Werbung: Für diesen Beitrag wurde mir die Gigaset Elements Basisstation
zur Verfügung gestellt.

 

In meinem letzten Beitrag ging es um den Climate von Gigaset, der in deinem Smart Home die Luftfeuchtigkeit und Temperatur messen kann. Doch wie bei jedem Gadget wird hierfür eine Basisstation benötigt, die ich dir in diesem Beitrag gerne vorstellen möchte.

Die Basisstation nutzt zur Datenübertragung den DECT-Standard, den man bereits aus namhaften Routern oder Telefon-Basisstationen kennt. Meiner Erfahrung nach besteht dabei der Vorteil, dass DECT sehr weitreichend ist und man damit auch in einer größeren Wohnung nicht so schnell an seine Grenzen stößt.

Doch beginnen wir mit einem kurzen Unboxing und dem ersten Eindruck der Basisstation.

 

Gigaset Alarmanlage Haus Funk 'Basisstation' - die zentrale Steuerung für Ihr individuelles Smart Home Alarmsystem - mit Push-Benachrichtigung bei Alarm
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Unboxing

 

Gigaset Heating PackWie viele Hersteller hat auch Gigaset seine Verpackungen mit der eigenen Firmenfarbe versehen. Aus diesem Grund erstrahlt die Verpackung in einem knalligen Orange und wirkt durchaus interessant.

In meinem Fall hatte ich natürlich nicht nur die Gigaset Elements Basisstation in der Packung, sondern gleich das Heating Pack, welches ebenso smarte Thermostate enthält. Da wir aktuell allerdings keine Temperaturen haben, die das Heizen erfordern (oder erlauben?), werde ich zu den Thermostaten in einem späteren Beitrag etwas erzählen.

Die Basisstation selbst kommt gut verpackt zusammen mit einem Netzteil und einem LAN-Kabel daheim an. Damit bist du direkt ausgestattet mit allen notwendigen Kabeln, wobei das LAN-Kabel eher optional ist. Denn neben einer Kabelverbindung kannst du auch auf das heimische WLAN zur Vernetzung zurückgreifen. Da ich jedoch bei Basisstationen ein großer Freund von Kabeln bin, habe ich mein Exemplar neben einem Netzwerkswitch positioniert und daran angeschlossen.

Neben dem Gerät selbst und den Kabeln, liegt selbstverständlich auch noch eine Anleitung bei, die bei den wichtigsten Schritten unterstützt. Da das Gerät jedoch nur über zwei Anschlüsse verfügt und die Stecker unterschiedlich aussehen, sollte es beim Anschließen keine Probleme geben.

 

Die Inbetriebnahme der Gigaset Elements Basisstation

 

Gigaset ElementsNachdem ich das Gerät mit Hilfe des LAN-Kabels an meinem Switch angeschlossen habe, ging es auch schon direkt in der App weiter. Diese erklärt grundlegende Funktionen, wie beispielsweise das personalisierte Homeleaving und bereitet dich als Nutzer ohne lange Texte auf die Nutzung vor.

Nach der Einführung begann auch direkt der Registrierungsprozess. Für die Nutzung der App in Verbindung mit der Basisstation, ist eine Registrierung bei Gigaset notwendig. Hierzu brauchst du nur deinen Vor- und Nachnamen sowie deine E-Mailadresse kennen und dir ein Passwort auszudenken. Weitere Daten verlangt Gigaset bei der Registrierung nicht.

Im Anschluss daran erhältst du eine E-Mail an die angegebene Adresse mit einem Link, der dein Konto freischaltet. Nach der Freischaltung loggst du dich mit deiner Email und deinem Passwort an und wirst schon um das Hinzufügen des ersten Geräts gebeten. Die App führt dich dabei durch das Anlernen, was jedoch sehr unkompliziert ist.

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Zum Hinzufügen der Basisstation musst du einen Code eingeben, der auf der Rückseite des Geräts zu finden ist. Alternativ lässt sich auch ein QR-Code einscannen, wodurch du dir die Eingabe sparen kannst.

 

Aufgeräumt und schlicht erstrahlt die App

 

Gigaset Elements AppSobald die Gigaset Elements Basisstation eingerichtet ist, wirst du zur Startseite der App geleitet. Sie zeigt dir die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Zumindest wenn du davon ausgehst, dass du das System als Alarmsystem verwendest.

Wie auf dem Screenshot zu sehen, enthält die Startseite sehr viele Elemente, die man wohl typischerweise in einer Alarmanlage erwartet. Mein Gigaset Climate wird beispielsweise überhaupt nicht aufgeführt und ich sehe die Messwerte nicht direkt auf den ersten Blick.

Hierfür muss man wissen, dass Gigaset mit seinem System den Fokus sehr stark auf das Thema Sicherheit legt. Passende Komponenten gibt es dazu im Shop, die das System beispielsweise um Türsensoren, Bewegungsmelder oder Alarmsirenen erweitert. Ebenso gibt es Komponenten für den Bereich der Fürsorge, so dass ältere Menschen mit einem Alarmknopf und ähnlichen Produkten ausgestattet werden können. Für mich persönlich fällt das insgesamt in den Großbereich Sicherheit, weshalb ich hier auch den Fokus des Unternehmens sehe (was durchaus nicht negativ ist).

 

Der Aufbau der App und der Zentrale

 

Insgesamt ist die App sehr schlicht und einfach gehalten, was die Bedienung vereinfacht. Mit Hinblick auf das Care-Paket ist das für ältere Menschen sehr hilfreich, da diese von zu vielen Informationen und Buttons eher abgeschreckt werden.

Dennoch verstecken sich einige Funktionen in der App, auf die ich gerne zu sprechen kommen möchte.

