Werbung: Mediola AIO Gateway V6 im Test – das Gateway wurde von Mediola bereitgstellt

 

Nach meinem Hands on folgt in diesem Beitrag mein neuestes Thema: Das Mediola AIO Gateway V6 * im Test. Ich habe ein wenig mit diesem Gateway experimentiert und auch meine Oberfläche zusammengestellt. Dabei habe ich unterschiedliche Vorteile festgestellt, allerdings auch den einen oder anderen Nachteil.

Wenn du mein Gesamtfazit erfahren möchtest, ist dieser Beitrag absolut was für dich!

Vorab möchte ich sagen, dass es sich bei dem Mediola AIO Gateway V6 wirklich um ein gutes Gerät handelt und meine Kritikpunkte eher Feinheiten sind, die hauptsächlich fortgeschrittene Nutzer betreffen können.

 

Mediola AIO Gateway V6

 

Das Gateway und die Software

 

Das Mediola AIO Gateway V6 * kommt als Lösung fürs Smart Home, womit man viele Geräte unter einem Dach bündeln kann. Dadurch ist es möglich, unterschiedliche Regeln aufzustellen und die Hausautomation an Bedingungen zu knüpfen. Einzelne Geräte können das bislang noch nicht, denn sie kommunizieren nicht miteinander. So kannst du beispielsweise das Philips Hue System nicht mit einem Lichtsensor von Homematic koppeln. Mediola schafft hier Abhilfe, indem es sich als smarte Steuerzentrale über die anderen Geräte positioniert.

Damit du deine Hausautomation erstellen kannst, benötigst du für das Mediola-System unterschiedliche Anwendungen und Apps. Diese Anwendungen unterteilen sich dabei in die reine Steuerung und in die Erstellung von eigenen Fernbedienungen.

Unter einer Fernbedienung versteht man dabei eine Anwendung für ein mobiles Endgerät, womit die verschiedenen Smart Home Geräte gesteuert werden können.

 

Die App IQONTROL NEO

 

Mediola IQControl NEO

 

Begonnen habe ich meinen Testlauf mit der App IQONTROL NEO, welche mir beim Einrichten der Zentrale geholfen hat. Hier lassen sich bereits erste Geräte in die Zentrale einfügen. Damit kannst du beispielsweise Geräte wie die FritzBox oder das Philips Hue System * miteinander kombinieren.

Dabei bietet dir diese App nicht die Möglichkeit, das Aussehen zu verändern. Einzige Ausnahme sind die unterschiedlichen Designs, die angewendet werden können.

Dafür bekommst du eine leicht du bedienende Anwendung, die gerade fürs Smartphone in meinen Augen wirklich gut funktioniert. Aber auch auf dem Tablet macht sie einiges her. Dabei hat mich besonders gefreut, dass diese App auch auf dem iPad genutzt werden kann. Anders als bei anderen Herstellern, welche ihre Anwendungen nicht einmal für das iPad optimieren.

Die Nutzung der IQONTROL NEO App ist nahezu selbsterklärend. Aus diesem Grund ist sie in meinen Augen gut für Laien geeignet, welche sich natürlich zu Beginn einen Überblick verschaffen müssen, dann jedoch recht schnell loslegen können.

Um die Geräte bedienen zu können, wählst du im Hauptmenü beispielsweise den Punkt Geräte aus oder navigierst in den jeweiligen Raum. Die App kann von Haus aus unterschiedliche Räume verwalten, wodurch du deine Geräte sinnvoll einteilen kannst. Die Erstellung eines Raums ist dabei übrigens Pflicht. Du musst im Grunde jedes einzelne Gerät (beispielsweise alle Aktoren einer FritzBox) in einen passenden Raum einsortieren.

 

Die Software ConfigTool NEO

 

Mediola Config Tool NEO

 

Nicht jeder richtet seine Gateways gerne über ein Smartphone oder Tablet ein. Manchmal wünscht man sich doch eher, bestimmte Aufgaben am Computer erledigen zu können. Daher stellt dir Mediola eine Software mit dem Namen ConfigTool NEO zur Verfügung. Diese Software erlaubt es dir, dein AIO Gateway am Computer zu konfigurieren.

