Optimiere deinen Energieverbrauch mit Smart Home Daten

Wie hoch wird die nächste Stromrechnung?

 

Wo kannst du Geld einsparen?

 

Nutzen all die Spartipps etwas, die man im Internet findet?

 

Hast du dir nicht auch einmal eine dieser Fragen gestellt? Wenn ja, dann bist du hier goldrichtig. Ich möchte dir in diesem Beitrag etwas zu Daten erzählen, welche tagtäglich in deinem Zuhause anfallen, ohne dass du etwas davon weißt. Zusammen ergründen wir die Möglichkeiten für ein Einsparpotenzial und kommen der Kostenoptimierung auf die Schliche. Denn schlussendlich ist es so, dass es niemandem egal ist, wie hoch sein Verbrauch  und die daraus resultierenden Kosten sind. Wir sind nur zu bequem uns die notwendigen Daten zu notieren und auszuwerten. Dabei sollten wir das bei immer höheren Strompreisen eigentlich gar nicht sein.

Infografik: Strompreise stagnieren auf hohem Niveau | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Egal, ob du Geschäftsführer eines Unternehmens oder eine Privatperson bist. Eines trifft definitiv auf dich zu: du willst deine Ressourcen wirtschaftlich nutzen. Dabei bedeutet wirtschaftlich nicht, dass du möglichst wenig Geld ausgibst, sondern dass du dein Geld an den richtigen Stellen ausgibst.

Damit dir das gelingt, soll dich dein Zuhause unterstützen!

Wo werden viele Ressourcen verbraucht?

Sehen wir uns zunächst einmal eine Statistik an, welche dir verdeutlichen wird, wo in Privathaushalten viel Strom verbraucht wird.

In puncto Strom sind wir uns alle einig, TV/Audio und Büro verschlingen die meisten Ressourcen. Wir stehen einfach darauf, wenn der Computer ständig an ist und wir uns mit der geilsten Hardware und viel Geblinke umgeben. Viele Menschen nutzen auch ihren TV während sie eigentlich an ihrem Rechner beschäftigt sind, nur dass im Hintergrund keine Stille herrscht.

Gerade im Bezug auf den eigenen Rechner gilt, je mehr du ihn auslastest, desto mehr Strom verbraucht er auch. Ich habe über einen kurzen Zeitraum bereits Grafiken erstellen lassen, welche den Stromverbrauch eines Rechners zeigen. Die hohen Messwerte entstanden, während der Rechner stark ausgelastet war. Niedrigere Messwerte ergeben sich, wenn man den Computer nur wenig auslastet und sich auf das Notwendige konzentriert. Muss also der Browser geöffnet sein, während man sich im Spiel befindet? Braucht man tatsächlich alle Programme, während man doch nur damit beschäftigt ist E-Mails zu lesen?

Ein weiterer Punkt ist die Beleuchtung. Sie macht zwar am Gesamtverbrauch deutlich weniger aus als die TV- und Bürogeräte, allerdings sind 9,7 Prozent ein Wert, den man durchaus optimieren kann. Stromsparende LEDs sind dabei nur eine der Möglichkeiten, die sich anbieten. Viel wichtiger ist es doch, dass man Beleuchtung gezielt einsetzt und diese nur bei Bedarf nutzt. Ansonsten haben wir nichts davon und werfen nur Geld zum Fenster hinaus.

Statistik Stromverbrauch Privathaushalte

Quelle: Statista (zur Quelle)

Zu guter letzt gibt es noch den Punkt der Wäschetrockner. Sie sorgen zwar für weiche Wäsche und ein schnelles Trocknen, doch verbrauchen auch einiges an Energie. Wenn du deine Wäsche zum Trocknen öfter nach draußen hängst, kann dieser Punkt entweder reduziert oder gar vollständig eingespart werden. Das sieht man auch auf der Stromabrechnung und freut sich darüber, dass diese geringer ausfällt und mehr Geld für Freizeitaktivitäten bleibt.

Anfallende Daten in deinem Smart Home

Wir haben nun gesehen, wofür viel Geld ausgegeben wird und wo wir doch deutliche Potenziale zum Einsparen haben. Diese Potenziale können wir allerdings nur voll ausschöpfen, indem wir unserem Smart Home beibringen, Daten auszuwerten. Diese Daten sind nämlich allgegenwärtig und müssen nicht erst mühevoll gewonnen werden. Und ohne diese Daten wäre nicht klar, wo zu viel verbraucht wird. Außerdem sind wir Menschen sehr faul, daher wollen wir keine analogen Messwerte ablesen, sondern möglichst komfortabel zu unserem Ziel kommen. Das erreichst du, indem du deine Wohnung oder dein Haus smart machst.

Mir war eine lange Zeit auch nicht klar, welche Geräte wirklich viel Strom verbrauchen und wie man den Stromverbrauch reduzieren kann. Ich dachte immer, dass auch ein Standby-Modus in Ordnung ist, da das Gerät ja quasi ausgeschaltet ist. Doch dem ist gar nicht so und das kannst du selbst auch überprüfen!

Hast du beispielsweise eine intelligente Steckdose, so kannst du direkt mit dieser Messungen durchführen. Steckdosen von AVM bieten dabei sogar den Komfort, dass sie Energieverbrauch und Temperatur gleichermaßen messen können. Das macht sie zu einem wirklichen Allround-Talent und einem der wichtigsten Bausteine eines Smart Homes.

