spiel kommt, wird das Licht der Leuchtdiode gestreut. Das bedeutet, dass es unter anderem auf die Fotodiode trifft und der Rauchmelder so weiß, dass etwas in der Luft liegt. Sobald dieser Fall eintritt, wird Alarm ausgelöst. Genauer nachlesen kannst du das Funktionsprinzip auf der Website Rauchmelder Lebensretter.

Zurecht kann man nun behaupten, dass auch andere Verschmutzungen oder Dämpfe den Rauchmelder auslösen können. Und das ist soweit auch korrekt. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass der Rauchmelder regelmäßig gepflegt und überprüft wird. Das bedeutet, dass sich im Inneren keine Tiere befinden und auch der Staub regelmäßig entfernt wird. Andernfalls kann es zu Fehlalarmen kommen, die schnell zu Panik führen können.

Im Falle von Rauchmeldern gilt demnach, dass Vorsorge extrem wichtig ist. Auch ich habe lange Zeit geglaubt, dass ein Rauchmelder einfach irgendwann befestigt wird und man schlussendlich nur noch dann etwas machen muss, wenn die Batterien leer sind. Doch das ist schlichtweg falsch. Mach also nicht den gleichen Fehler wie ich. 😉

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Wie funktioniert ein Smart Home Rauchmelder?

Da wir nun die grundlegende Funktionsweise eines Rauchmelders verstanden haben, können wir einen Blick auf die smarten Produkte werfen. Grundsätzlich funktionieren diese (sofern sie optisch arbeiten) genau gleich. Der einzige Unterschied liegt nun darin, dass diese Rauchmelder nicht nur ein akustisches Signal ausgeben, sondern auch ihre Zentrale informieren.

Hier kommt nun die Informatik ins Spiel.

Der Rauchmelder nimmt wahr, dass Rauch in der Luft liegt und löst den Alarm aus. Gleichzeitig schickt er ein Signal an seine Zentrale und informiert sie darüber, dass dieser Zustand eingetreten ist. Die Zentrale entscheidet nun auf Basis von Automatisierungen oder vorgegebenen Mustern, wie sie auf diesen Fall zu reagieren hat. Die Reaktion kann zum Beispiel eine SMS oder eine E-Mail sein. Aber auch eine Warnung an den Sicherheitsdienst kann herausgegeben werden. Hierzu kommuniziert die Zentrale wiederum mit einem Sicherheitsdienst über das Internet.

In öffentlichen Gebäuden – zum Beispiel Krankenhäusern – ist dabei die Vernetzung mit der Feuerwehr extrem wichtig. Auf diese Weise wird automatisch alles in die Wege geleitet, um Leben zu retten. So kann sich das Personal auf die Patienten konzentrieren, während die Feuerwehr sich um die Brandbekämpfung kümmert.

Welche Smart Home Rauchmelder gibt es?

Wenn wir schon beim Thema der vernetzten Rauchmelder sind stellt sich schnell die Frage, welche Produkte es denn am Markt überhaupt gibt. Und ich kann dir dazu sagen, dass es jede Menge davon gibt.

Unter anderem bei Lupus findest du Rauchmelder, die passend zum Alarmsystem sind. Aber auch Hersteller wie Bosch, Homematic und viele weitere bieten Rauchmelder an, die über das Smart Home vernetzbar sind. Das macht natürlich die Auswahl für dich nicht leichter und du solltest dir daher gut überlegen, auf welche Produkte du zurückgreifst.

Meiner Meinung nach – und dazu gleich mehr – sollten sicherheitsrelevante Aufgaben gebündelt sein. Das bedeutet, dass du zum Beispiel deiner Alarmanlage die Möglichkeit gibst, auch gleichzeitig durch Rauchmelder das Smart Home zu überwachen. So weißt du immer, welches Gerät für deine eigene Sicherheit essenziell ist und welche eher nicht. Auch die Frage der Vernetzung spielt eine große Rolle.

Bist du ein großer Fan des Smart Homes kann es hilfreich sein zu schauen, mit welchen Produkten du maximale Möglichkeiten erreichst. Kann zum Beispiel dein Smart Home den Zustand der entsprechenden Zentrale auslesen, können zum akustischen Alarm noch visuelle Alarme hinzugefügt werden. Erkennt beispielsweise ioBroker, dass die Rauchmelder ausgelöst haben, blinkt das Licht in allen Räumen rot. Auf dem Smartphone erscheint per Push Notification oder Telegram eine Nachricht, dass Rauchmelder XY ausgelöst hat.