Zu den Einstellungsmöglichkeiten gehören dabei:

 

MenüpunktEinstellungsmöglichkeiten
Allgemein
  • Zeitzone
  • Ort (Längen- und Breitengrad)
  • Installation einer Firmware
Netzwerk
  • Konfiguration der IP-Adresse
  • Einstellen des NTP-Servers (Zeitserver)
Cloudzugriff
  • Aktivierung der Mediola-Cloud
  • Neugenerierung der SID
  • Test der Cloudverbindung
Erweitert
  • Festlegen eines Benutzernamens und Passworts
  • Einstellen des Sensormodus
  • Einstellen der LED-Farbe
  • Backup erstellen
  • Backup wiederherstellen
System
  • Gateway neustarten
Debug
  • Abfrage von Protokollinformationen

 

Besonders positiv finde ich dabei die Möglichkeit, ein Backup zu erstellen. Denn anders als am Tablet kann man das am Computer direkt auf der richtigen Festplatte speichern. Wer beispielsweise ein NAS-System nutzt, kann das Backup dort ablegen.

Das ConfigTool NEO stellt also zusammenfassend sämtliche Möglichkeiten zur Verfügung, die zur Wartung und Installation der Zentrale gehören. Geräte steuern oder dem Gateway hinzufügen kannst du mit dieser Software nicht.

 

Die Software AIO Creator NEO

 

Mediola AIO Creator NEO

 

Viel interessanter finde ich für meinen Test die Software AIO Creator NEO. Mit dieser Software ist es möglich, fremde Geräte in das System einzubinden und seine individuelle App zu bauen. Dabei hast du unterschiedliche Designs vorgegeben, wovon jedes Design seine eigenen Buttons und Steuerungselemente zur Verfügung stellt.

Die unterschiedlichen Steuerelemente kannst du frei positionieren. Das bedeutet, dass du an kein festgelegtes Raster gebunden bist. Es besteht außerdem die Möglichkeit, jedes Steuerelement durch sogenanntes CSS zu individualisieren. Damit kannst du beispielsweise völlig individuelle Farben festlegen oder auch die Form der Steuerelemente beeinflussen.

Zwar ist für die Anwendung von CSS ein wenig Know-How notwendig, doch da es nur als mögliche Option besteht, nicht zwingend vorausgesetzt.

Mit dem AIO Creator NEO kann jeder Einsteiger seine eigene App bauen, die sich von jeder anderen App unterscheidet. Der Ansatz, dass dein Smart Home so individuell ist wie du, verfolgt Mediola hier sehr konsequent.

 

Die App AIORemoteNEO

 

Mediola AIORemoteNEO

 

Wenn du dir deine eigene App zusammenstellst, wird diese speziell für ein Gerät mit dessen Bildschirmgröße entwickelt. Diese Anfertigung wird von Mediola liebevoll Fernbedienung genannt. Damit du deine Fernbedienung nun auf deinem gewünschten Gerät verwenden kannst, benötigst du die App AIORemoteNEO.

Diese App kann deine gebaute Fernbedienung von den Mediola-Servern laden und anzeigen.

Zum Herunterladen deiner Fernbedienung musst du dich einloggen und die gewünschte Fernbedienung auswählen. Hast du bereits eine geladen, kannst du durch ein Wischen mit zwei Fingern nach oben erneut zum Download-Menü gelangen. Hier hast du dann die Möglichkeit, eine neue Fernbedienung oder eine aktualisierte Version herunterzuladen.

Dabei musst du beachten, dass sich die Fernbedienungen auf deinem mobilen Gerät nicht automatisch aktualisieren. Selbst dann nicht, wenn diese bereits dort geladen sind.

 

Der NEO Automation Manager

 

Mediola NEO Automation Manager

 

Beim NEO Automation Manager handelt es sich um eine Erweiterung deines AIO Creator NEO. Hierüber hast du die Möglichkeit, verschiedene Automationen zu erstellen und auf einem NEO Server zu speichern.

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Wichtig ist beim AIO Gateway V6 *, dass du keinen NEO Server auf dem Gateway selbst betreiben kannst. Stattdessen benötigst du ein weiteres Gerät, welches diese Aufgabe erfüllt. Hierfür kann beispielsweise eine virtuelle Maschine, dein PC oder auch ein Raspberry Pi dienen. Neben diesen Varianten ist es auch möglich, dass eine Homematic-Zentrale, wie beispielsweise RaspberryMatic, diese Aufgabe übernimmt. Hierfür muss in deiner Homematic-Zentrale der NEO Server aktiviert werden.

Jede Automation, die du mit dem NEO Automation Manager erstellst, wird auf den NEO Server geladen und von dort ausgeführt. Dabei hast du die Möglichkeit, mit JavaScript auch vollständig individuelle Skripte zu schreiben, die dann auf deinem NEO Server gespeichert werden.

