In meinem Zuhause setze ich den Amazon Echo zur Steuerung meiner smarten Geräte ein. Daher habe ich mich nun entschlossen, diesen Amazon Echo Vergleich an den Start zu bringen. Denn ich kann dir aus der alltäglichen Nutzung bestens erzählen, was ich an den Geräten schätze und was nicht so gut ist.

Sicherlich gibt es schon eine Vielzahl an derartigen Beiträgen, doch ich bin nicht einfach an den technischen Details interessiert. Viel mehr geht es mir um die Nutzung im Alltag.

Ich greife dabei auf den Echo Dot der zweiten Generation, den Echo Dot der dritten Generation, einen Echo Plus der ersten Generation sowie einen Echo Show der zweiten Generation zurück. Im Grunde genommen kann ich damit eine breite Masse an Geräten abdecken, auch wenn es in der Zwischenzeit – zumindest für den Echo Plus – eine neue Version gibt.

 

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Der Echo Show

 

Für meinen Amazon Echo Vergleich möchte ich mit dem Echo Show starten. Er ist in meinen Augen das auffälligste Modell, denn er bietet immerhin einen großen Touchscreen. Gekauft habe ich ihn mir damals, da ich ihn für die Küche verwenden wollte. Durch die Möglichkeiten seines Displays kann man ihn nämlich nicht nur für Audioinhalte verwenden, sondern auch für visuelle Inhalte beispielsweise beim Kochen.

 

Amazon Echo Show Rückseite Lautsprecher Bass

 

Nach meinem Kauf habe ich übrigens auch einen eigenen Artikel über den Echo Show geschrieben, in dem du mehr über das Gerät selbst erfahren kannst.

Inzwischen nutze ich ihn schon seit einer gefühlten Ewigkeit und schätze die Möglichkeit, die Tagesschau mit dem Gerät schauen zu können sehr. Doch auch Inhalte vom Prime Video kann er abrufen und während ich koche, kann ich mich so unterhalten lassen.

Er hat einen – wie ich finde – wirklich sehr guten Klang, was ich anfangs gar nicht erwartet habe. Ich hatte eher an einen mittelmäßigen Klang gedacht, der eben nichts besonderes ist. Doch dem war gar nicht so.

 

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Aufgefallen ist mir bei diesem Echo, dass er wohl am meisten anfällig für Aufhänger ist. Es kam bereits mehrfach vor, dass ich ihn neustarten musste. Das ist zwar kein Hals und Beinbruch. Doch irgendwie nervt es manchmal schon ein wenig.

Alles in allem ist er aber ein gutes Gerät und macht im Alltag Spaß. Empfehlen würde ich ihn jeder Person, die neben den Audioinhalten auch Wert auf visuelle Inhalte legt. Seine Stärken sind definitiv das Display. Wer also keine visuellen Inhalte benötigt, für denjenigen ist dieses Gerät nicht unbedingt geeignet.

 

Der Echo Plus mit Smart Hub

 

Der Echo Plus ist mein zweiter Echo gewesen und wurde tatsächlich wegen dem Smart Hub angeschafft. Mit ihm kann man beispielsweise Lampen direkt koppeln und sie steuern. Diese Funktion ist einfach genial.

Denken wir nun man an einen Haushalt, der smarte Lampen und den Echo nutzt. Hier lassen sich die Stromkosten zumindest minimal reduzieren, indem man die Bridge für die Lampen verbannt und stattdessen auf den Echo und seinen Smart Hub setzt. Denn schließlich ist der Echo Plus sowieso ständig mit dem Stromnetz verbunden und immer im Standby.

 

Alexa Amazon Echo Plus

 

Auch seinen guten Klang habe ich zu schätzen gelernt. Von meinem persönlichen Empfinden ist der Klang jedoch nicht ganz so gut wie beim Show. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass mein Echo Plus noch aus der ersten Generation stammt. Die Verbesserungen in der zweiten Generation werden mit Sicherheit diesen Nachteil ausgebessert haben. Du wirst diese These gleich besser verstehen, wenn ich zum Echo Dot komme. Versprochen.

Der Echo Plus ist ansonsten ein sehr solides Gerät, was sich in jedem Raum gut platzieren lässt. Er braucht nicht außerordentlich viel Platz, sollte aber dennoch so positioniert werden, dass er seinen Ton in alle Richtungen gut abgeben kann. Sein Design hat sich in meinen Augen in der zweiten Generation deutlich verbessert.

