Seit geraumer Zeit habe ich von der Philips Hue Sync Box große Erwartungen, da sie die Möglichkeit bietet, den gesamten Raum an den Film anzupassen.

Dabei steht vor allem die Frage im Vordergrund, ob die Beleuchtung das Filmerlebnis tatsächlich verbessert oder ob es sich hierbei lediglich um eine Spielerei für Lichtliebhaber handelt.

Seit kurzer Zeit verfüge ich nun über die Philips Hue Sync Box und kann nach einigen Filmen nun ein erstes Fazit ziehen. Genau um dieses Fazit sowie einen ersten Überblick wird es in diesem Beitrag gehen. Dabei gilt es zu beachten, dass das Ambilight stark vom Raum sowie den eingesetzten Lampen abhängig ist.

 

Philips Hue Sync Box

 

Wie setze ich die Philips Hue Sync Box ein?

 

Die Philips Hue Sync Box wird bei mir im Wohnzimmer eingesetzt, da es sich hierbei um meinen Entertainment-Raum handelt. Im Schlafzimmer wäre eine solche Funktion vielleicht nett, doch im Alltag nicht unbedingt zu gebrauchen. Demnach bleibt als Einsatzraum lediglich das Wohnzimmer übrig.

Damit der Lichteffekt eindrucksvoll wird, nutze ich meine zwei LED Lightstrips, die ich im Normalfall als indirekte Beleuchtung einsetze. Davon verspreche ich mir einen genialen Effekt, ohne mich als Nutzer mit Licht zu blenden.

Hinzu kamen noch zwei weitere Philips Hue Glühbirnen, die sich an der Decke des Raums befinden und fast zentral an der Decke befestigt sind. Somit habe ich die Vorder- sowie Hinterseite und den mittleren Teil abgedeckt. Etwas besser wäre vielleicht die indirekte Beleuchtung links und rechts im Raum, wobei ich gerne erst einmal mit vorhandener Technik arbeite, bevor ich meine Einrichtung verändere.

 

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Wie nun natürlich einige Leser bereits wissen, sind meine Lampen mit dem Amazon Echo verbunden und werden von hier aus per OpenHAB oder Sprache angesteuert. Das geht in dieser Konstellation natürlich nicht mit der Sync Box, denn diese setzt zwingend eine Hue Bridge voraus. Demnach musste ich mein Setup minimal ändern und die Bridge auch in meinem Zuhause einführen.

 

Die Inbetriebnahme des Geräts

 

Die Inbetriebnahme der Philips Hue Sync Box hat in meinem Fall eine ganze Weile gedauert. Der Hintergrund hierzu ist, dass sämtliche Lampen ein Update benötigten, die zuvor mit dem Amazon Echo verbunden waren. Dabei gab es in der Hue Bridge noch eine Lampe, welche nicht erreichbar war. Diese verzögerte das Update derart, dass es selbst nach Stunden noch nicht beendet war.

Nachdem ich allerdings diese eine Lampe gelöscht habe, ging das Update dann recht fix und ich konnte mit der weiteren Einrichtung fortfahren.

 

Hue Sync Box Zubehör

 

Das Anschließen des Geräts ist übrigens doch sehr einfach. Im Grunde werden alle Eingangsgeräte an die Philips Hue Sync Box angeschlossen und diese mit dem Fernseher verbunden. Ebenso muss das Gerät mit Strom versorgt werden und das Anschließen ist damit beendet.

Zur Einrichtung gehört, dass die Sync Box zuerst mit dem heimischen Netzwerk verbunden wird. Ebenso muss sie mit der Hue Bridge gekoppelt werden, was über den Taster an der Oberseite funktioniert. Die App der Philips Hue Sync Box sagt dabei zum passenden Zeitpunkt, wann dieser Taster gedrückt werden muss.

 

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Sobald die Kopplung abgeschlossen ist, lässt sich ein sogenannter Entertainment-Bereich anlegen. Dieser bildet den Raum ab, in welchem das Ambilight aktiv sein soll. Hierzu können passende Lampen ausgewählt werden. Ebenso muss jede dieser Lampen im virtuellen Raum an die ideale Stelle gesetzt werden, so dass während des Films die passende Farbe angezeigt wird.

 

Wie komplex ist die Einrichtung?

 

Die Einrichtung ist alles in allem sehr einfach gehalten und lässt sich – sofern nicht noch Updates ausstehen – sehr schnell abschließen. Der Umstand, dass für beide Geräte jeweils unterschiedliche Apps genutzt werden müssen, ist in meinen Augen etwas nervig. Denn auch wenn es zwei Apps gibt, sind diese so eng miteinander gekoppelt, dass man zwischen beiden wechseln muss.