Gerade für ältere Menschen mit vermindertem Hörvermögen oder eingeschränkten Personen kann das sehr hilfreich sein. Die Möglichkeit sollte man meiner Meinung nach nicht unterschätzen.

Da der Markt jedoch ständig im Wandel ist, kann ich dir hierzu keine pauschale Aussage geben. Informiere dich bitte vor dem Kauf über die jeweiligen Vernetzungsmöglichkeiten und treffe dann eine Entscheidung. Blind ein Produkt zu kaufen ist bei der großen Auswahl in meinen Augen nicht ratsam. Es geht immerhin auch um deine Sicherheit.

Warum smarte Rauchmelder?

Ich hatte in meiner Wohnung lange Zeit nicht vernetzte Rauchmelder, die zwar ihre Arbeit zuverlässig erledigt haben, jedoch nur bedingt für mich geeignet waren. Doch warum nur bedingt?

Mein Gedanke dahinter ist ziemlich einfach. Wenn ich daheim bin und ein Rauchmelder auslöst, kann ich unmittelbar darauf reagieren. Bin ich jedoch nicht daheim (und sonst auch niemand im Haus), piept der Rauchmelder munter vor sich hin, eine Reaktion bleibt aber aus. Nun komme ich von der Arbeit und werde böse überrascht. Wenn ich mir nun vorstelle, dass ich eine Mitteilung bekommen hätte, dann hätte ich darauf reagieren können. Beispielsweise hätte ich die Feuerwehr rufen, ein Familienmitglied verständigen oder selbst vorbeischauen können.

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Der große Unterschied besteht darin, dass ich die Möglichkeit zur Reaktion gehabt hätte. Ohne eine Mitteilung habe ich diese allerdings nicht. Da frage ich mich dann zurecht, wozu ich dann einen Rauchmelder brauche. Schließlich kann ich die Sicherheit noch weiter erhöhen, indem ich auch informiert werde, wenn ich einmal nicht daheim bin.

Versteh mich bitte nicht falsch. Auch nicht-smarte Rauchmelder können Leben retten und sind extrem wichtig. Vernetzte Produkte hingegen steigern diese Möglichkeiten nochmals. Und genau darauf kommt es in meinen Augen an. Die Sicherheit meines Zuhauses spielt nicht nur dann eine Rolle, wenn ich anwesend bin. Gerade wenn ich nicht da bin, muss es gewisse Mechanismen geben, dass ich beruhigt woanders sein kann. Ich weiß, dass ich jederzeit informiert werde und mir keine Sorgen machen muss, solange das nicht passiert.

Mein wichtigster Punkt ist demnach, dass ich jederzeit zurück nach Hause kommen kann, ohne eine böse Überraschung zu erleben.

Wer sich nun fragt, ob man wirklich in der Abwesenheit reagieren kann oder die Nachbarn das nicht schon von sich aus tun, haben nicht unrecht. Doch alleine die Möglichkeit zu haben, ist schon sehr viel wert in meinen Augen.

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Beispiel: Rauchmelder von Lupus Electronics

Diese Rauchmelder nutze ich

Nun habe ich dir schon sehr viel um das Thema herum erzählt. Es wird aber Zeit dir zu erzählen, auf welche Produkte ich in meinem Zuhause setze und warum ich mich für diese entschieden habe.

Meine Smart Home Rauchmelder stammen von Lupus. Hierbei handelt es sich um ein Unternehmen, das sich auf die Sicherheit im eigenen Zuhause spezialisiert hat. Vielleicht hast du schon gesehen, dass ich eine der Alarmanlagen des Unternehmens testen durfte. Hierbei handelte es sich um die Lupusec XT1 Plus, die mit Rauchmeldern erweitert werden kann. Doch nicht nur sie lässt sich erweitern, auch andere Zentralen aus dem Hause Lupus unterstützen das.

Nun habe ich mich aufgrund meiner positiven Erfahrung für diese Rauchmelder entschieden. Sie werden mit einer Batterie bestückt und an der Zimmerdecke befestigt. Alles was du hierfür brauchst, befindet sich im Lieferumfang. Nach einem kurzen Anlernen an der Zentrale, stehen die Melder auch direkt zur Verfügung und behalten deine Luft stets im Auge.

Anfangs habe ich etwas gezweifelt, ob ich nicht auf die Produkte von Homematic zurückgreifen sollte, doch es gab einen gewichtigen Grund, warum ich das nicht getan habe.

