Für viele Personen stellen sich im Jahr 2020 völlig neue Fragen. Insbesondere das ausgiebige Nutzen von Homeoffice wirft jedoch im Hinblick auf die Computerwahl ganz neue Fragen für viele auf. Was ist besser, Desktop PC oder Laptop?

Als Wirtschaftsinformatiker beschäftige ich mich nicht immer nur mit der Softwareentwicklung, sondern gebe in meinem Bekanntenkreis auch öfter einmal Ratschläge im Hinblick auf die richtige technische Ausstattung für das eigene Büro oder den Heimarbeitsplatz. Wie ich jetzt auch online beobachten konnte mehren sich die Fragen insbesondere bei der Auswahl des richtigen Computers.

Kleinere Unternehmen fragen sich, welche Geräte sie ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen sollen und Heimanwender hinterfragen immer wieder den Sinn oder Unsinn eines Desktop PCs.

Lass uns in diesem Beitrag einen Blick auf die richtigen technischen Werkzeuge für deinen Arbeitsplatz werfen. Ich erzähle dir außerdem am Ende meines Beitrags, wie ich aktuell arbeite und mit welcher Konstellation ich im Moment wirklich sehr glücklich bin.

 

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Desktop PC oder Laptop – Nur eine Größensache?

 

Zu Beginn muss man sich bei dieser Thematik fragen, ob die unterschiedlichen Ausführungen von Computern sich lediglich in ihrer Größe unterscheiden oder ob es noch andere Merkmale gibt, die einen Unterschied machen.

Offensichtlich ist natürlich, dass ein Laptop – oder auch Notebook – in der Regel deutlich platzsparender ist und mobil genutzt werden kann. Bei Desktop PCs ist diese Eigenschaft nicht gegeben, denn du kannst ihn nicht einfach mal kurz in deine Tasche packen.

Der wesentlich wichtigere Unterschied ist hingegen, dass sich beide Formen in ihrer Leistungsfähigkeit unterscheiden. Während Desktop PCs oft bei günstigeren Preisen deutlich leistungsstärker sind als Laptops, wirkt die Anziehungskraft eines Laptops gerade im Heimgebrauch doch sehr verführerisch. Das liegt nicht zuletzt daran, dass gerade während der Pandemie viele Menschen vom heimischen Küchentisch ihre Arbeit erledigen müssen und keinen eigenen Schreibtisch zur Verfügung haben.

Mit einem Laptop verschwindet die Arbeit nach Feierabend buchstäblich sehr schnell vom Tisch und kann leicht im Schrank verstaut werden. Ein Desktop PC hingegen nimmt Platz weg und steht in der Regel dauerhaft an einem Ort.

Auch in Sachen Erweiterbarkeit gibt es deutliche Unterschiede.

Laptops lassen sich grundsätzlich in einem gewissen Rahmen erweitern, haben jedoch oft einige Einschränkungen. Diese Einschränkungen kommen daher, dass Hersteller für ihre Top-Modelle beispielsweise den Arbeitsspeicher fest mit dem Mainboard verlöten und dieser damit nicht mehr so leicht austauschbar ist. Andere Komponenten, wie beispielsweise die Festplatte, kann hingegen meist leichter ausgetauscht werden und lässt sich damit erweitern.

Desktop PCs haben bei der Erweiterbarkeit jedoch die Nase vorne. Durch ein Tower-Gehäuse gibt es im Inneren oft jede Menge Platz, der mit zusätzlichen Komponenten gefüllt werden kann. Es ist damit möglich, nachträglich eine leistungsstarke Grafikkarte zu verbauen oder zum Beispiel eine weitere Festplatte einzusetzen.

Sicherlich muss man sich hier auch die Frage stellen, inwiefern die Erweiterbarkeit einen Sinn ergibt. Ich habe zum Beispiel in meinem Haushalt einen Rechner stehen, der zwar erweiterbar ist, grundsätzlich aber von Computerfirmen eher als Austauschgerät gesehen wird. Die Lebenszyklen eines Computers werden gefühlt immer kürzer und so lohnt es sich nicht immer, nur die Erweiterbarkeit im Auge zu behalten.

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Darauf solltest du achten!

 

Wenn du dir einen neuen Computer zulegen möchtest, stehst du vor einer riesigen Auswahl an Modellen und Marken. Da ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Das geht nicht nur dir so, sondern auch wir Informatiker haben nicht immer den absoluten Durchblick. Stattdessen werden Recherchen betrieben und man sucht oft stundenlang nach dem perfekten Modell.

Stellst du mir die Frage, für welches Modell du dich entscheiden solltest, dann bekommst du immer die gleiche Antwort: Es kommt darauf an, wofür du deinen Rechner brauchst.

Das bedeutet, dass du dir klar machen musst, welche Anforderungen du an deinen Computer stellst. Gamer oder Cutter setzen andere Prioritäten als Büroangestellte. Während die eine Gruppe einen großen Wert auf eine leistungsstarke Grafikkarte legt, möchte die andere Gruppe möglichst günstig ihre Arbeit erledigen können. Und das ist völlig in Ordnung, denn es gibt keinerlei Vorteile für Büroangestellte, wenn ihr Computer über die modernste Grafikkarte mit der größten Leistung verfügt. Sie werden die Leistung niemals ausnutzen (können).

Mache dir vor dem Kauf eines Computers also unterschiedliche Punkte klar:

 

  • Brauchst du einen PC für das Gaming?
  • Möchtest du Bürotätigkeiten an deinem Rechner erledigen?
  • Wie wichtig ist dir Mobilität?
  • Soll dein Computer in allen Punkten erweiterbar sein?
  • Was stört dich an deinem aktuellen Computer?
  • Möchtest du deinen Rechner mitnehmen können?

