Neulich im Smart Home: Ich habe im Moment Schwierigkeiten dich zu verstehen. Versuche es in ein paar Minuten erneut. Und was war mein erster Gedanke? Amazon Alexa Störung! Doch scheinbar gab es auch Menschen, denen direkt anderes vorschwebte. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass auf einmal die Welt stillsteht und einige nicht mehr so richtig wussten, was sie jetzt tun sollten.

Ich war wirklich etwas entsetzt darüber, was teils in den sozialen Medien abging und zu welchen Maßnahmen hierbei gegriffen wurden.

In diesem Artikel schauen wir uns daher mal etwas genauer an, wie wir eine Störung feststellen und uns jede Menge Arbeit sparen können. Denn es ist nicht in jedem Fall notwendig, sofort die Geräte zurückzusetzen. Und ja, das ist wirklich passiert. Gefühlt ein paar Minuten nach Störungsbeginn. Kein Witz.

Woran erkenne ich eine Störung?

Grundsätzlich kann es unterschiedliche Störungen oder Störungsquellen bei deinem Sprachassistenten geben. Dabei ist in meinen Augen wichtig, dass man hier schon von Beginn an unterscheidet, um nicht gleich in die erste unnötige Arbeit zu laufen. Du willst ja schließlich nicht den Aufwand haben, dass du bei einer Amazon Alexa Störung gleich die ganzen Echos zurücksetzen musst. Oder etwa doch?

Wenn du also nun feststellst, dass es Schwierigkeiten bei der Kommunikation gibt, solltest du zuerst ein zweites Gerät zur Hilfe nehmen. Das kann beispielsweise dein Smartphone sein, welches mit dem gleichen Netzwerk verbunden sein muss. Mit diesem Gerät kannst du feststellen, ob es überhaupt eine Internetverbindung gibt. Gerade bezogen auf die letzte Störung hätte man so feststellen können, dass es nicht am eigenen Netzwerk oder der Verbindung zum Internet liegt.

Wer bei diesem Test besonders genau sein möchte achtet übrigens darauf, dass er sich ebenfalls über das WLAN mit dem Heimnetzwerk verbindet. Denn es kann auch sein, dass die Störung nur das WLAN-Netzwerk betrifft. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn andere Funkfrequenzen den Datendurchsatz stören. Den Gegencheck kann man dann z. B. über einen PC machen, der per LAN mit dem Router verbunden ist. Spätestens danach weißt du ganz genau, ob es ein grundlegendes Problem ist oder nur an einzelnen Teilen des Netzwerks liegt.

Und weißt du, was das Beste daran ist? Du brauchst kein teures Equipment oder zusätzlichen Geräte zu kaufen. 😉

Die Störung bestätigen lassen

Nachdem du nun weißt, dass es eine Störung gibt, kannst du dir diese quasi bestätigen lassen. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn du zum Beispiel immer noch nicht sicher bist oder die Störung nicht dauerhaft auftritt. Denn gerade dann macht es dir die Technik nicht besonders einfach, die Störungsquelle zu identifizieren.

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Im Netz findest du diverse Seiten, die Störungsmeldungen zusammenfassen und grafisch aufbereiten. Das läuft zwar alles automatisiert ab, jedoch liefert es einen guten Eindruck darüber, was gerade los ist. Im Normalfall werden dir diese Seiten auch direkt vorgeschlagen, wenn du zum Beispiel Begriffe nutzt wie Amazon Alexa Störung. Und das Tolle daran ist, dass es auch bei anderen Störungen funktioniert.

Ich selbst informiere mich ganz gerne auf der Seite Alle Störungen. Dort lassen sich auch einzelne Dienste suchen, sofern sie nicht sogar schon in der Google Suche auftreten. Die Daten entstammen dabei der Plattform Downdetector, welche laut eigenen Angaben die beliebteste Plattform für Störungen ist.

Dazu möchte ich natürlich auch noch erwähnen, dass es vielleicht nicht die beste Plattform ist. Solltest du daher eine anderen Methode haben, kannst du mir deine Methode gerne in den Kommentaren hinterlassen. Ich lerne gerne neue Dinge dazu! 🙂

Was der falsche Weg ist

Wie zu Beginn des Beitrags schon erwähnt, ist es definitiv nicht so klug direkt die Geräte zurückzusetzen. Gerade wenn ich mich in meinem Smart Home umschaue hätte ich da eine Menge zutun. Insbesondere handelt es sich hierbei um einen enormen Zeitaufwand, der insbesondere bei mehreren Echos noch größere Ausmaße annimmt.