In meinem Zuhause behält eine Alarmanlage alle sicherheitsrelevanten Bereiche im Auge. Dazu zählen zum Beispiel Fenstersensoren, aber auch Bewegungsmelder. Meine Aufteilung sieht vor, dass die Alarmanlage sich mit allen kritischen Dingen befassen soll, die im Notfall auch weiter betrieben werden müssen. So verfügt die Alarmanlage selbst über einen eingebauten Akku, der im Notfall die Stromzufuhr sicherstellen kann. Die logische Konsequenz war daher für mich, dass auch die Rauchmelder an diese Zentrale gehören. Einen anderen Grund hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

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Die Rauchmelderpflicht

Übrigens spielt beim Einsatz eines Rauchmelders in der Praxis auch das geltende Gesetz eine Rolle. So ist es zum Beispiel in meinem Bundesland (Baden Württemberg) so, dass in bestimmten Räumen ein Rauchmelder installiert sein muss.

Zu diesen Räumen gehören allgemein gesagt alle Räume, in denen Personen bestimmungsgemäß schlafen und in Rettungswegen (Quelle: Landesregierung). Da nun die Aussage bestimmungsgemäß schlafen durchaus schwierig sein kann, gibt es auch eine nähere Auflistung an Räumen. So gilt die Pflicht zur Anbringung eines Rauchmelders für Schlafzimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer und Fluren.

Eine Anforderung an die Vernetzung besteht übrigens nicht. Während der Abwesenheit (sofern sich wirklich niemand in der Nutzungseinheit aufhält), darf der Rauchmelder sogar abgeschaltet werden. Dazu sagt die Landesregierung, dass sich Rauchmelder nicht dazu eignen, um eigene Sachwerte zu schützen oder der Brandausbreitung vorzubeugen. Im Einzelfall bitte ich dich jedoch, nochmals im Gesetz nachzuschlagen, da ich für diese Angabe (insbesondere bei Änderung) keine Gewähr übernehme!

Dennoch halte ich persönlich insbesondere die Möglichkeit zur Abschaltung für grundlegend falsch. Zwar ist ein Rauchmelder nicht dazu gedacht, um der Brandausbreitung vorzubeugen, jedoch kann er unter Umständen dennoch Leben retten.

Lass mich dir das an einem Beispiel etwas klarer machen.

Meine Erfahrung mit Rauchmeldern

Es ist 1 Uhr nachts und ich schlafe tief und fest. Seit einiger Zeit in einer neuen Stadt, die ich inzwischen wieder verlassen habe. Morgens steht die Arbeit an und ich möchte natürlich fit sein, damit ich meine Aufgaben erledigen kann. Doch ein Nachbar hat andere Pläne. Mitten in der Nacht geht ein Rauchmelder in der Wohnung über mir an. Er piept mindestens 10 Minuten am Stück, keiner rührt sich. Auf ein Klingeln reagiert der Nachbar nicht. Besteht eine Gefahr?

Wir entschließen uns dazu, die Feuerwehr zu rufen. Schließlich kann Gefahr im Verzug sein. Die Feuerwehr bestätigt, sie sind sofort da. Keine 5 Minuten später ist die Straße voll. Feuerwehr und Polizei sind vor Ort. Wir erwarten sie bereits. Ein Feuerwehrmann sowie ein Polizist fragen nach, was genau los ist. Wir erklären, dass inzwischen seit gut 15 Minuten bei unserem Nachbarn der Rauchmelder piept und er nicht auf Klopfen und Klingeln reagiert.

Die Polizei betritt mit der Feuerwehr das Gebäude. Inzwischen haben sie bereits ihre Strahlen eingeschaltet und das Gebäude ist hell wie unter Sonnenlicht im Sommer. Ein Polizist hämmert energisch gegen die Tür. Der Nachbar macht die Tür auf und ist sichtlich verwirrt. Inzwischen sind auch weitere Nachbarn aus ihren Wohnungen gekommen und können ihren Augen nicht trauen.

Der Nachbar entschuldigt sich. Seine Pizza im Ofen ist verbrannt, er ist eingeschlafen. Die Polizei wirft einen kurzen Blick (mit Erlaubnis) in die Küche und zieht wieder ab. Die Feuerwehr gibt Bescheid, dass es keinen Brand gibt und alles in Ordnung ist.

Ich entschuldige mich für den Anruf und rede noch kurz mit dem Feuerwehrmann. Er sagt, dass wir in dieser Situation richtig reagiert haben und kein Grund zur Sorge besteht. Er meint in solchen Fällen sei es besser Hilfe zu rufen, als untätig zu bleiben. Man weiß ja nie.

Die Moral der Geschichte

Blicken wir nun nochmal zurück auf den Anfang des Artikels. Die meisten Brände entstehen durch Elektrizität, zum Beispiel durch defekte Geräte.