 

Diese Möglichkeiten hast du zur Verfügung!

 

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Möglichkeiten. Alle drei Möglichkeiten haben ihre Existenzberechtigung und kommen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Warum könnte eine der Varianten demnach nicht auch für dein Homeoffice richtig sein?

 

Variante 1: Klassischer Desktop PC

 

Sofern du viel an deinem Schreibtisch arbeitest, den Komfort einer großen Tastatur und eines Monitors zu schätzen weißt, bist du mit einem klassischen Desktop PC vermutlich gut bedient. Mit ihm kannst du zwar nicht mobil arbeiten, hast aber jede Menge Ressourcen zur Verfügung. Dir ist aber auch klar, dass du für die Uni oder deinen Arbeitsplatz eventuell ein zweites Gerät brauchst und dir demnach einen Laptop zulegen wirst.

Damit kannst du dich identifizieren? Dann schau dir unbedingt dennoch die anderen beiden Möglichkeiten an. Denn gerade die dritte Variante könnte dich auch interessieren!

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Variante 2: Mobil dank Laptop

 

Für dein digitales Leben ist die Mobilität wichtig und die wohl intensivste Aufgabe deines PCs ist die Wiedergabe von 4K-Videos auf YouTube. Du kannst gewisse Abstriche bei der Leistungsfähigkeit machen, da die Desktop PCs bei dir niemals ausgelastet sein werden. Üblicherweise arbeitest du an deinem Computer und bist kein Gamer, der hochauflösende Spiele über den Bildschirm wandern sieht.

Wenn das eher deiner Sichtweise entspricht, kann ein Laptop für dich die richtige Wahl sein. Mobil bist du dank Akku und kompakter Bauweise auf alle Fälle! Und auch für ein bisschen Videocontent reicht dir das Notebook aus, es gibt ja schließlich auch größere Modelle.

 

Variante 3: Mobil und klassisch gleichzeitig

 

Du findest, dass beide Sichtweisen auf dich zutreffen könnten? Dann habe ich den passenden Tipp für dich!

Dank eines USB-C-Anschlusses sind immer mehr Laptops dazu in der Lage, eine Dockingstation zu nutzen. Dabei handelt es sich um Hardware, die außerhalb deines PCs ist und dir zusätzliche Möglichkeiten eröffnet.

An deiner Dockingstation hast du zum Beispiel zwei Monitore sowie deine Tastatur und Maus angeschlossen. Dadurch kannst du an deinem Schreibtisch ganz bequem arbeiten, wie mit einem herkömmlichen PC. Wenn du zur Arbeit oder Uni musst, ziehst du einfach nur den einen Stecker raus und kannst deinen Laptop mitnehmen. Du brauchst kein zweites Gerät und kannst trotzdem die Vorteile aus beiden Welten kombinieren.

Viele Menschen haben gerade diese Möglichkeit gar nicht im Sinne und meinen, sie können nur zwischen beiden „extremen“ auswählen. Das ist allerdings schlichtweg falsch! Zwar hat ein Notebook mit Dockingstation immer noch die Nachteile eines herkömmlichen Laptops, jedoch kann es gerade für das Homeoffice die ideale Möglichkeit sein.

 

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So arbeite ich als Informatiker

 

Auch ich habe lange Zeit die Frage im Kopf gehabt, für welche Variante ich mich entscheiden soll. Schlussendlich habe ich mich für ein Notebook mitsamt Dockingstation entschieden.

Während ich noch an der Hochschule in den Vorlesungen war, hat mich stets mein Notebook begleitet und mir treue Dienste geleistet. Daheim wollte ich allerdings lieber auf meinem großen Bildschirm am PC arbeiten, da dieser auch deutlich schneller war. Problematisch war jedoch immer, dass die Daten entweder auf dem anderen PC waren oder mir auf einem der beiden Rechner eine Software gefehlt hat.

Genau diese Problematik mit den vielen unterschiedlichen PCs hat mich dazu getrieben, dass ich mir ein Notebook mit Dockingstation angeschafft habe. Seither kann ich mein Notebook jederzeit überall in der Wohnung nutzen oder auch unterwegs dabei haben. Wenn ich an meinem Schreibtisch arbeite, um zum Beispiel Blogbeiträge zu schreiben, verbinde ich das Gerät per USB-C und habe sofort zwei große Bildschirme sowie externe Tastatur und Maus zur Verfügung.

Durch den eigenen Heimserver bin ich außerdem nicht auf eine große Festplatte angewiesen und kann jederzeit auf all meine Daten zugreifen.

Alles in allem kann man also sagen, dass es für mich persönlich die beste Auswahl zum Arbeiten ist.

Übrigens: Da mein Geschäftsnotebook ebenfalls über USB-C verfügt, kann ich dieses für das Homeoffice auch an meine Dockingstation anschließen und daheim bequem arbeiten. Mein privates Notebook packe ich währenddessen in den Schrank und habe den kompletten Tisch jederzeit frei. Genial, oder?


Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHAB. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Softwareentwickler im Software Engineering. BITTE BEACHTE: Aufgrund von einer großen Anzahl an Nachrichten, die ich alle möglichst schnell beantworten möchte, kann ich dir leider keinen individuellen Support leisten. Ich würde es gerne, könnte es allerdings nur mit Hilfe weiterer Personen bewältigen. Sei daher bitte nicht böse, wenn ich nicht explizit auf dein individuelles Problem eingehen kann.

2 Kommentare

Orazia · 3. Januar 2021 um 10:37

Danke für diesen tollen Blog. War sehr interessant zu lesen.

    Lukas · 3. Januar 2021 um 10:59

    Vielen Dank für diesen netten Kommentar und viel Spaß weiterhin im Blog 🙂

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