 

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Empfehlenswert ist der Amazon Echo Plus in meinen Augen insbesondere dann, wenn man gerne Musik oder Hörbücher genießt. Hier kann er seinen Vorteil gut ausspielen. Auch im Bereich Smart Home ist er ein zuverlässiger Bewohner und vereint viele Geräte unter einem Dach. Durch die wachsende Unterstützung an smarten Geräten und der Möglichkeit, diese auch direkt ansteuern zu können, ist er meine erste Wahl beim Einstieg in das Thema Sprachassistent mit Alexa.

 

Der Echo Dot – der Winzling

 

Der Amazon Echo Dot – in meinem Amazon Echo Vergleich das letzte Gerät – ist sicherlich für viele die erste Wahl, wenn es um einen günstigen Einstieg in die Welt der Sprachassistenten geht. Er ist sehr kompakt und findet an fast jeder Stelle einen Platz, wo er sich wohl fühlt.

Auch bei mir war der Echo Dot – damals noch in der zweiten Generation – der Einstieg in die Welt der Sprachassistenten. Erst durch ihn wurde ich so wirklich darauf aufmerksam, dass diese Geräte im eigenen Zuhause einen Komfort bieten können, wenn man sie mit dem Smart Home koppelt.

Noch heute ist er bei mir im Einsatz, da das Gerät an sich immer noch treu seinen Dienst verrichtet. Lediglich aus dem Schlafzimmer habe ich ihn verbannt und stattdessen den Echo Dot der dritten Generation positioniert. Dieser bietet den Vorteil, dass er zusammen mit einem Fire TV als externer Lautsprecher dienen kann.

Der Vorteil der dritten Generation ist definitiv der verbesserte Klang. Wie schon beim Echo Show war ich beim ersten Ausprobieren vom Ton begeistert. Obwohl er so klein ist, sorgt er für einen – für seine Verhältnisse – ordentlichen Klang. Mit einem großen Echo kann er es allerdings dennoch nicht aufnehmen.

 

Amazon Echo Dot dritte Generation

 

Der Unterschied zwischen Echo Dot und Echo Plus ist demnach auf jeden Fall der Klang. Während der Echo Plus noch besser klingt, macht der Echo Dot im Rahmen seiner Möglichkeiten dennoch einen guten Job.

 

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Und trotzdem würde ich behaupten, dass der Echo Dot für gelegentliches Radio hören oder Hörbücher genießen durchaus geeignet ist. Grade im Schlafzimmer braucht man nicht den wahnsinnigen Klang.

Empfehlenswert ist der Echo Dot somit für mich, wenn es um ein Einsteigergerät geht, welches keinen Smart Hub benötigt. Auch für das Kinderzimmer kann er durchaus eine gute Wahl sein, da er sich auch in den kleinsten Ecken platzieren lässt.

Mit dem Echo Dot kannst du übrigens auch dein Smart Home steuern. Nur keine Lampen über einen Smart Hub (also ohne Bridge per Zigbee) verbinden. Laut Amazon ist es aber möglich, Philips Hue Lampen mit Bluetooth an den Echo Dot anzuschließen.

 

Welchen Echo hältst du eigentlich für den besten?

 

Und wie ist es im Smart Home mit Echo Plus und Echo Dot?

 

Smart Home Geräte

 

Auf Facebook und in verschiedenen Foren wird häufig gefragt, was denn ist, wenn man einen Echo Plus mit Smart Hub und einen Echo Dot hat. Kann man die Geräte des Echo Plus am Dot steuern?

Die Antwort hier ist ein klares Ja!

Deine Geräte, die über den Echo Plus direkt verbunden sind, werden deinem Alexa Konto zugeordnet. Das bedeutet, dass auch der Echo Dot diese sehen und ansteuern kann. Wenn du also beispielsweise eine Lampe an deinen Echo Plus anschließt, kannst du sie auch vom Echo Dot ein- beziehungsweise ausschalten.

 

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In Kombination mit OpenHAB kann man auch den Echo Dot verwenden, da die Geräte von OpenHAB über den Skill geladen werden. Der Echo kommuniziert somit nicht direkt mit deinem Smart Home, sondern über die Cloud von OpenHAB. Er benötigt also weder ZigBee, noch ein anderes Protokoll.

