Meross Produkte im Check

Veröffentlicht von Lukas am

Werbung: Die Meross Produkte wurde mir für diesen Artikel zur Verfügung gestellt.

Steckdosen, Leuchtmittel, Thermostate und vieles mehr. Dafür steht Meross. Ein Hersteller von Smart Home Produkten, die den Markt aufmischen sollen. Besonders charmant für HomeKit-Nutzer ist dabei, dass es auch Produkte für die Apple Plattform gibt. Und auch Nutzer von ioBroker kommen auf ihre Kosten. Ist Meross also der beste Hersteller für Gadgets im Smart Home?

Ich habe für einen Test zwei Produkte zur Verfügung gestellt bekommen. Einerseits einen Tür-/Fensterkontakt und andererseits einen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor. Insbesondere beim zweiten Gadget gibt es eine ganz interessante Funktion, auf die ich im weiteren Verlauf des Artikels nochmal zu sprechen kommen möchte.

Außerdem möchte ich in meinem Artikel einen Blick darauf werfen, inwiefern sich die Produkte mit ioBroker nutzen lassen und so auch dein Smart Home erweitern. Denn wie du weißt, nutze ich dieses System auch in meinem eigenen Zuhause und bin höchst zufrieden damit.

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Wer ist Meross?

Bevor wir jedoch zum Kern des Artikels kommen, möchte ich ganz kurz noch etwas über Meross loswerden. Hierbei handelt es sich um ein Unternehmen aus Chengdu in China. Wie ein paar andere Unternehmen aus diesem Bereich gehört Meross in meinen Augen zu den aufsteigenden Herstellern im Bereich Smart Home, insbesondere im Nachrüstbereich.

Das liegt vor allem darin, dass man Meross sehr stark mit HomeKit assoziiert. Denn der Hersteller bietet einige Produkte, die sich mit Apples Plattform verbinden und nutzen lassen. Einige der Produktdesigns scheinen dabei auch an die Schlichtheit von Apple angelehnt zu sein. Das macht die Produkte insbesondere für Nutzer von HomeKit sehr interessant.

Besonders interessant an den Produkten von Meross ist im Allgemeinen, dass sich HomeKit lokal nutzen lässt. Das bedeutet, dass du auch ohne eine aktive Internetverbindung deine Geräte nutzen kannst. Eine WLAN-Verbindung muss jedoch zur Verfügung stehen, da auch Meross eine eigene Bridge für deine Produkte liefert. Über diese Bridge ist dann eine Verbindung ins HomeKit-Universum möglich.

Meross Temperatur- und Feuchtigkeitssensor

Um diese Meross Produkte geht’s

Doch genug der langen Worte zur Einführung. Ich möchte dir nun gerne die beiden Produkte vorstellen, die ich für einen Test in meinem Smart Home erhalten habe.

Zum einen ist das der Smart Door and Window Sensor (MS200H). Dieser unterstützt HomeKit und kann damit direkt ins Apple-Universum eingefügt werden. Er arbeitet wie ein gewohnter Tür- oder Fensterkontakt und kann durch einen Magneten den Zustand deines Fensters oder deiner Tür überprüfen. Das hilft auf der einen Seite den Überblick über dein Zuhause zu behalten, andererseits aber auch für Automationen in deinem Smart Home.

Auf der anderen Seite haben wir den Smart Temperature and Humidity Sensor (MS100FH), ebenfalls für HomeKit. Dieser ist mit einem eigenen kleinen Solarmodul ausgestattet, um die Batterielebensdauer zu strecken. Gerade das macht den Sensor zu einem sehr charmanten Begleiter im Smart Home. Ähnlich wie bei einem Tür-/Fensterkontakt lassen sich so hilfreiche Daten über das eigene Smart Home erheben, die wiederum für weitere Automatisierungen genutzt werden können. Zum Beispiel jetzt in der Winterzeit ist die Luftfeuchtigkeit immer mal wieder ein Thema, das nicht zu vernachlässigen ist.

