Ich freue mich über neue Technik. Zu sehen, wie das Smart Home besser wird und neue Bereiche miteinander verknüpft werden. Dabei stelle ich mir allerdings hin und wieder die frage, was bedeutet Smart Home eigentlich?

Eine Definition des Begriffs Smart Home findet man quasi an jeder Ecke des Internets, aber die eigentliche Bedeutung für den Alltag bleibt oft schleierhaft.

In diesem Beitrag möchte ich daher gerne mal meinen Gedanken freien Lauf lassen. Thematisch passende Beiträge werde ich dir außerdem verlinken, so dass du weitere Informationen finden kannst, denn zu ein paar Dingen habe ich schon einmal etwas geschrieben.

 

Die Technik im Alltag

 

Wir sind im Alltag umgeben von Technik. Unser Smartphone als treuer Begleiter spielt dabei heutzutage oft die größte Rolle, denn damit erledigen wir sehr vieles. Wir schreiben unserer Familie und unseren Freunden, organisieren unser Leben und genießen in der Freizeit lustige Videos auf sozialen Netzwerken.

Dennoch ist die Technik etwas, das wir bewusst nutzen.

Beim Smart Home ist das etwas anders, denn hier greift die Technik viel weiter in unseren Alltag ein, als uns auf den ersten Blick klar ist. Über Aktoren kann ein abstraktes Programm direkten Einfluss auf unser Leben und unseren Alltag nehmen. Davon sind wir dann nicht nur in der virtuellen Welt betroffen, sondern auch ganz real.

Zum Beispiel kann – gerade jetzt im Sommer – dein smartes System das Gießen des Gartens einleiten, ohne dass du etwas aktiv tun musst.

 

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Du siehst also, dass sich gerade bei einem solchen Szenario die Technik direkt in dein Leben einmischt. Selbstverständlich nur dann, wenn du das möchtest. Aber wenn wir einmal ein paar Jahre zurück denken, wer hätte das damals erwartet?

Computer waren hauptsächlich ein Hilfsmittel im Unternehmen und wurden privat nicht so ausgiebig genutzt, wie es heute normal zu sein scheint.

 

Wie gehen wir nun damit um?

 

Eine große Frage, die man sich in vielen Bereichen immer wieder stellt ist die, wie man mit der Technik nun im Alltag umgehen soll. Es gibt dabei nicht nur technische Fragen zu klären, sondern auch ethische.

Wie weit darf sich die Technik in unser Leben einmischen?

Für den Bereich des Smart Home ist dabei die Antwort für mich ganz klar: So weit, wie ich mir das wünsche und nicht weiter.

Mehr als ein gutes Beispiel hierfür sind in meinen Augen die smarten Türschlösser. Während einige diese Technologie wirklich interessant und gut finden, empfinden andere dabei eine große Unsicherheit. Das ist völlig in Ordnung, da wir diese Frage individuell beantworten müssen. Smart zu leben ist heute nicht nur ein Lifestyle, sondern auch eine Frage der persönlichen Einstellung. So muss man einen Trend nicht vollständig ausschöpfen, wenn man sich dabei nicht wohl fühlt.

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Auch ich werde oft auf die Frage angesprochen, ob man sich in einem Smart Home denn wohlfühlen kann. Neben dem Zuwachs an Komfort gibt es eben auch die Frage nach der Sicherheit, welche gerade im Hinblick auf die Maslowsche Bedürfnispyramide eines der Grundbedürfnisse eines Menschen ist (Quelle: Maslowsche Bedürfnishierarchie).

 

Das rate ich jeder Person, die mich fragt

 

Das Nutzen neuer Technologien bringt auf der einen Seite die Neugier auf, aber eben auch die Unsicherheit. Wer mich danach fragt, bekommt immer eine klare Antwort. Probiere Dinge aus, die nicht zu stark in dein Leben eingreifen und ersuche das Thema Sicherheit so zu handhaben, dass du dich dabei wohl fühlst.