 

Multiroom

 

Auch bei Multiroom-Musik kann der Echo Dot in Kombination mit anderen Amazon Echos genutzt werden. Hierzu kannst du in deiner Alexa App eine Musikgruppe erstellen und die Geräte miteinander koppeln.

Wenn du nun beim Starten der Musik sagst, auf welcher Gruppe die Wiedergabe erfolgen soll, können Echo Plus, Echo Show und Echo Dot zusammenarbeiten.

 

Welcher Echo ist der richtige für dich?

 

Schlussendlich kannst nur du, trotz dem Amazon Echo Vergleich, selbst die Frage beantworten. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die du vor dem Kauf beachten kannst, um das passende Modell zu finden.

Der Echo Show ist für all diejenigen geeignet, welche neben Musik auch gerne Videos schauen oder Skills verwenden, die mit einem Display besser nutzbar sind. Hierunter fällt beispielsweise der Skill Chefkoch, der auf dem Show auch noch die jeweiligen Arbeitsschritte anzeigen kann.

Der Echo Plus – oder generell Echos ohne Display – sind eher für die Musikliebhaber oder Audiogenießer. Auch für den Smart Home Bereich können diese Geräte sehr gut genutzt werden. Mit dem Modell ist also jeder gut bedient, der gerne Musik hört oder seine Hörbücher in wirklich guter Qualität genießen will.

Der Echo Dot ist eher als Einstiegsgerät gedacht in meinen Augen. Zwar ist der Ton auch hier nicht schlecht. Doch wer regelmäßig oder leidenschaftlich gerne Musik hört, würde sich schnell eine noch bessere Tonqualität wünschen. Für gelegentliches Musik hören oder Hörbücher genießen kann allerdings auch er absolut ausreichen.

 

Lohnt sich noch ein älteres Gerät?

 

Meine Meinung dazu ist ganz klar, dass sich ein älteres Echo-Gerät nicht mehr lohnt. Wer noch eines nutzt, sollte es ruhig weiterhin tun. Ein Austausch bringt meist nur Verbesserungen im Klang.

Doch wenn man bislang noch keinen Echo hatte oder für einen anderen Raum ein neues Gerät sucht, sollte man auf aktuelle Modelle setzen. Der Klang ist bei den neueren Geräten durchaus besser als noch in der ersten oder zweiten Generation.

Zudem läuft der Dienst Alexa auf den Servern von Amazon und nicht auf dem Echo selbst. Demnach nutzen alle Geräte die gleiche Funktionalität und erhalten auch Verbesserungen. Das klingt nun in erster Linie nach einem Argument für ein älteres Gerät, doch ich möchte auf etwas anderes hinaus.

Einen Echo kauft man sich und er verbleibt höchstwahrscheinlich sehr lange im Haushalt. Demnach ist der Zyklus, bis man ein Gerät ersetzt, sehr hoch. Wer nun auf ein altes Gerät setzt, wird auch für lange Zeit eine schlechtere Audioqualität nutzen. Oder sich nochmals einen Echo kaufen müssen.

In meinem Amazon Echo Vergleich möchte ich aus diesem Grund abschließend bemerken: Lieber ein paar Euro mehr für ein aktuelles Gerät ausgeben, als unter schlechtem Ton zu leiden!

 

Was meinst du zu den Amazon Echos? Welcher ist in deinen Augen der ideale Echo und warum?

 


Lukas

Hi, mein Name ist Lukas. Seit 2016 blogge ich auf Hobbyblogging über unterschiedliche Themen des Alltags. Schwerpunkt dabei ist das Thema Smart Home, speziell mit der Open Source Software OpenHAB. Neben dem Bloggen absolviere ich derzeit mein Master-Studium im Fachbereich Wirtschaftsinformatik und arbeite als Werkstudent im Software Engineering.

1 Kommentar

Was sind eigentlich Alexa Skills für den Amazon Echo? - Hobbyblogging · 21. März 2020 um 08:00

[…] sehr vielfältig, wobei es natürlich auch auf den jeweiligen Echo ankommt. Ich habe dazu einen Vergleich der unterschiedlichen Modelle, welche ich auch in meinem Zuhause einsetze, für dich […]

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