Ein grauenhaftes Ereignis jagt das nächste.
Jeder stellt sich die Frage:

Wo bin ich noch sicher?

Berechtigte Frage, wenn man sich Fälle wie Würzburg, München oder Ansbach ansieht.
Warum genau diese drei so ausschlaggebend sind? Weil sie sozusagen vor der Haustür sind.

 

Aus diesem Grunde möchte ich nun etwas zur App KatWarn erzählen, welche besonders nach dem Fall München in jedermanns Munde ist.

Ziel der App ist es, dass man in Krisensituationen schnell ein breites Publikum erreichen kann und Menschen gezielt warnen kann. Gerade durch Smartphones – welche inzwischen nicht mehr wegzudenken sind – erreicht man viele Menschen, besonders jüngere. Hinzu kommen ideale technische Voraussetzungen, wie die ständige Verbindung ins Internet und die Möglichkeit, Push-Benachrichtigungen zu versenden. Und genau das tut die App im Fall des Falles.

Nachdem man sich die App auf seinem Gerät installiert hat, kann man verschiedene Orte einrichten, für welche man Benachrichtigungen erhalten möchte. Diese Orte werden zusätzlich auf einer Karte angezeigt, in der später auch markiert ist, für welches Gebiet die Warnung gilt.

Zusätzlich zu definierten Orten enthält die App auch einen Schutzengelmodus, welcher auf den aktuellen GPS-Ort zugreift, so dass man jederzeit informiert ist über die Lage im aktuellen Gebiet. Hierfür greift die App auf das GPS zu, welches dazu aktiviert sein muss. Sinnvoll ist diese Funktion – meiner Meinung nach – für all diejenigen, die sehr viel unterwegs sind und keinen fest definierten Ort angeben (können).

Zu all den Schreckensnachrichten, welche sich über diese App verbreiten kommen noch Meldungen des Deutschen Wetterdienstes dazu. Dieser versendet über die App Meldungen, sofern für das definierte Gebiet eine Wettermeldung vorliegt.
In meinem Fall habe ich bereits zwei dieser Meldungen erhalten. Es wurde gewarnt vor schweren Gewittern mit starkem Regen und Hagel. Keine schlechte Idee und sicherlich auch sehr sinnvoll. Ein Unwetter war jedoch in beiden Fällen nicht in Sicht. Aber so ist das eben mit den Wettervorhersagen.

Übrigens: KatWarn warnt auch per SMS vor Katastrophen und macht sich somit unabhängig vom Smartphone, da auch ältere Geräte genutzt werden können. Das kann sehr sinnvoll für Senioren sein, die kein Smartphone nutzen und auf ein älteres Modell vertrauen. Hier habe ich jedoch keine Erfahrung und möchte direkt an die offizielle Seite von KatWarn verweisen. Ich werde sie am Ende meines Beitrags verlinken.


Alles in Allem bewerte ich die App als sehr positiv, da sie das Smartphone durchaus sehr sinnvoll erscheinen lässt. Man erreicht mit den Meldungen ein sehr breites Publikum und kann in Krisensituationen schnell warnen.
Leider schien die App wohl im Notfall überlastet zu sein, was noch ein sehr großer Kritikpunkt ist. Denn meines Erachtens nach darf ein solches System, das auf Sicherheit abzielt, nicht überlastet sein. In keiner Situation, sei sie noch zu groß.

Jedoch muss man auch sagen, dass sich in letzter Zeit die Situation immer mehr zuspitzt und die Systeme davor vielleicht eher weniger relevant waren. Jetzt erleben sie jedoch ihren Aufschwung, worauf man auch erst reagieren muss.

Dennoch kann ich nur jeder Person ans Herz legen, eine solche App zu nutzen. Man weiß nie, wo zugeschlagen wird und im Falle des Falles könnte man dadurch gewarnt werden.

Gerade in unserer heutigen Zeit müssen wir uns schützen. Und zum Schutz gehört das Wissen, wo etwas passiert. Und hier bekommt man es quasi auf dem Silbertablett serviert, ohne sich groß darum kümmern zu müssen.

Sicherlich verhindert diese App keine der Situationen und es werden – leider – dennoch Menschen zu Schaden kommen. Aber es ist auch eine Chance, dass es vielleicht künftig zumindest der Großteil ohne Schaden davon kommt.

 

In diesem Sinne, auf unsere Sicherheit!


KatWarn (offiziell): Website

App (iOS): App Store

App (Android): Play Store

App (Windows Phone): Windows Store

Kategorien: Smartphone

Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHab auf dem Raspberry Pi. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Werkstudent im Software Engineering.

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