Alternativ kannst du dir mit ein paar einfachen Klicks deine Automation visuell zusammenstellen. Du benötigst hierfür keine Kenntnisse über Programmierung, lediglich ein wenig Vorstellungskraft, um dir deine Regeln zusammenzubauen. Damit unterscheidet sich der NEO Automation Manager von anderen Lösungen, da er dir sehr viel Flexibilität gibt, aber dich auch stark unterstützt. Die Umsetzung ist durchaus gelungen, denn nur so kann man einen Anfänger, aber auch einen fortgeschrittenen Anwender von seinem System überzeugen.

 

Besondere Gimmicks

 

Neben den standardmäßigen Anwendungsfällen wollen sicherlich viele Nutzer noch einen Schritt weiter gehen, um ihre Anwendung komplett für sich zu entwickeln.

Mediola hat dabei auch bedacht, dass du eigene Wischgesten für das mobile Endgerät erstellen kannst. Auch die Integration von Sounds beim Klicken von Buttons sind kein Problem.

Für das Aussehen deiner Fernbedienung lassen sich zudem eigene Hintergrundbilder festlegen. So kannst du zum Beispiel einen Grundriss deiner Wohnung oder deines Hauses hinterlegen und die Geräte an der richtigen Stelle positionieren. Wem das zu langweilig ist, der kann auch eigene Bilder des Raums hinterlegen und diese der entsprechenden Fernbedienung zuweisen.

Durch die oben bereits angesprochenen unterschiedlichen Designs, kannst du jeder Fernbedienung einen individuellen Touch verleihen. Zur Auswahl stehen zum Beispiel ein Carbon-Design, aber auch ein sogenanntes Fire-Design.

Zur Vorschau der eigenen Fernbedienung wurde von Mediola eine Vorschaumöglichkeit eingebaut. Ich habe beispielsweise eine Fernbedienung für mein iPad gebaut und konnte diese in einem extra Fenster direkt ansehen. Dabei erhält dieses Fenster bereits den Rahmen eines iPads, so dass man sich seine Fernbedienung absolut realistisch ansehen kann.

 

Die Erstellung eigener Fernbedienungen

 

Zu Beginn wirkt das System in meinen Augen etwas knifflig. Ein Assistent begleitet dich am Anfang durch die Software, so dass du direkt ein Beispiel zur Integration bekommst. Dennoch ist es auch nach dem Tutorial nicht immer sofort klar, wie man zur Einbindung von Geräten vorgehen muss.

In meinen Augen benötigt es durchaus ein paar Anläufe, bis man die Steuerung verinnerlicht hat. Doch das ist nicht weiter schlimm, denn jede Software setzt voraus, dass man sich ein wenig damit beschäftigt. Gerade wenn es um einen derart großen Individualisierungsgrad geht, sind die Möglichkeiten oft so groß, dass man sie nicht einfach in wenigen Schritten erklären kann.

Aus diesem Grund kann ich dir nur raten, dass du dir eine Musterfernbedienung erstellst, an der du unterschiedliche Dinge ausprobierst. Nach ein paar Durchläufen hast du dann den Dreh raus und kannst wirklich schöne Oberflächen erstellen.

Wenn du zum Beispiel verschiedene Tablets in verschiedenen Räumen nutzen möchtest, so kannst du für jeden Raum ein eigenes Design wählen, um es perfekt abzustimmen. Selbstverständlich kannst du die Steuerungselemente von verschiedenen Designs auch miteinander kombinieren.

 

Eigene Automationen

 

Neo Automation

 

Für meinen Test habe ich mir ein einfaches Beispiel einer Automation ausgesucht. Sobald ein Fensterkontakt von Homematic geöffnet wird, sollte meine Stehlampe mit einer Philips Hue * Glühbirne eingeschaltet werden.

Diese Automation konnte ich in kürzester Zeit durch den Automation Manager umsetzen. Dabei musste ich lediglich die Ausgangsbedingung festlegen und eine Aktion angeben. Das alles erfolgte rein grafisch, ohne auch nur eine einzige Zeile selbst programmiert zu haben. Wenn du also selbst nicht über Programmierkenntnisse verfügst, kannst du dennoch sehr schöne Automationen erstellen und dir deinen Alltag etwas leichter gestalten.

In meinem Test habe ich schnell bemerkt, dass unterschiedliche Automationen meist nicht an Mediola scheitern, sondern weil man selbst noch gar nicht so viele Smart Home Komponenten im Haus hat. Doch auch mit wenigen Komponenten lässt sich schon sehr viel anstellen, was wirklich genial ist.

Auch bei den Automationen gilt also, dass du dich völlig austoben kannst.