Beide Produkte lassen sich an einer gemeinsamen Bridge anlernen und über diese in weitere Systeme integrieren. Ich habe zum Beispiel die Bridge genutzt, um eine Verbindung zu meinem ioBroker herzustellen. So kann ich die erhobenen Daten in meinen Skripten verwenden und zum Beispiel auf Basis der Luftfeuchtigkeit eine Information versenden, sobald diese durch das Heizen zu gering wird. Oder eben zu hoch, wenn man nicht regelmäßig lüftet.

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Der Temperatur- und Feuchtigkeitssensor

Kaum zu glauben, aber der Temperatur- und Feuchtigkeitssensor von Meross bietet ein sehr spannendes Feature, welches in meinen Augen einen großen Charme besitzt. Denn der Sensor ist mit einem kleinen Solarpanel ausgestattet, wie man das früher von den Taschenrechnern kennt.

Dadurch ist er dazu in der Lage, das Licht am Tag in Energie umzuwandeln und so die Batterie zu schonen. Meross selbst gibt an, dass es damit möglich ist, ein Leben lang ohne den Austausch der Batterie klar zu kommen. Sicherlich dürfte das jedoch auch vom Ort abhängen, an dem der Sensor angebracht wird. Je dunkler der Ort, desto weniger Energie kann aus der Umwelt gewonnen werden.

Dennoch halte ich gerade diese Möglichkeit für eine großartige Chance. Wir alle kennen die Gadgets im Smart Home, die regelmäßig neue Batterien brauchen. Ein Beispiel hierfür sind gerade diverse Sensoren, die überall im smarten Zuhause angebracht sind. Wenn man nun jedoch die Energie aus der Umgebung nutzen kann, um damit die Lebensdauer der Batterie zu verlängern, wirkt sich das schlussendlich auch wieder auf die Umwelt aus.

Viele Smart Home Geräte arbeiten in der Regel mit Batterien anstatt mit Akkus und verbrauchen damit im Laufe ihrer Lebensdauer schon einige. Da wir Batterien aber nicht wieder aufladen können, entsteht dadurch schon eine nicht zu vernachlässigende Menge an Müll. Gerade deshalb finde ich die Idee von Meross sehr genial und schätze sie.

Die Installation der Produkte

Nachdem die Produkte schnell ausgepackt sind, können sie auch schon an ihre Zentrale angelernt werden. Dazu liegt in beiden Päckchen eine eigene Zentrale, wovon ich jedoch nur eine nutze. Beide ergeben für mich in meiner Konstellation gar keinen Sinn.

Zum Anlernen der Produkte muss also zuerst die Zentrale in Betrieb genommen werden. Hierzu wird ein eigener Account erstellt. Das Prozedere kennt man bereits von anderen Geräten. Die Geräte haben in meinem Fall außerdem einen Sicherheitsstreifen, der zu Beginn entfernt werden muss. Danach sind die Geräte eingeschaltet und werden über einen Druck auf einen kleinen Button in den Paarungsmodus versetzt. Dazu liegt in jedem Fall ein Zubehörartikel dabei, der das Drücken des Anlern-Knopfes ermöglicht. Fühlt sich etwas wie bei einem iPhone an.

Danach geht es ziemlich flott. In meinem Fall wurden die Geräte direkt von der Zentrale gefunden, nachdem ich in der App ausgewählt habe, was ich genau anlernen möchte. Dadurch, dass die einzelnen Geräte in der App mit einem Bild hinterlegt sind, fällt das ziemlich leicht. Mit Produktbezeichnungen muss man sich kaum herumschlagen.

In der Meross-App lässt sich dann außerdem noch die Verbindung zu Amazon Alexa, Google Assistant, Samsung SmartThings oder Apple HomeKit herstellen. In meinem Fall habe ich HomeKit genutzt und es funktioniert tatsächlich ohne Probleme.