Ich selbst glaube dabei auch, dass sich die Nutzer manchmal nicht zu helfen wissen und direkt zu dieser Maßnahme greifen. Gefördert wird das natürlich auch manchmal durch Support-Dienstleistungen, bei denen diese Maßnahme sofort als Lösungsvorschlag präsentiert wird. Und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass der Lösungsvorschlag manchmal wirklich nicht sehr hilfreich ist.

Spätestens jedoch beim Öffnen der Alexa App sollte eigentlich ein Licht aufgehen. Denn sofern das Smartphone keine Verbindung zum Echo herstellen kann, dann sollte es in der Regel schon der Fall sein, dass es nicht am eigenen Internet liegen. Zumindest sofern man vorher mal versucht hat, eine andere Seite aufzurufen. Zum Beispiel die Störungsseite, die oft ein erster Anlaufpunkt sein kann. Damit deutet an dieser Stelle alles auf eine Amazon Alexa Störung hin.

Wenn Alexa keine Geräte mehr steuert

Neben einem Ausfall der Cloud – oder besser gesagt einer Störung – kann es manchmal auch vorkommen, dass Alexa plötzlich keine Geräte mehr steuern kann. Hilfreich ist auch hier, erstmal mit einem anderen Gerät zu testen, ob die jeweilige Bridge oder das Gerät überhaupt noch erreichbar sind. Sofern das nicht der Fall ist, muss die jeweilige Bridge neu gestartet werden oder eventuell die Verbindung zum Netzwerk gestärkt werden. Das kann zum Beispiel über einen Repeater geschehen, der das hausinterne WLAN-Signal verstärkt und so die Verbindung verbessert.

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Daneben kann es natürlich auch noch sein, dass die jeweilige Infrastruktur des Geräteherstellers ein Problem hat und aus diesem Grund keine Verbindung hergestellt werden kann. Das tritt vor allem dann auf, wenn die Geräte keine lokale Schnittstelle bieten und die Kommunikation über das Internet erfolgen muss. Dieser Umstand wird gerade im Smart Home immer wieder zurecht kritisiert.

Und wie gehst du vor?

Hast du schon einmal in deinem Smart Home eine Störung erlebt? Und wie bist du damit umgegangen?

Ich persönlich versuche immer zuerst die Probleme auf meiner Seite auszuschließen um festzustellen, ob es wirklich an meiner eigenen Infrastruktur liegt. Oftmals ist der erste Schritt für mich dabei ein Blick in die FritzBox. Sie sagt mir direkt, ob sie mit dem Internet verbunden ist. Sobald ich vom Smartphone eine Verbindung zur FritzBox bekomme weiß ich auch, dass es keine Störung mit dem WLAN ist, denn sonst könnte ich diese Seite ja gar nicht aufrufen.

Wenn ich dann noch die Störungsmeldungen checke ergibt sich dadurch oft sehr schnell ein Bild, woran die Störung liegen kann. Und mal im Ernst, die eigenen Lampen zum Beispiel lassen sich im Zweifel auch noch direkt vom Smartphone über die jeweilige App steuern. Und so sollte das auch mit anderen Geräten sein. Das System ioBroker zum Beispiel kann dir dabei helfen, eine zentrale Steuerung der Geräte zu ermöglichen, um so auch im Ausfall noch die grundlegenden Funktionen deines Smart Homes bedienen zu können. Unterstützen kannst du das alles, indem du Geräte in deinem Smart Home einsetzt, die sich auch ohne aktive Internetverbindung steuern lassen. Damit schließt sich auch der Kreis mit der Kritik, die sich immer wieder auf lokale Schnittstellen bezieht. Denn so kann ioBroker direkt auf die jeweiligen Geräte oder Bridges zugreifen, ohne den Umweg über das Internet gehen zu müssen.

Kategorien: Amazon Echo

Lukas

Hey, ich bin Lukas. Seit einigen Jahren schreibe ich in meinem Smart Home Blog über Hausautomation und Digitalisierung. Als Wirtschaftsinformatiker weiß ich, wie wichtig die Vernetzung von IT-Systemen ist. Diese Erkenntnisse übertrage ich auf mein eigenes Smart Home, das ich auf Basis von ioBroker betreibe. Hierzu nutze ich die Leistung meines eigenen Server-Clusters aus dem Keller. In deinen Ohren klingt das mindestens genauso spannend, wie für mich? Dann komm mit auf unsere Reise zu einem vollwertigen, sicheren und komfortablen Smart Home. Ganz oben findest du Verknüpfungen zu Social Media, wo du mir gerne folgen darfst. Ich freue mich auf dich!

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