Die App der Philips Hue Sync Box ist funktional sehr begrenzt, denn diese steuert tatsächlich nur die Sync Box. Während des Synchronisierens kann man zusätzlich noch die Intensität des Effekts sowie die Helligkeit festlegen. Man kann zudem zwischen Video, Audio und Gaming umschalten. Hierdurch wird der Effekt anhand anderer Kriterien erreicht.

Allerdings ist das Anschließen sehr einfach und lässt sich auch ohne Bedienungsanleitung sehr leicht bewältigen.

 

Der Effekt im Alltag

 

Zu Beginn war ich sehr gespalten, was diesen Effekt angeht. Einerseits empfand ich die Vorstellung als sehr angenehm, dass sich der Raum farblich an den Inhalt anpasst. Mein Gedanke dabei war, dass das Erlebnis noch intensiver wird und man sich noch besser in den Film hineinversetzen kann.

 

Philips Hue Sync Box

 

Andererseits empfand ich es als negativ, dass der Effekt nicht passend zum Inhalt sein könnte oder der Effekt keinen Einfluss auf das Filmerlebnis haben kann.

Ich denke, dass diese Zweifel in Kombination mit dem Optimismus auf einige der Leser zutreffen kann. In meinen Augen handelt es sich hierbei um sehr normale Bedenken.

Doch wie ich bereits im Eingang des Posts erwähnt habe, kann ich nun ein erstes Fazit wagen, da das Gerät nun schon seit einiger Zeit in Betrieb ist.

 

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Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass ich diesen Effekt nicht mehr missen möchte. Dabei ist mir aber besonders wichtig, dass ich auch – je nach Stimmung – ohne diesen Effekt fernsehen kann. Man muss dazu wissen, dass das Ambilight bei normalen Serien weniger beeindruckend ist, als bei farbvollen Inhalten. Testweise habe ich Die Simpsons gesehen und mit The Big Bang Theory verglichen. Ich denke das Ergebnis kann man sich nun an dieser Stelle denken …

Auch der Film Unsere Erde war mit Ambilight sehr beeindruckend. Konzentriert man sich tatsächlich auf den Inhalt und lässt sich nicht durch das Verändern des Lichts ablenken, fühlt man sich in den Film hineinversetzt.

 

Gibt es einen Nachteil?

 

Ich würde nicht direkt von Nachteil sprechen, eher von einem Kritikpunkt am Gerät selbst.

Während die Hue Bridge über einen LAN-Anschluss verfügt und bei mir per Kabel mit dem Netzwerk verbunden ist, muss sich die Philips Hue Sync Box mit WLAN zufrieden geben. Im Hinblick darauf, dass zwischen beiden Geräten jedoch ein kontinuierlicher Datenaustausch stattfindet, ist es allerdings etwas schade.

In meinem Fall stehen beide Geräte neben einem Netzwerkswitch und könnten direkt über diesen kommunizieren. Damit würde das Ambilight auch ohne aktives WLAN im Netzwerk funktionieren. Zudem ist es ja auch so, dass es sich hierbei nicht um ein Gerät handelt, welches man alle paar Tage mal woanders platziert. Und selbst wenn dem so sein sollte, wäre das WLAN in meinen Augen eher ein schöner Bonus. Der LAN-Anschluss hingegen absolute Pflicht.

 

Mein persönliches Fazit

 

Am ersten Tag ging es los mit dem Härtetest. Als besonders geeignet empfand ich das Musikvideo von David Guetta mit dem Titel Turn me on. Hier war der Effekt wirklich sehr beeindruckend, führt allerdings auch schnell zu Kopfschmerzen. Buchstäblich.

Doch bei Filmen ist der Effekt viel ruhiger und macht das Erlebnis deutlich besser. Ich habe zu Beginn in der Tat nicht gedacht, dass man mit Licht so viel anstellen kann. Ich fühle mich jedoch wirklich in viele Situationen viel besser hineinversetzt und genieße mein Filmerlebnis sehr.

Aus diesem Grund möchte ich dieses Gerät in meinem smarten Zuhause nicht mehr missen und behalte es definitiv in meinem Entertainment-Set.

Sofern ich einmal keine Lust auf ein derartiges Kinoerlebnis habe, kann ich den Effekt in der App der Philips Hue Sync Box deaktivieren. Dabei wird dann nur das Signal an den Fernseher durchgeschleust, ohne dass sich die Lichter verändern.

 

Was ist deine Meinung zur Philips Hue Sync Box? Hast du Bedenken oder ist es ein Gerät, das du definitiv einsetzen möchtest?

 

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Philips Hue Sync Box
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Kategorien: Smart Home

Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHab auf dem Raspberry Pi. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Werkstudent im Software Engineering.

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