Smart Home Daten

Stromverbrauch PC Quelle: eigene OpenHab-Instanz

Anhand dieser Messdaten siehst du, ob es sich nicht lohnen würde, die Geräte vollständig vom Netz zu nehmen, wenn sie nicht gebraucht werden. Durch Automatisierung erreichst du dabei noch einen großen Komfort, da deine Geräte nach dem Verlassen der Wohnung automatisch ausgeschaltet werden können. Das Stichwort hierbei lautet Anwesenheitserkennung, die du perfekt über dein Smartphone umsetzen kannst. Denn sind wir ehrlich, das Smartphone verlässt immer die Wohnung, wenn du auch gehst. Wenn du allerdings nicht so auf Automatisierung abfährst, kannst du selbstverständlich auch auf eine manuelle Schaltung zurückgreifen und dir sicher sein, dass nichts ohne dein Zutun geschieht. Du hast die Qual der Wahl.

Weiterhin erkennst du durch eine smarte Messung, ob schon minimale Änderungen tatsächlich große Auswirkungen haben können. Du kannst beispielsweise deinen Computerbildschirm dunkler einstellen oder sogar einen Ökomodus aktivieren. Dadurch soll dein Stromverbrauch deutlich reduziert werden. Nutzen all die Sparmaßnahmen nichts, wirst du direkt darauf aufmerksam und kannst an anderen Stellen nach geeigneten Methoden weiter suchen.

Smart Home Daten optimal nutzen

Nun ja, nehmen wir an, du betreibst eine eigene Photovoltaik-Anlage und hast einen Stromverbrauch innerhalb deines Haushalts. Zwei Kurven, welche im Grunde Aufwand und Ertrag symbolisieren. Übersteigt nun dein Aufwand deinen Ertrag, bist du nicht mehr wirtschaftlich und bezahlst drauf. Zwar ist das in einem Haushalt normal, da wir nun mal Konsumenten und keine Produzenten sind, jedoch kann man es ein wenig eindämmen. Allerdings schaffst du das nur, wenn du weißt, wie viel du verbrauchst.

Nehmen wir als zweites Beispiel an, du klimatisiert dein Zuhause. Angenehme 22 Grad Celsius Innentemperatur, während alle anderen schwitzen müssen. Wundervoll, oder?

Doch schaust du auch regelmäßig nach draußen, um die Temperatur zu checken? Denn erreicht die Temperatur deine Innentemperatur, ergibt klimatisieren keinen Sinn mehr. Du wirfst Geld zum Fenster hinaus, da du dieses doch lieber zum Lüften öffnen solltest. Lass dich von deinem Zuhause per Lampe oder per Nachricht daran erinnern, die Fenster zu öffnen. Eventuell ist es auch sinnvoll, eine Klimaanlage durch einen Ventilator zu ersetzen, damit sich die kühle Luft besser im Raum verteilt. Hierbei gilt es abzuwägen, wo der höhere Verbrauch anfällt.

Weiterhin kannst du über eine längere Zeit Statistiken anfertigen lassen und anhand deiner Gewohnheiten sehen, ob du eventuell durch minimale Änderungen eine Optimierung erzielen kannst. Wie wäre es mit dem Schließen der Küchentür während man am Kochen ist, so dass sich die Hitze nicht in der Wohnung ausbreitet? Oder das Senken der Luftfeuchtigkeit, was die Hitze ein wenig erträglicher macht?

Smart Home Daten

Luftfeuchtigkeit Quelle: eigene OpenHab-Instanz

Tipps zur Erstellung von Statistiken

Damit du mit deinen Energiesparmaßnahmen beginnen kannst, beginnst du mit der Analyse der Ist-Situation. Openhab fertigt auf Wunsch wunderbare Statistiken an, welche für eine Übersicht sorgen kann. Dabei greift Openhab selbst auf die Daten von anderen Geräten zurück und bündelt diese in eine einzelne Grafik. Wenn man nun minimal in die Geschehnisse eingreift sieht man sofort, welche Ausmaße dies annimmt und ob man auf dem richtigen Weg ist.

Zu Beginn solltest du jedoch mit deinen Gewohnheiten anfangen. Wenn du direkt von Beginn an Dinge umstellst weißt du nie, ob deine Gewohnheiten sparsam oder verschwenderisch sind. Mit der Zeit siehst du anhand deiner Grafiken, wie sich welche Gewohnheiten auswirken. Erst dann beginnst du damit, minimale Änderungen einzuführen. Wenn diese Änderungen geglückt sind, kannst du basierend darauf weitermachen.

Zum Umstellen der Gewohnheiten zählt nämlich nicht die Technik als wichtiger Faktor, sondern du als Mensch. Uns Menschen fällt es wahrhaftig schwer, Abläufe umzustrukturieren, da es eine neue Situation ist. Mit dieser neuen Situation muss man sich erst anfreunden. Wenn du diese Gewohnheiten allerdings in kleinen Schritten veränderst, fällt es dir im Gesamten nicht mehr so schwer. Außerdem ist es so, dass es auch im technischen Bereich als gut erweist, nicht sofort alles zu ändern. Wie du in der Grafik der Luftfeuchtigkeit sehen kannst, gibt es durchaus auch einige Messfehler, welche dich nicht sofort zu einer Handlung bewegen sollen.

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