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Der Nachbar wäre nun im Urlaub und hat seine Rauchmelder ausgeschaltet. Er braucht sie ja nicht. Und jetzt beginnt eine Rauchentwicklung.

Im Schlaf hätte ich das niemals mitbekommen. Wer hätte dann auf einen Brand reagiert? Die Nachbarn, wenn die Flammen schon in die Höhe schlagen? Alles reine Spekulation. Doch es zeigt in meinen Augen eine Schwachstelle. Wenn das Gesetz nun sagt, dass Rauchmelder abgeschaltet werden dürfen, wenn sich niemand in der Nutzungseinheit aufhält, halte ich das für einen fatalen Fehler.

Sicherlich passiert einem selbst nichts, wenn man sich nicht in der Wohnung aufhält. Doch gerade mein Fall zeigt, dass es auch den Nachbarn zu Gute kommen kann. Es geht nicht immer nur um die eigene Sicherheit. Es geht darum, die Sicherheit für sich selbst und seine Mitmenschen sicherzustellen. Und ich halte es für überaus wichtig, sich dieser Verantwortung bewusst zu sein. Klar, heute denken wir alle nur noch an uns selbst. Doch wenn wir selbst einmal Hilfe brauchen, dann weinen wir als erste, wenn uns keiner hilft!

Haftung bei Fehlalarmen?

Zuletzt möchte ich noch auf ein Thema eingehen, das eng mit meiner Story verbunden ist.

Grundsätzlich gibt die Landesregierung Baden Württemberg an, dass Rauchwarnmelder in Privathäusern in der Regel nicht die Feuerwehr alarmieren. Dadurch gibt es so gesehen keine Einsätze aufgrund von versagender Technik. Der Anruf bei der Feuerwehr wird durch eine Person ausgelöst.

Die Kosten für einen Einsatz von Feuerwehr und möglicherweise Polizei müssen dann von dir übernommen werden, wenn du aus Vorsatz einen Falschalarm meldest oder es auf eine grob fahrlässige Unkenntnis zurückzuführen ist (Quelle: Landesregierung).

Auch wenn ich kein Jurist bin und meine Einschätzung sehr laienhaft ist würde ich sagen, dass in vielen Fällen beide Punkte nicht erfüllt sind. So habe ich zum Beispiel versucht, den Nachbarn zu erreichen, indem ich bei ihm geklingelt und geklopft habe. Ich habe mir also erstmal versucht, weitere Kenntnisse zu verschaffen, wie die Situation ist. Als jedoch niemand reagiert hatte, musste ich damit rechnen, dass etwas nicht stimmt. Einen Vorsatz für den Falschalarm kann man auf beiden Seiten nicht finden. Zwar ist eine Seite vielleicht etwas tollpatschig, eine Absicht war es jedoch nicht.

Ich komme also für mich zu dem Entschluss, dass die Reaktion korrekt war und es sich eben einfach um eine ungünstige Situation gehandelt hat.

Dankbar bin ich der Feuerwehr übrigens bis heute für das Verständnis und vor allem die schnelle Reaktion. Das möchte ich hier auch einmal erwähnen. Hut ab!

Rauchmelder sind nach 10 Jahren auszutauschen?

So schön die Nachrichten über Fehlalarme gewesen sind, so schade sind sie beim Ablauf der Zeit. Wie jedes andere Gerät altern Rauchmelder im eigenen Zuhause. Sie sehen irgendwann nicht mehr schick aus, die wahren Probleme verstecken sich aber unter der Haube.

Auf dem Markt gibt es unter anderem Geräte, welche eine Batterie eingebaut haben, die sich nicht austauschen lässt. Das bedeutet, dass der Rauchmelder komplett ersetzt werden muss, wenn diese Batterie leer ist. Sicherlich kommt jetzt jemand auf die Idee, das Gerät auseinander zu nehmen. Doch sehr ratsam ist das meiner Meinung nach nicht. Im Zweifel sollte man sich auf seinen eigenen Rauchmelder verlassen können.

Ein zweiter Grund für den Wechsel sind die elektronischen Bauteile. Man geht davon aus, dass die elektronischen Bauteile nach etwa 10 Jahren derart gealtert sind, dass sie nicht mehr zuverlässig funktionieren. Das Problem ist nun, dass das von außen nicht zu erkennen ist. Auch ein Test mit einem speziellen Spray kann mitunter kein gutes Ergebnis liefern, da die Dosis möglicherweise viel höher ist als bei einer normalen Rauchentwicklung.

