Das Smart Home gilt als die Zukunft im Bereich des Wohnens. Doch was sich genau hinter Smart Home verbirgt, das wissen gerade Einsteiger oft selten. Ich betreibe nun seit 2016 meinen Blog, in dem ich mich mit den Themen Smart Home und Technik beschäftige. Es ist nun daher an der Zeit, das gewonnene Wissen in eine kompakte Infografik zu verpacken, um gerade den Einsteigern einen groben Überblick zu geben.

Mehr als 200 Artikel lassen sich dabei selbstverständlich nur sehr schwierig in verhältnismäßig wenige Pixel packen. Aus diesem Grund ist diese Infografik natürlich nicht vollständig. Jedoch liefert sie einen guten ersten Überblick über das Thema smartes Wohnen.

Solltest du die Infografik für dein eigenes Projekt verwenden wollen, ist das in Ordnung. Fairerweise bitte ich dich allerdings darum, dass du immer die Quelle dazu angibst. Das darf entweder der Artikel sein, den du hier gerade liest, oder wahlweise eine andere Seite in meinem Blog. Das überlasse ich ganz dir.

 

Infografik Smart Home

 

Bereiche des Smart Home

 

Wie in der Infografik bereits ersichtlich ist, kann man Smart Home meiner Meinung nach in zwei große Bereiche einteilen: Sicherheit und Komfort. Dabei lassen sich diese beiden großen Bereiche weiter unterteilen, so dass Komfort schlussendlich unter anderem aus Beleuchtung bestehen kann.

Der Bereich Komfort fasst dabei gewissermaßen sämtliche Teilaspekte zusammen, die uns das tägliche Leben leichter machen. Das kann neben der bereits genannten Beleuchtung auch die Automatisierung der verschiedenen Geräte sein. Gerade zu Beginn steht in meinen Augen oft die Möglichkeit, den Komfort zu erhöhen, im Vordergrund. Smarte Steckdosen und smarte Lampen lassen sich bequem über das Smartphone steuern, was gewissermaßen der erste Berührungspunkt ist.

 

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Dahingegen konzentriert man sich im Bereich Sicherheit auf den Schutz des Zuhauses sowie dessen Bewohner. Smarte Alarmsysteme vernetzen sich mit den Bewohnern und überbringen sofort Nachrichten, wenn ein ungewöhnliches oder potenziell gefährliches Ereignis auftritt. Alarmsysteme melden jedoch nicht nur einen Einbruch. Sie können nicht selten auch mit unterschiedlichen Sensoren für zahlreiche andere Gefahren ausgestattet werden.

 

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Wassermelder können den Austritt von Wasser an verschiedenen Geräten oder Leitungen melden, so dass im Notfall schnell eingegriffen werden kann. Hierdurch lassen sich teure Reparaturen vermeiden oder die Pannen in Grenzen halten.

Es zeigt sich demnach, dass das Smart Home entgegen vieler Meinungen keine Spielerei ist. Es handelt sich viel mehr um die Weiterentwicklung des Wohnens, die uns den Alltag erleichtern kann.

 

Systeme des Smart Homes

 

Blickt man nun direkt auf die Software des Smart Homes, unterscheiden sich zwei wesentliche Bereiche. Man kann in quelloffene sowie proprietäre Systeme trennen.

Quelloffen sind diese Systeme, deren Quellcode öffentlich verfügbar ist. Er kann von jedem Nutzer bearbeitet und angepasst werden. In der Entwicklung der Software setzt man dabei oft auf eine starke Community, deren Ziel die Weiterentwicklung der Software ist. Quelloffene Software, oft auch als Open Source bezeichnet, ist kostenfrei abrufbar und kann von jeder Person eingesetzt werden. Die eigenen Kosten belaufen sich dabei lediglich auf die Anschaffung der notwendigen Hardware.

Beispiele für quelloffene Systeme sind OpenHAB, ioBroker und FHEM. Jedes System wird durch die Community entwickelt und der Quellcode ist kostenfrei auf GitHub abrufbar. Dabei unterscheiden sich die Systeme selbstverständlich im Funktionsumfang und der Handhabung.

 

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Proprietäre Systeme hingegen werden durch Unternehmen entwickelt, die ein kommerzielles Interesse haben. Der Einsatz dieser Software erfolgt nicht kostenlos, sondern ist meist an die Anschaffung spezieller Hardware gekoppelt. Blickt man genauer in diesen Bereich, finden sich Lösungen wie Mediola oder auch der Wibutler.

 

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Sowohl quelloffene, als auch proprietäre Software bieten jeweils eigene Vor- und Nachteile. Während auf der einen Seite die Kosten bei der proprietären Software eher auf der negativen Seite zu verbuchen sind, wird der Support hingegen groß geschrieben.

 

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Hat dich das Smart Home gepackt?

 

Ich gebe zu, gerade zu Beginn wirkt der Einstieg oftmals schwierig. Smart Home ist allerdings ein Prozess, der nicht innerhalb von wenigen Stunden erledigt ist.

In meinem eigenen Smart Home versuche ich seit inzwischen fünf Jahren das Optimum zu entwickeln. Dazu gehört es auch, dass ich immer wieder auf der Suche nach Verbesserungen bin und neue Geräte hinzunehme.

Wenn dich das Thema Smart Home packt, bist du in meinem Blog genau richtig. Ich zeige dir neben unterschiedlichen Geräten auch Vernetzungsmöglichkeiten. Insbesondere konzentriere ich mich dabei momentan auf das quelloffene System ioBroker. Hier lassen sich sehr viele Geräte miteinander vernetzen, um insgesamt eine geniale Hausautomation anzustreben.

Gerne kannst du zu jedem Artikel im Kommentarbereich Fragen stellen oder Anregungen liefern. Der Kommentarbereich befindet sich bei jedem Artikel ganz unten. Deine Kommentare beantworte ich dabei schnellstmöglich. Probiere es doch einfach mal aus. 😉


Lukas

Hey, ich bin Lukas. Seit einigen Jahren schreibe ich in meinem Smart Home Blog über Hausautomation und Digitalisierung. Als Wirtschaftsinformatiker weiß ich, wie wichtig die Vernetzung von IT-Systemen ist. Diese Erkenntnisse übertrage ich auf mein eigenes Smart Home, das ich auf Basis von ioBroker betreibe. Hierzu nutze ich die Leistung eines eigenen Rackservers in meinem Keller, der alle Dienste und Smart Home Systeme aufrecht erhält. Mit ihm habe ich mir einen großen Traum erfüllen können. In deinen Ohren klingt das mindestens genauso spannend, wie für mich? Dann komm mit auf unsere Reise zu einem vollwertigen, sicheren und komfortablen Smart Home. Ganz oben findest du Verknüpfungen zu Social Media, wo du mir gerne folgen darfst. Ich freue mich auf dich!

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