Ich habe das smarte Türschloss von Nuki getestet und kann bislang keinen Punkt finden, den ich wirklich kritisieren würde. Oder ein Punkt, den ich als No-Go betiteln würde. Ganz im Gegenteil, ich finde es im Alltag praktisch und empfinde es als Komfort.

Doch das smarte Türschloss ist nicht in den Augen jeder Person ein geniales Feature. Doch woran liegt das eigentlich? Und was müsste sich eventuell verbessern, damit derartige Türschlösser einen wahren Vorteil bieten?

Ich persönlich sehe das smarte Türschloss in einigen Bereichen als wirklich praktisch an. Gemeinschaftsräume in Mehrfamilienhäuser, Hotelzimmer oder sogar Universitäten beziehungsweise Hochschulen. Der Zugang kann zentral gesteuert werden und es besteht nicht die Gefahr, dass der Schlüssel verloren geht. Darin sehe ich persönlich einen großen Vorteil. Denn nehmen wir an dein Smartphone wird geklaut, dann kannst du dieses aus dem smarten Türschloss entfernen und der Zugang ist nicht mehr möglich. Bei herkömmlichen Schlüsseln muss jedoch der Zylinder oder sogar die Schlüsselanlage ausgetauscht werden. Das verursacht sehr hohe Kosten und wird vielleicht sogar vernachlässigt.

 

Technikpapa - Das smarte Türschloss

 

Die Bedenken sind jedoch da

 

Nicht jeder sieht das smarte Türschloss so entspannt wie im obigen Screenshot. Denn es gibt durchaus auch berechtigte Zweifel oder Bedenken, die man vor dem Kauf bedenken sollte. Für mich als Technikfan ist es oft schwer, solche Fragen voranzustellen. Denn schließlich möchte ich gerne ausprobieren, die Technik mit meiner Realität verschmelzen lassen und mir einen großen Komfort schaffen.

Doch gerade im Hinblick auf das Schloss muss insbesondere eine Frage geklärt sein: Wie ist das mit der Versicherung?

Einbruch ist heutzutage ein immer wieder aufkommendes Thema und gerade im Hinblick darauf muss man sich sicher sein können, dass die Versicherung nicht einen Punkt findet, an dem sie sich aus der Verantwortung stiehlt.

So schrieb mir auch ein anderer Nutzer auf meine Frage:

 

Antwort smartes Türschloss

 

Hieran erkennt man deutlich, dass im Smart Home nicht nur das Thema Komfort eine Rolle spielt, sondern auch das Thema Sicherheit. Insbesondere damit wird von vielen Herstellern geworben, doch ein oberflächlicher Satz genügt dabei nicht.

Viel mehr muss eine Hilfestellung oder eine klare Aussage angeboten werden, wie das mit der Versicherung denn nun ist. Auch wenn eine individuelle Beratung nicht ersetzt werden kann, sollte man dennoch so eine Grundlage haben, auf der man eine solche Entscheidung treffen kann. Eine solche Grundlage wäre beispielsweise die Angabe der unterschiedlichen Versicherungsunternehmen und ihre Position dazu oder eben eine rechtliche Grundlage.

 

Und dann gibt es noch Verwirrung

 

Neben den obigen Punkten, gibt es noch die Verwirrung aufgrund von unterschiedlichen Erwartungen. Jede Person hat an ein smartes Gerät unterschiedliche Anforderungen. Je nachdem, ob diese Anforderungen erfüllt werden, gibt es eine Kritik. Während der eine Nutzer zufrieden ist, möchte der nächste ein Gerät so schnell wie möglich loswerden. Für Interessenten macht dieser Umstand die Entscheidung sehr schwer.

 

Smartes Türschloss Antwort

 

Wir haben im Grunde im Internet – aber auch in unserem Leben – das Problem, dass die Meinung überwiegend dann kundgetan wird, wenn man entweder super zufrieden oder absolut unzufrieden ist. Die breite Mitte erwägt oft gar kein Feedback, da sie meist nicht wissen, was sie sagen sollen. Wenn ich mir das selbst vor Augen führe muss ich sagen, dass ich oft auch nicht gerade besser bin.

Doch wie sollte man sich dann eine Meinung bilden?

 

Quellen zur Meinungsbildung

 

Ich persönlich nutze Herstellerseiten immer für eine erste Recherche und einen Überblick über das vorhandene Angebot. Auch die ersten Kundenmeinungen sieht man in manchen Fällen direkt auf der Website der Hersteller. Doch man darf nie vergessen, dass der Hersteller sich stets bemühen wird, positive Kritiken einzubinden.

Daher nutze ich in meinem zweiten Schritt unterschiedliche Blogs, in denen ich schon Informationen finden kann. Denn ich denke, dass viele (nicht alle) Blogger ihre ehrliche Meinung kundtun, unabhängig von einer möglichen Bezahlung (ich mache das im Übrigen).

Zu guter letzt schaue ich auf Produktbewertungen auf anderen Portalen. Dabei muss man auch eine gewisse Zeit zur Verfügung haben, denn im ersten Schritt muss man natürlich nützliche von unnützlichen trennen. Gerade auf Amazon hat man oft das Gefühl, die Leute müssen irgendwas sagen, einfach nur dass sie etwas gesagt haben.

Eine gute Quelle sind übrigens auch die Blogger direkt. Über die Kommentarfunktion oder auch über E-Mail lassen sich oft schnell Informationen und Meinungen austauschen. Diese Meinungen können ebenfalls dazu beitragen, sich sein eigenes Bild zu machen.

 

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Was muss das smarte Türschloss besser machen?

 

Ich persönlich bin der Meinung, dass das beste smarte Türschloss in erster Linie Aufklärung betreiben muss. Aufklärung in dem Sinne, an wen man sich bei solchen Fragen wenden soll und wie die Lage in Beispielfamilien aussieht.

Ebenso muss insbesondere im Bereich der Sicherheit auch klar herausgestellt werden, was das eigene Produkt so sicher macht und weshalb man diesem sein Vertrauen schenken kann. Dazu gehört allerdings auch, dass diese Sicherheit durch Experten geprüft sein sollte. Unabhängig versteht sich. Denn niemand hat etwas von einem Test, der in Wahrheit gekauft wird.

Kein Endverbraucher kann etwas damit anfangen, wenn der Hersteller einen Verschlüsselungsalgorithmus angibt. Denn sind wir ehrlich, die wenigstens verstehen etwas davon. Es klingt in den Ohren der Käufer zwar schön, doch wer sagt, dass das auch wirklich funktioniert und gut ist?

 

Zu guter letzt möchte ich dir noch das Ergebnis der Umfrage präsentieren, im Rahmen derer die Aussagen entstanden sind. Bilde dir dazu gerne deine eigene Meinung.

 

Umfrage das smarte Türschloss

 

Titelfoto von Anita Jankovic auf Unsplash


Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHAB. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Werkstudent im Software Engineering.

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