Der gesamte Prozess der Installation und Inbetriebnahme ist denkbar einfach gelöst und entspricht damit genau dem, wie es heutzutage im Bereich Smart Home zugehen sollte.

Meross Fensterkontakt verbaut

Die Meross App

Zu einem vollständigen Bild gehört in meinen Augen auch ein kurzer Ausflug in die App. Denn obwohl ich die Produkte überwiegend per ioBroker nutze, habe ich die App selbstverständlich auch installiert. Ohne die App wäre ein Anlernen an der Bridge gar nicht möglich.

Grundsätzlich ist die App sehr angenehm gestaltet und gut zu bedienen. Es gibt eine gute Übersicht über die eigenen Geräte und es besteht auch die Möglichkeit, Automationen zu erstellen. Eine direkte Verknüpfung zum herstellereigenen Forum ist auch gleich eingebaut, so dass man schnell an mögliche Hilfe gelangen kann.

Was ich an der App jedoch überhaupt gar nicht verstehe, sind die Münzen. Es wirkt für mich so, als hätte man den Ansatz der Gamification versucht zu integrieren. Ich persönlich empfinde das als unpassend und wirklich wenig hilfreich. Meross koppelt diese Münzen jedoch unter anderem an rabattierte Produkte und Gutscheine. Münzen erhält man unter anderem für das Besuchen des Forums. Kann man nun davon halten, was man will. Ich bin jedenfalls nicht ganz so stolz auf meine 100 Münzen.

Wie schon aus einigen anderen Apps bekannt, gibt es ein paar kleine Übersetzungsfehler. Das ist in der Praxis aber gar nicht schlimm, da man sich den Sinn sehr leicht ableiten kann. Insgesamt kommen diese kleineren Fehler jedoch nicht ganz so häufig vor, weshalb ein Bedienen der App ohne Probleme möglich ist. Und fairerweise muss man ja auch zugeben, dass die deutsche Sprache nicht gerade sehr einfach ist.

Meine Kritikpunkte an Meross

Natürlich habe ich auch bei Meross ein paar Kleinigkeiten, die ich unbedingt noch kritisieren muss.

Auf der einen Seite ist das der Umgang mit dem Thema der Bridges. Ich habe zwei Geräte erhalten und in jedem der Pakete war eine eigene Zentrale enthalten. Ich verstehe zwar, dass man die Käufer in jedem Fall mit einer Zentrale versorgen will und muss, aber muss die in jedem Paket enthalten sein?

Ich glaube hier wäre es seitens des Herstellers ratsam, sich über Bundles Gedanken zu machen. Also beispielsweise ist der Luft- und Feuchtigkeitssensor 5 Euro günstiger ohne Zentrale. Der Nutzer wird dann beim Kauf gefragt, ob er schon eine Zentrale besitzt oder nicht. Klickt er auf nein, erhält er eine kurze Erklärung, wieso er die Zentrale eigentlich braucht. Er entscheidet dann aber selbst, ob er sie für diese 5 Euro mehr in den Warenkorb legt oder nicht.

Denn auch wenn Meross mit dem Solarmodul in einem seiner Sensoren einen guten Weg geht, macht man sich den Effekt auf die Umwelt bestimmt durch die Zentralen-Geschichte wieder kaputt.

Auf der anderen Seite finde ich das Thema mit den Münzen wirklich als Aufhänger. In meinen Augen sollte man das ganz dringend aus der App streichen, da das einfach nicht dem entspricht, was man im Smart Home erwartet. Lieber zu besonderen Anlässen einen Rabattcode per Newsletter als das Sammeln von Münzen in der Smart Home App. Hier ist in meinen Augen der Ansatz Gamification gescheitert. Zum Glück kann man es in der Praxis ganz gut ignorieren.

Nutzung mit ioBroker

Neben den gängigen Plattformen lassen sich die Geräte auch in ioBroker einbinden. Das finde ich persönlich besonders charmant, denn so kann ich diverse Automationen erstellen.