 

Die Grenzen von Mediola

 

Auch wenn ich von Mediola wirklich angetan bin, hat dieses System Grenzen. Einige dieser Grenzen sind sicherlich darauf zurückzuführen, dass ich als Softwareentwickler die Technik gerne an die Grenzen treibe und vielleicht manchmal erst dort anfange, wo du aufhörst.

Doch es wäre nicht fair, diese zu verschweigen. Sei also bitte nicht verwundert, wenn du ein paar Kritikpunkte nicht so nachvollziehen kannst. Andere Leser hingegen werden sicherlich ähnliche Fälle haben und ein wenig mehr darüber wissen wollen.

 

Philips Hue Gruppen

 

Einer der ersten Kritikpunkte fiel mir ziemlich früh auf. Während das System völlig problemlos einzelne Hue-Lampen über vordefinierte Steuerelemente anlegen konnte, streikte es bei mir bei Gruppen der Philips Hue *.

Abhilfe hat hier lediglich die manuelle Auswahl eines RGB-Steuerelements geschaffen. Das finde ich durchaus schade, denn ich glaube, dass die Gruppen in der Philips Hue ein Standardfeature sind. Derartige Standardfeatures muss man in meinen Augen ohne Probleme abdecken können.

Woran es hier genau scheitert, kann ich an dieser Stelle gar nicht beantworten. Auch ich muss mich hier als Endanwender mit dem Fehler zufrieden geben, dass kein passendes Steuerelement gefunden wurde.

Doch nochmal: Das betrifft lediglich die automatische Auswahl von passenden Steuerelementen. Manuell konnte ich die Gruppen dennoch ansteuern. Ich musste lediglich ein RGB-Steuerelement selbst auswählen.

 

Philips Hue Zonen

 

Anders als bei den Gruppen, sieht es bei den Zonen aus. Diese werden vom Mediola-System nicht unterstützt. Ich konnte beim Hinzufügen meiner Lampen keine Zonen finden und diese ansteuern.

Man hat also die Qual der Wahl: entweder einzelne Lampen oder Räume. Zonen werden nicht erkannt und können demnach auch nicht in die Oberfläche eingebunden werden. Wenn du also deine eigene App bauen möchtest, sortiere deine Lampen am besten nach Räumen. Eventuell musst du für einen Raum dabei virtuelle Räume anlegen, wenn du die Lampen unterschiedlich steuern möchtest.

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Anders sieht es übrigens bei Szenen aus. Diese können in das Mediola-System integriert werden. Szenen sind damit nutzbar.

 

Fremdgeräte steuern

 

Unter Fremdgeräten verstehe ich an dieser Stelle all die Geräte, die nicht durch ein Plugin unterstützt werden.

Anders als bei anderen Lösungen sind das beispielsweise der Amazon Echo, welcher lediglich als Sprachsteuerung angebunden werden kann. Ihn über das Mediola-System steuern, das funktioniert nicht.

Ich in meinem Fall finde das aus diesem Grund schade, da ich für mein Smart Home die Möglichkeit von Text To Speech verwende. Beispielsweise sagt meine Waschmaschine über die Echos, sobald sie fertig ist.

Die einzige Möglichkeit, diesen Umstand zu umgehen, sind eigene MP3-Dateien. Diese kannst du beispielsweise aufnehmen oder im Internet generieren lassen. Durch die Integration eines Sonos-Systems * lassen sich diese MP3-Dateien wiedergeben und eine Sprachausgabe ermöglichen.

Ähnlich verhält es sich mit anderen Geräten. Wenn Hersteller keine Schnittstellen bereitstellen, kann Mediola keine passenden Plugins entwickeln. Dann ist es für dich als Endanwender auch nicht möglich, diese Geräte zu steuern.

Mein Tipp für dich ist also, dass du im Voraus überprüfst, inwieweit du deine Geräte in das AIO Gateway integrieren kannst. Dazu kannst du die offizielle Website von Mediola zu Rate ziehen, wo du kompatible Geräte findest.

Als zweiten Tipp kann ich dir mit auf den Weg geben, dass du auch andere Oberflächen (beispielsweise die Basic UI von OpenHAB) in das Mediola-System einbauen kannst. Du musst hierzu lediglich dem System eine Website hinzufügen. So kannst du auch nicht-kompatible Geräte mit deiner eigenen Mediola-App steuern.

 

AIO Gateway V6 im Test – Fazit

 

Mein Beitrag wurde nun doch etwas länger, als ich zuerst gedacht habe. Doch das System bietet so viele Möglichkeiten, dass es sehr schwierig ist, diese in wenigen Worten zusammenzufassen.

