Ein sauberes Zuhause wünschen wir uns alle. Der Saugroboter leistet dazu einen maßgeblichen Anteil. Doch wer kümmert sich eigentlich darum, dass der Saugroboter für seinen nächsten Dienst bereit ist? Ich kenne die Problematik, dass man diese Aufgabe gerne vergisst oder hinauszögert. Mit der Ecovacs Absaugstation muss das aber gar nicht so sein.

Ich habe den Ecovacs Deebot Ozmo T8 zur Verfügung gestellt bekommen und habe ergänzend dazu die Absaugstation bei der Osterdeals bestellt. Ich wollte gerne sehen, wie sich der Saugroboter anstellt und ob die Absaugstation tatsächlich einen entscheidenden Mehrwert bringt.

Verglichen habe ich sie dabei mit den Produkten von iRobot, die ich bekanntlich bei mir selbst schon seit Monaten einsetze und wirklich begeistert bin. Wenn du nun ein Fazit und nach einer möglichen Empfehlung suchst, bist du hier goldrichtig!

 

ECOVACS Automatische Absaugstation (Grau) – Original Zubehör für N8, T8 und T9 Serie Saugroboter mit Wischfunktion inkl. 2 Staubbeuteln, CH1918 -Grey*
  • Originalzubehör von ECOVACS: Die automatische Absaugstation ist kompatibel mit den DEEBOT T8- und...
  • Die Entleer-Station steuerst du intelligent über die ECOVACS HOME App, die dir auch per...
  • Der Einweg-Staubbeutel in der Absaugstation fasst Staub, Schmutz und Tierhaare von bis zu 30 Tagen....

Zuletzt aktualisiert 19.09.2021 / (*) Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein.

 

Inhalt

 

Ecovacs Absaugstation im Detail

 

Kompatibel ist die Station mit der Ozmo T8 Series. Das bedeutet, dass sowohl der normale T8, als auch der T8 mit AIVI Technologie mit dieser Absaugstation zusammenarbeiten können.

Sie wird ausgeliefert mit zwei Staubbeuteln, wovon einer sich bereits in der Station befindet. Der zweite Staubbeutel dient als Ersatz dafür, wenn der erste voll ist. Der Website des Herstellers nach zu urteilen, befreit dich diese Absaugstation damit 30 Tage lang von einem händischen Eingreifen. Unklar ist nach dieser Angabe allerdings, ob man hier mit beiden Beuteln rechnet oder nur mit einem. Ich persönlich gehe stark davon aus, dass ein Beutel bis zu 30 Tagen hält. Für beide ist die Zeitspanne in meinen Augen deutlich zu kurz.

Die Absaugstation wiegt insgesamt 7,4 Kilogramm und bringt damit ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Das ist allerdings keinesfalls ein Nachteil. Sobald der Roboter in seine Station fährt ist es ein großer Vorteil, wenn die Station über ein hohes Eigengewicht verfügt. Damit wird die Gefahr des Verrutschens maßgeblich gesenkt und auch die Karte gerät damit nicht in Schieflage.

Doch so schön die Daten der Absaugstation klingen, im Alltag hat sie in meinen Augen einen großen Nachteil. Zumindest verglichen mit den Produkten eines anderen Herstellers. Doch dazu kommen wir gleich.

 

Ecovacs Absaugstation für Deebot T8 und Deebot T8 AIVI

Exklusiv für dich:  Im Test: Ecovacs Deebot Ozmo T8

 

Ecovacs automatische Absaugstation einrichten

 

Gestartet habe ich meinen Versuch mit dem Deebot Ozmo T8 und seiner herkömmlichen Ladestation. Sie wird als Alternative angeboten, um preislich in einem akzeptablen Rahmen zu bleiben. Die Reinigung des Roboters und das Leeren des Behälters musste ich dabei natürlich immer händisch übernehmen. Nach jedem Durchlauf.

Als die Absaugstation dann jedoch geliefert wurde, konnte ich auf das automatische Absaugen setzen und mit jede Menge Arbeit ersparen. Dazu muss natürlich auch der Roboter entsprechend vorbereitet werden, so dass dieser von seinem Glück auch etwas weiß.

Mitgeliefert werden bei der Absaugstation neben dem oben aufgeführten Produkten ein neuer Staubbehälter und ein kleines Werkzeug. Mit diesem Werkzeug müssen an der Innenseite des Roboters (nach dem Herausnehmen des Behälters) zwei Abdeckungen entfernt werden. Hierbei hilft das kleine Werkzeug, das gewissermaßen der passende Schlüssel dafür ist. Über diese beiden Öffnungen kann die Absaugstation später den Schmutz aus dem Behälter ziehen und in den Staubbeutel befördern.

Der zweite wichtige Schritt besteht darin, den neuen Staubbehälter einzusetzen. Dieser hat an der Unterseite zwei Klappen, die sich durch den Unterdruck öffnen, der durch die Absaugstation erzeugt wird. Diese Klappen sitzen direkt an der Stelle, wo du zuerst die Abdeckungen entfernt hast. Danach sollte der Saugroboter direkt in seine Station gesetzt werden, um wieder von seinem Ausgangspunkt starten zu können.