Zur eigenen Sicherheit sollte man daher unbedingt den Rauchmelder austauschen, damit auch weiterhin sicher leben kann.

Den Rauchmelder testen

Bevor wir nun zu meinem Fazit kommen und ich dir sage, ob sich smarte Rauchmelder wirklich für mich lohnen, werfen wir den Blick noch auf das Testen. Konkret geht es dabei um die Möglichkeit, den Rauchmelder testen zu können, ob er wirklich funktioniert. Auch hier gibt es wieder zwei Punkte, die zu beachten sind.

Der erste Punkt befasst sich mit der Vernetzung des Rauchmelders mit seiner Zentrale. Hierzu gibt es meist einen Knopf, über den ein sogenannter Funktionstest durchgeführt werden kann. Der Funktionstest dient unter anderem dazu, die Verbindung zu überprüfen, so dass im Fehlerfall ein Alarm ausgelöst werden kann. Gerade bei smarten Rauchmeldern sollte man diesen Test unbedingt durchführen. Hier kommt nämlich das Problem zu tragen, dass durch einen zu großen Abstand keine Verbindung mehr zur Zentrale besteht. Der Funktionstest hilft dabei einzuschätzen, ob der Abstand zwischen Rauchmelder und Zentrale noch in Ordnung ist.

Ein weiterer Test beschäftigt sich dann mit der eigentlichen Funktion des Rauchmelders. Ich habe dazu herausgefunden, dass es sogenannte Testsprays gibt, welche die Funktionsweise prüfen können. Das Testspray sprühst du dabei in Richtung des Rauchmelders und dieser sollte dann einen Alarm auslösen.

Weil ich ja auch an dieser Stelle gedacht habe, dass ich mir das Geld sparen könnte, habe ich auch hier wieder einen E-Zigaretten-Test gemacht, wie schon bei den Luftreinigern. Danke an dieser Stelle nochmal an die Personen, die mich dabei unterstützt haben.

Leider hat das so nicht funktioniert und der Rauchmelder hat nicht ausgelöst. Aus diesen Grund glaube ich, dass ich wohl für einen richtigen Test gar nicht um das Spray drum herum komme. Vielleicht hast aber auch du noch eine Idee, was man ausprobieren kann. Möglicherweise hast du auch Infos dazu, ob bei dir der Test mit einem solchen Spray funktioniert hat.

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Mein Fazit zu Smart Home Rauchmeldern

Es ist also wahr. Rauchmelder können im Zweifel Leben retten. Und sie sind daher in meinen Augen extrem wichtig. Vorbeugende Maßnahmen sind zwar ebenso wichtig, doch für den Fall des Falles sollte man gerüstet sein. Ich persönlich würde dazu raten, auch den Kindern zu erklären, worauf man achten muss und was der Rauchmelder zu bedeuten hat. Ein Problealarm (der in regelmäßigen Abständen sowieso sinnvoll ist) kann verdeutlichen, was genau im Fall des Falles passiert.

Die Vernetzung von Rauchmeldern hat für mich außerdem den Vorteil, dass jedes Haushaltsmitglied immer informiert wird. So kann man unter Umständen vielleicht noch reagieren und Schlimmeres verhindern. Das ist zwar nicht die primäre Aufgabe eines Rauchmelders, aber ein Zusatz für ein besseres Gefühl. Gerade wer Eltern im fortgeschrittenen Alter hat wird sich freuen, dass er so ein wenig mehr Sicherheit hat. Aber auch wenn die Kinder mal allein daheim sind, können die Eltern etwas beruhigter sein.

Sollte ich jemals wieder Rauchmelder brauchen, werde ich auf alle Fälle wieder auf vernetzte zurückgreifen. Unsmarte Produkte kommen mir in Puncto Sicherheit nicht mehr ins Haus. Zumindest solange sie keinen wesentlichen Vorteil zu bieten haben.


Lukas

Hey, ich bin Lukas. Seit einigen Jahren schreibe ich in meinem Smart Home Blog über Hausautomation und Digitalisierung. Als Wirtschaftsinformatiker weiß ich, wie wichtig die Vernetzung von IT-Systemen ist. Diese Erkenntnisse übertrage ich auf mein eigenes Smart Home, das ich auf Basis von ioBroker betreibe. Hierzu nutze ich die Leistung meines eigenen Server-Clusters aus dem Keller. In deinen Ohren klingt das mindestens genauso spannend, wie für mich? Dann komm mit auf unsere Reise zu einem vollwertigen, sicheren und komfortablen Smart Home. Ganz oben findest du Verknüpfungen zu Social Media, wo du mir gerne folgen darfst. Ich freue mich auf dich!

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