Online ist nicht alles

Wir lagern heute all unsere Dinge auf Server aus und sind darauf angewiesen, dass diese immer erreichbar sind. Doch es gibt Tage, da ist einfach der Wurm drin.

Server sind nicht erreichbar, Netzwerke laufen instabil und man ist völlig aufgeschmissen. Das sind dann die Zeiten in denen sich viele fragen: Wieso lagern wir alles auf Server aus?

Einfach, unkompliziert, leicht wartbar

Wenn man seine Dateien auf Datenserver auslagert und Programme auf einem Terminalserver nutzt, haben es die Administratoren einfach, die Daten zu sichern und die Programme aktuell zu halten. Man muss nicht unzählige Clients mit Updates versorgen und der Updatezyklus verläuft deutlich schneller und die Ausfallzeit ist geringer. Für Administatoren ist das ein wahres Pro-Argument.

Risikoreich, unverzichtbar

Jedoch gibt es nicht nur Argumente, die für eine solche Zentralisierung sprechen. Denn ist der Server oder das Netzwerk mal nicht erreichbar, drehen down Mitarbeiter Däumchen. Sie wissen nichts mit ihrer Zeit anzufangen und kosten das Unternehmen viel Geld für nichts. Hätte man hingegen einige Dinge noch lokal auf dem Client, so wäre zumindest ein eingeschränktes Arbeiten möglich und es würden eventuell auch Aufgaben erledigt werden, die man sonst gerne vor sich herschiebt.

Die ideale Strategie …

… gibt es nicht. Man kann nie sagen, dass lokal oder zentral das Beste ist, denn das kommt auf den Einzelfall an. Es gibt Systeme, die beides miteinander kombinieren und dadurch versuchen, die Schwächen der einen Herangehensweise auszugleichen. Ein schönes Beispiel ist Git, welches als dezentrales Versionierungssystem arbeitet, die fertigen Repositories jedoch auf dem Server liegen hat.

Wer nun jedoch einmal von einem Ausfall bei der Arbeit betroffen sein sollte, lehnt sich erstmal mit einer Tasse Kaffee zurück. Oft werden solche Probleme schnell behoben. Sollte dies mal nicht so sein, kann man sich ja auch anderen Aufgaben widmen, wie das Putzen der Gemeinschaftsküche oder einem netten Plausch mit Kollegen.


Lukas

Hey, ich bin Lukas. Seit einigen Jahren schreibe ich in meinem Smart Home Blog über Hausautomation und Digitalisierung. Als Wirtschaftsinformatiker weiß ich, wie wichtig die Vernetzung von IT-Systemen ist. Diese Erkenntnisse übertrage ich auf mein eigenes Smart Home, das ich auf Basis von ioBroker betreibe. Hierzu nutze ich die Leistung meines eigenen Server-Clusters aus dem Keller. In deinen Ohren klingt das mindestens genauso spannend, wie für mich? Dann komm mit auf unsere Reise zu einem vollwertigen, sicheren und komfortablen Smart Home. Ganz oben findest du Verknüpfungen zu Social Media, wo du mir gerne folgen darfst. Ich freue mich auf dich!

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