Du siehst, dass die Umrüstung auf die Absaugstation sehr leicht vonstatten geht und innerhalb weniger Minuten abgeschlossen ist. Jeder passende Roboter verfügt bereits über die entsprechende Vorrichtung, so dass kein großer Austausch von Komponenten stattfinden muss.

 

Aufgebaute Absaugstation von Ecovacs

 

Im Alltagstest zeigt sich …

 

Im Alltag zeigt sich in meinen Augen, dass die Ecovacs Absaugstation eine Hilfe ist. Dabei habe ich allerdings im Moment das Problem, dass die Karte nicht korrekt ist und er seine Station nicht mehr findet. Dennoch wird der Roboter automatisch abgesaugt, sobald er nach der Reinigung in die Station fährt.

Problematisch ist allerdings in meinen Augen, dass das Absaugen dann nicht stattfindet, wenn ich den Roboter händisch in die Station stelle. Das finde ich etwas schade, denn gerade wenn er sich einmal festfährt, muss ich dann in der App noch extra das Absaugen starten. Das ginge in meinen Augen etwas besser.

Was mich allerdings bei der Absaugstation wirklich sehr stört ist, dass diese nur nach dem Reinigungszyklus genutzt wird. Wenn während der Reinigung der Staubbehälter schon am Überlaufen ist, setzt der Roboter seine Arbeit trotzdem fort. Bei Produkten anderer Hersteller ist das etwas anders gelöst. Hier fährt der Roboter auch während der Reinigung zu seiner Station, sobald sein Behälter voll ist. Hier hat Ecovacs in meinen Augen noch Verbesserungspotenzial.

Aufgefallen ist mir außerdem, dass sich im Staubbehälter manchmal richtige Bündel bilden. Man bekommt sie nur dann heraus, wenn man den Behälter händisch entnimmt und den Inhalt entsorgt. Über die kleinen Öffnungen an der Unterseite hat die Station nicht genügend Power, um diese abzusaugen. Ich sehe hier die Schuld allerdings eher beim Roboter selbst. Er presst den Schmutz immer weiter in seinen Behälter, ohne Rücksicht auf Verluste.

 

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Mein Gesamtfazit zur Ecovacs Absaugstation

 

Kommen wir wieder einmal zum wohl schwierigsten Teil des Artikels. Dem Fazit.

Ich denke, dass die Absaugstation treue Dienste leistet und auch in vielen Haushalten eine große Erleichterung ist. Sie saugt den Schmutz aus dem Staubbehälter kraftvoll ab und macht generell einen sehr soliden Eindruck. Nachteilig ist natürlich, dass während des Reinigungszyklus kein Absaugen stattfindet und sich der Schmutz so im Behälter festsetzen kann. Hier kann Ecovacs allerdings durch ein entsprechendes Softwareupdate sicherlich Abhilfe schaffen, denn die grundlegende Technik zur Absaugung ist ja bereits vorhanden.

Grundsätzlich ist die Ecovacs Absaugstation eine gute Ergänzung für den Saugroboter. Sie verschafft ein wenig mehr Zeit, was gerade unter der Woche durchaus hilfreich sein kann. Am Wochenende bietet sich dann eine grundlegende Reinigung des Roboters mit seiner Station in meinen Augen an.

Persönlich würde ich mir keinen Saugroboter ohne Absaugstation mehr in die Wohnung stellen wollen. Das liegt nicht mal an meiner eigenen Faulheit, sondern viel mehr an dem Komfort. Wenn ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause komme, denke ich oft gar nicht mehr daran den Roboter zu säubern. Die Absaugstation verschafft mir hier ein wenig Freiraum. Ich weiß auch am nächsten Tag ganz sicher, dass der Roboter seine Arbeit erledigen wird und ich mit der Reinigung noch etwas Zeit habe.

Dennoch glaube ich, dass der Hersteller hier noch etwas bei seiner Konkurrenz abschauen kann. Die Produkte sind keinesfalls schlecht, das möchte ich gar nicht sagen. Ich hoffe einzig und allein, dass die Funktionen noch weiter verbessert werden und ich mit diesen Erfahrungen auch einen entsprechenden Denkanstoß liefern kann.

 

Exklusiv für dich:  Hands on: Ecovacs Deebot Ozmo T8

Lukas

Hey, ich bin Lukas. Seit einigen Jahren schreibe ich in meinem Smart Home Blog über Hausautomation und Digitalisierung. Als Wirtschaftsinformatiker weiß ich, wie wichtig die Vernetzung von IT-Systemen ist. Diese Erkenntnisse übertrage ich auf mein eigenes Smart Home, das ich auf Basis von ioBroker betreibe. Hierzu nutze ich die Leistung eines eigenen Rackservers in meinem Keller, der alle Dienste und Smart Home Systeme aufrecht erhält. Mit ihm habe ich mir einen großen Traum erfüllen können. In deinen Ohren klingt das mindestens genauso spannend, wie für mich? Dann komm mit auf unsere Reise zu einem vollwertigen, sicheren und komfortablen Smart Home. Ganz oben findest du Verknüpfungen zu Social Media, wo du mir gerne folgen darfst. Ich freue mich auf dich!

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