Um die Meross-Geräte in ioBroker einzubinden, benötigst du den passenden Adapter. Dabei ist der Adapter innerhalb von ioBroker unter dem Namen Meross Cloud zu finden. Nach der Installation des Adapters gelangt man auch direkt zu den Einstellungsmöglichkeiten, wo unter anderen der Benutzername sowie das Passwort hinterlegt werden müssen.

Scheinbar ist der Adapter sogar dazu in der Lage, lokal mit den Geräten zu kommunizieren. Das lässt sich auf Wunsch ausschalten, was jedoch in meinen Augen kaum einen Sinn ergibt. Wie genau die Kommunikation abläuft und ob wirklich alles lokal stattfindet, habe ich bislang noch nicht herausgefunden. Es wäre jedoch sehr charmant und schafft eine gewisse Unabhängigkeit vom Internet, sofern das wirklich möglich ist.

Für jedes Gerät habe ich nach der Einrichtung in meinem ioBroker die entsprechenden Datenpunkte. Ich sehe dort unter anderem den Batteriezustand sowie im Falle des Fensterkontakts, ob dieser geöffnet oder geschlossen ist. Der Feuchtigkeitssensor gibt selbstverständlich Informationen zur Luftfeuchtigkeit, Temperatur und seinem Batteriezustand aus. Basierend auf diesen Daten lassen sich nun individuelle Skripte erstellen, die diese Geräte in die Logik des Smart Homes einbeziehen.

Bislang konnte ich auch noch keinen Ausfall feststellen und auch nach mehreren Tagen funktioniert die Verbindung zuverlässig. Ebenfalls eine wichtige Basis für das gesamte Smart Home.

Meross Produkte in ioBroker

Mein Fazit

Meross ist ein Hersteller, der auf jeden Fall interessante Produkte bietet. Und ich denke ein Ausprobieren der Produkte ist bei den Preisen auf jeden Fall auch eine Option. Qualitativ entsprechen meine Produkte auch dem, was ich erwartet habe. Insbesondere wenn man den Faktor Preis noch einbezieht. Die Produkte wirken nicht wie Ramschware, sondern können sich schon sehen lassen. Luft nach oben ist aber an manchen Stellen auch noch.

Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist die Integration in andere Systeme. Meross verschließt sich an dieser Stelle nicht, sondern öffnet sich für größere Systeme. Gerade das macht es für Nutzer von Apples HomeKit sehr interessant.

Aber auch Anwender von ioBroker oder anderen Systemen kommen auf ihre Kosten. Zwar weiß ich gerade nicht genau, ob alle anderen Systeme auch entsprechende Erweiterungen bieten, ich gehe jedoch davon aus. ioBroker tut das auf jeden Fall.

Wenn du also nun auf der Suche nach Produkten für dein Smart Home bist, würde ich an deiner Stelle einen Blick auf Meross werfen. Ob du die Produkte dann schlussendlich in die engere Auswahl nimmst oder nicht, sei dir überlassen. Aber schauen kostet ja bekanntlich erstmal nichts. Zum Glück!

Hast du schon Erfahrungen mit Meross Produkten gemacht? Dann schreib mir deine Meinung gerne mal unten in die Kommentare und lass uns darüber sprechen!


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Lukas

Als Softwareentwickler und Projektmanager mit einem Master of Science in Wirtschaftsinformatik weiß ich genau, wie die Dinge in der IT zu funktionieren haben. In meinem Blog kombiniere ich seit mehr als 7 Jahren mein Wissen mit meiner Neugier im Bereich Smart Home. Transparenz und Praxisnähe stehen für mich dabei im Vordergrund. Mein Fokus liegt vor allem auf der Software ioBroker, da ich mein eigenes Smart Home damit betreibe. Meine Beiträge basieren somit nicht nur auf theoretischem Know-how, sondern auch auf praktischen Erfahrungen aus meinem vernetzten Zuhause. Mein persönliches Ziel ist es, dir Einblicke in das Smart Home zu geben, die dich wirklich voranbringen.

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