Ich persönlich bin vom AIO Gateway V6 * durchaus angetan. Die Möglichkeit, eine eigene App zu bauen, gefällt mir dabei wohl am besten. Doch auch die Option, unterschiedliche Automatisierungen in einem grafischen Editor anzulegen, haben ihren Charme. Leider ist es in meinem speziellen Fall dennoch so, dass ich nicht alles zu 100 Prozent abbilden kann. Eventuell finde ich hierfür noch eine Lösung. Bis dahin wird das AIO Gateway V6 im Parallelbetrieb zu meinem OpenHAB laufen. Denn für die Sprachausgabe sende ich einen Befehl an die Schnittstelle von OpenHAB, welches mir dann die Sprachausgabe auf dem Amazon Echo auslöst.

Dennoch darf man hier bitte nicht vergessen, dass es sich um einen sehr speziellen Anwendungsfall handelt. Was bei mir ein kleiner Kritikpunkt ist, interessiert eine andere Person überhaupt nicht. Wieder andere sehen das als Ausschlusskriterium. Daher muss man das wirklich sehr individuell betrachten.

 

Wem ich Mediola empfehlen kann

 

Ohne Bedenken kann ich das Mediola-System jeder Person empfehlen, welche einen hohen Grad an Individualität wünscht, aber dennoch nicht bereit ist, eigene Lösungen zu programmieren. Besonders Einsteigern im Smart Home hilft das System sehr, denn es bietet einen derart großen Grad an Individualität, wie ich ihn selten gesehen habe.

Meine einzige Alternative wäre hier OpenHAB, wobei man hier allerdings schon ein wenig technikaffin sein muss. Außerdem muss man da natürlich auch bereit sein, sehr viel Zeit und Arbeit zu investieren. Mediola macht es einfacher. Sehr viel einfacher. Und das ist gerade bei all denjenigen wichtig, die ein System lediglich als Endanwender nutzen möchten.

Selbstverständlich kann nun nicht jeder ins Internet stürmen und sich das System zulegen, denn es gibt ein paar Punkte zu beachten. Erstens musst du prüfen, ob deine Komponenten bereits mit dem System kompatibel sind. Zweitens musst du abwägen, ob sich der Kosten-Nutzen-Faktor für dich rechnet. Denn das Mediola-System ist wirklich gut, allerdings auch nicht sehr billig. Viele Plugins musst du extra erwerben, sonst kannst du sie nicht nutzen. Das geht schnell ins Geld.

Dennoch hat Qualität ihren Preis und ein gutes System darf durchaus auch Geld kosten. Denn das, was im Hintergrund alles passieren muss damit ein Gerät kompatibel ist, ist oft eine Meisterleistung. Nicht selten bedeutet das monatelange Arbeiten mit viel Ausprobieren. Daher schlägt sich dieser Aufwand im Preis nieder. Das ist in meinen Augen allerdings absolut fair. Denn auch wenn du ein kostenloses System hast, musst du bezahlen. Dort allerdings mit sehr viel Arbeitszeit. Diese wird dir von Mediola abgenommen.

 

Wem ich Mediola eingeschränkt empfehlen kann

 

Eingeschränkt empfehlen kann ich das System jedem, der selbst gerne Hand anlegt. Denn die Möglichkeiten sind zwar gegeben, allerdings nicht immer in einem unbegrenzten Raum.

Gerade wenn du ein Bastler bist, der sehr viel selbstständig erledigen möchte, musst du genau abwägen. Dennoch kann sich auch dann für dich dieses System lohnen, denn du hast auch dort die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen.

Bastler sind jedoch von Natur aus noch kritischer und unterziehen ein solches System einem genauen Check. Wenn du also nicht ganz entschlossen bist, ob es für dich das richtige Smart Home System ist, solltest du einiges mehr an Recherchen unternehmen. Hier kann ich keine allzu klare Empfehlung geben. Jedoch muss ich fairerweise sagen, dass es sich absolut lohnt, dieses System in Betracht zu ziehen. Ob du dich dann schlussendlich dafür entscheidest, das liegt allein bei dir.

 

Was meinst du zum System von Mediola? Überzeugt es dich oder findest du daran noch Kritikpunkte? Deine Meinung dazu würde mich sehr interessieren. Hinterlasse mir doch unten einen Kommentar! 🙂

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AIO Gateway V6 im Test - Mediola auf dem Prüfstand
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Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHAB. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Werkstudent im Software Engineering.

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