Zum einen gibt es die Einteilung in Räume, welche beim Anlernen eines Geräts erzeugt werden. Die Räume sind dabei noch zentral in der App angebracht, so dass man schnell auf diese zugreifen kann. Beim Navigieren in einen Raum werden dann auch die Messwerte der Sensoren angezeigt, so dass man sich einen Überblick über das Geschehen verschaffen kann. Außerdem wird dort aufgeführt, ob ein Sensor erreichbar ist oder nicht.

Im Menü findet man die Konfiguration. Diese dient im Grunde nur der Einstellung von spezifischen Einstellungen des Alarmsystems und war für meinen Test daher erst einmal nicht relevant. Ein zweiter Punkt bei der Konfiguration ist das Homecoming beziehungsweise Leaving.

Der dritte Menüpunkt ist schon interessanter. Denn hier lassen sich Regeln innerhalb des Systems erstellen, die bei bestimmten Ereignissen ausgelöst werden sollen. Beispielsweise kannst du so eine Steckdose automatisch einschalten lassen wenn du dein Zuhause betrittst oder einen Zeitplan für Aktionen hinterlegen. Der Rahmen, in dem Regeln erstellt werden können, ist dabei durch Gigaset vorgegeben und kann nicht frei gewählt werden.

 

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Mein Eindruck der Zentrale

 

Gigaset möchte im Markt des Smart Home mitmischen. Das Elements-System bietet hierfür passende Funktionen, die sich sehr stark auf den Aspekt der Sicherheit konzentrieren. Es gibt zwar auch Thermostate und Sensoren, jedoch wird bei der Nutzung schnell klar, dass es sich hierbei um ein System mit dem Fokus auf Sicherheit handelt.

Die App ist schlicht und lässt sich leicht bedienen, ohne dass hierfür ein großer Lernprozess notwendig ist. Das ist durchaus vorteilhaft, wenn man an den Einsatz als Care-System für ältere Menschen denkt.

Als voll umfassendes System würde ich Gigaset jedoch nicht sehen, denn die Möglichkeiten sind doch begrenzt. Das ist nicht weiter schlimm, denn die Vermarktung erfolgt nicht unter dem Aspekt des Alleskönner. Dennoch muss man sich im Klaren sein, dass ein Smart Home aus vielen Facetten besteht, die das System nur in einem Teil abdeckt.

Klar empfehlen kann ich das Gerät für ältere Menschen, die gerne ein sicheres Zuhause haben möchten und bei Bedarf noch Care-Funktionen hinzufügen wollen. Hier kann das System sicherlich seine Stärken voll ausspielen.

Für jüngere Menschen, die sich mit dem Thema Hausbau und Hausautomation beschäftigen, werden jedoch keine all zu große Freude haben, wenn sie sich auf dieses Gerät beschränken. Positiv ist jedoch, dass Gigaset Elements mit den gängigen Sprachassistenten wie Google Home und Amazons Alexa spricht. Zusätzlich ist auch eine Vernetzung der Lampen mit Philips Hue möglich und sogar die Einbindung in Conrad Connect. Auf diese Weise kann man zumindest die Kernkompetenzen des Systems ausschöpfen und es als Teilsystem in ein Gesamtsystem integrieren. Dann sehe ich auch bei jüngeren Menschen die Chance, dass dieses System zum Einsatz kommen kann.

 

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Wo wir schon bei Kritik sind …

 

Selbstverständlich ist kein System perfekt und es gehört auch zu einem Test, die Schattenseiten oder Optimierungspotenziale aufzudecken. So ist es auch bei diesem Gerät.

Primär fokussiert sich das System auf eine Steuerung über das Smartphone. Für meine Produkttests verwende ich jedoch ein iPad, auf dem ich sämtliche Apps der Hersteller zur Steuerung installiere. Dabei fiel mir direkt auf, dass die App von Gigaset leider nicht für iPads optimiert ist. Schade!

Wenn ich an dieser Stelle an ältere Menschen denke, so sind gerade für diese Tablets durchaus interessant. Denn der Bildschirm ist viel größer und lässt sich besser lesen als auf einem Smartphone. Die App sollte daher unbedingt auch für diese Geräte optimiert werden.

Auch die Übersicht auf der Startseite könnte minimal angepasst werden. Ich würde mir sehr wünschen, dass die Messwerte auf dem Startbildschirm sichtbar sind. Gerade wenn man sich nur über die Raumtemperatur informieren möchte, muss man schon einige Klicks machen bis man am Ziel angekommen ist.

 

Wording und Erklärungen

 

Zu guter letzt noch ein paar wirkliche Kleinigkeiten. Wenn ich an meine Großeltern denke weiß ich eines ganz sicher: Englisch gehört nicht zu ihren Kenntnissen. Da sich das System jedoch gerade mit dem Bereich Care schmückt, wären meine Großeltern eine der Zielgruppen für die Nutzung des Systems. Nun kann man sich die Frage stellen, weshalb man dann Begriffe wie Homecoming oder Leaving nicht ins Deutsche übersetzt.

Sicherlich klingt es im Englischen schöner, doch die Zielgruppe wird damit nicht viel anfangen können.

Außerdem würde ich mir bei den Regeln wünschen, es gäbe kurze Erläuterungen. Selbst ich als erfahrener Smart Home Nutzer tue mich beim Verständnis mancher Regeln zu Beginn etwas schwer. Ein älterer Mensch wäre mit der Erstellung von Regeln bei weitem überfordert.

 

Bevor du weitere Beiträge liest …

Die Gigaset Base ist auch im Smarthome Kompendium. Dort findest du Infos, mit welchen Geräten du sie vernetzen kannst. Schau unbedingt mal vorbei!


Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHAB. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Werkstudent im Software Engineering.

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