Du kannst zum Beispiel für den Anfang smarte Lampen nutzen. Diese kannst du zur Not immer noch mit einem physischen Schalter ein- und ausschalten, so wirst du also nicht einfach im Dunkeln stehen. In meinen Augen wird hier das Bedürfnis nach Sicherheit nicht verletzt (außer vielleicht im strengsten Sinne durch die Verbindung in die Cloud), sofern man sich auf einen Hersteller einlässt, der nicht gerade aus der dubiosesten Ecke des Internets stammt.

 

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Wer hingegen direkt mit einer sicherheitskritischen Funktion oder einem entsprechenden Gadget einsteigt, wird eventuell doch zu sehr abgeschreckt. Denn die Unsicherheit ist ein Zeichen dafür, dass man sich nicht bereichert. Man erlegt sich eher eine Last auf.

 

Das bedeutet Smart Home für mich

 

Ich sehne mich in meinem Alltag nach einer gewissen Unterstützung. Dinge, wie beispielsweise das Starten des Saugroboters oder das Einschalten des Lichts können völlig automatisiert passieren. In meinem Fall ist es beispielsweise so, dass in meinem Flur bei einer Bewegung sofort das Licht eingeschaltet wird. So kann ich es nicht vergessen den Schalter zu drücken. Auch beim Verlassen der Wohnung ist damit sichergestellt, dass ich das Licht nicht vergessen habe.

Diese kleinen Formen der Unterstützung machen für mich das smarte Wohnen aus. Ich möchte keine Technik, die mich im Alltag dominiert oder ständig Probleme macht. Ich möchte auch nicht auf Biegen und Brechen alles zwanghaft steuern müssen.

Sicherlich gehe ich in meinem Zuhause ganze zwei Schritte weiter als der Durchschnitt vielleicht für gut empfinden würde. Doch auch ich stelle mir dabei stets die Frage: Muss das smart sein?

Vor einer Weile habe ich ein Bild meiner neuen Kaffeemaschine auf Twitter veröffentlicht. Einige mag es sicherlich überrascht haben, doch sie ist nicht smart. Warum? Weil ich darin keinen Mehrwert sehe und keine zwanghafte Vernetzung brauche. Schließlich muss ich beim Kaffee machen immer noch eine Tasse unter die Maschine stellen. Warum sollte ich also auf Zuruf Kaffee kochen können?

 

Auch ich habe meine Grenzen

 

Smart Home gehört für mich zum Leben dazu. Das mag nicht jeder verstehen und schon gar nicht für gut empfinden, doch es ist wie mit vielen Dingen im Leben: Solange sie andere nicht betreffen, ist das die Sache eines jeden einzelnen.

Aber ich ziehe auch ganz klare Grenzen, was das digitale Wohnen betrifft.

Kameras zum Beispiel sind hilfreiche Mittel zum Erhöhen des eigenen Sicherheitsgefühls. In der Wohnung oder gar im Schlafzimmer haben sie jedoch nichts zu suchen! Man benötigt in den eigenen vier Wänden auch Privatsphäre und diese ist ganz und gar nicht gewährleistet, wenn irgendeine Kamera mich beim Schlafen beobachtet. Zumal viele Geräte mit der Cloud vernetzt sind und man nicht so wirklich weiß, wo die Daten oder die Livestreams denn nun landen.

Wo ich übrigens sehr lange mit mir gekämpft habe, war der Echo im Schlafzimmer. Muss es dort ein Sprachassistent sein und ist es mir das wert? Schlussendlich habe ich mich dafür entschieden und bereue es (noch) nicht. Doch ich gebe offen zu, dass ich ihn sofort aus dem Raum verbannen würde, wenn ich mich unwohl fühle. Was ich allerdings nicht mehr missen möchte, ist der tolle Sound durch zwei Echos im Heimkinomodus mit einem Fire TV. Denn das ist wirklich ein sehr geniales Feature. Dieses Feature war schlussendlich auch der Grund, weshalb ich den Echo im Raum behalten wollte.


Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHAB. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Werkstudent im Software Engineering.

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