Home Assistant 2026: So startest du dein Smart Home

Du willst dein Smart Home ohne Cloud, lokal gesteuert und trotzdem komfortabel? Dann führt 2026 kaum ein Weg an Home Assistant vorbei. In diesem Artikel schauen wir ganz genau darauf, wie du einsteigst.

Dabei sehen wir uns an, welche Hardware du brauchst (und welche ich empfehle), wie die Installation abläuft und wie es nach der Installation weitergehen kann. So kommst du ein Stück näher zu deinem perfekten Smart Home, das all deine Daten wirklich privat hält.

Egal ob Raspberry Pi 5, Docker-Setup oder NAS – hier verschaffen wir uns einen Überblick. Mit Tipps aus der Praxis und passenden ergänzenden Informationen, damit du noch tiefer ins Thema einsteigen kannst.

Lass uns dein lokales Smart Home starten.

Home Assistant Visualisierung auf dem Mac

Warum Home Assistant – und warum 2026?

Home Assistant ist in der Smart Home Community ein Stück weit der heilige Gral, um den es sich immer wieder dreht. Das liegt mitunter daran, dass deine Daten niemals ungewollt dein Zuhause verlassen. Die Unabhängigkeit von der Cloud sorgt auch dafür, dass du selbst bei einem Ausfall eines Dienstes dein Smart Home weiter nutzen kannst.

Ich beschreibe es immer gerne als eine Art Hybrid-Lösung: Du kannst Clouds und externe Dienste verwenden, wenn du das magst. Aber mit Home Assistant bist du grundsätzlich dazu in der Lage, sämtliche Automationen lokal abzubilden. Wenn also der nächste Hersteller seine Dienste einstellt, bleibst du immer noch im Rennen. Und hier liegt aus meiner Sicht einer der größten Vorteile dieses Systems.

Vergleicht man Home Assistant außerdem noch mit Lösungen wie zum Beispiel dem Amazon Echo wird schnell klar, dass hier wesentlich mehr Potenzial liegt. Während Hersteller dir oft präzise Vorgaben machen, welche Geräte miteinander arbeiten, ist das bei Home Assistant völlig egal.

Über die offiziellen Integrationen, Zusatzinhalte von HACS und passende Add-Ons kannst du dein Smart Home so individuell gestalten, wie dein Zuhause selbst. Dass dabei auch Funktionen wie Matter integriert sind, sollte ja fast schon klar sein.

Dieses Jahr könnte also wirklich das Jahr werden, in dem du mit deinem Smart Home Setup richtig durchstartest und endlich diese manuellen Lichtschalter durch smartere Lösungen ersetzt.

Neuerungen für den gelungenen Einstieg

Warum genau jetzt die richtige Zeit für einen Einstieg in Home Assistant ist, zeigt uns auch die Roadmap aus dem Jahr 2025. Denn hier wurden nochmal an so einigen Stellschrauben gedreht, um dir die Hürden zu nehmen.

Schnellere Ladezeiten und robustere Automationen waren ein wesentlicher Teil auf der Agenda der Entwickler. Mit einem noch stabileren System ist es für dich wesentlich einfacher, dein eigenes Zuhause zu digitalisieren.

Besonders bei den Automationen leistet die veränderte Struktur ganze Arbeit. Denn es ist jetzt leichter denn je das richtige Gerät für deine Automation auszuwählen. So hast du selbst dann den Durchblick, wenn dein Smart Home irgendwann wirklich erwachsen wird und eine Vielzahl von Geräten unter einem Dach vereint. Ich persönlich muss sagen, der neue Target Picker ist eine echte Wohltat für die gesamte Community.

Gleichzeitig ist auch die Anzahl der Integrationen weiter gewachsen. Praktisch bedeutet das für dich, dass noch mehr Geräte mit Home Assistant kompatibel sind. Klassische Beispiele aus dem Jahr 2025 sind hierbei Klimasteuerungen und Kamerafunktionen. Ich brauche von unterwegs beispielsweise nur einen Blick in die Home Assistant App zu werfen und sehe direkt den Zustand von meinem Zuhause mitsamt den Kamerabildern, die bei mir daheim erfasst werden.

Eine weitere Änderung betrifft die künstliche Intelligenz. Hier hat man ordentlich Neues geschaffen. Du kannst inzwischen zum Beispiel die KI in deine Automationen direkt einbinden und komplexe Aufgaben von ihr lösen lassen. Häufig genutzt wird das zum Beispiel für die Bildbeschreibung, wenn die Kamera eine Person erkannt hat. Es sind aber auch weitere Automationen möglich, wie zum Beispiel die Erkennung von Inhalten, die gerade auf deinem Mediaplayer laufen.

Screenshot einer modernen Benutzeroberfläche für die Steuerung von Smart-Home-Funktionen, die verschiedene Steueroptionen für Beleuchtung, Technik und Fenster enthält. Die Ansicht zeigt Schaltflächen für Automatisierung, Gerätesteuerung, Statusanzeigen und Fehlerdiagnosen in einem übersichtlichen, designorientierten Layout, das eine benutzerfreundliche Interaktion ermöglicht.

Was du brauchst: Hardware & Installationswege

Zur Vorbereitung für Home Assistant gehören nun ein paar kleinere Überlegungen, die du für dich selbst treffen musst. Die zugrundeliegende Hardware hat nämlich einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie viel Spaß zu nachher mit deinem smarten Zuhause haben wirst. Da Home Assistant hier sehr umgänglich und flexibel ist, ordnen wir das mal etwas genauer ein.

HardwareEinstieg leichtAdd-OnsPerformanceStrom-verbrauchErweiterbar
HA Green✅ Ja✅ Ja❌ Schwach✅ Sehr gering❌ Nein
Raspberry Pi 5✅ Gut✅ Ja✅ Okay✅ Sehr gering⚠️ Eingeschränkt
Mini-PC⚠️ Mittel✅ Ja✅ Sehr gut⚠️ Mittel✅ Voll möglich
NAS (Docker)❌ Aufwendig❌ Nein✅ Gut✅ Gering✅ Möglich
Server❌ Overkill✅ Klar✅ Overpowered❌ Hoch✅ Total

Grundsätzlich stehen dir verschiedene Wege zur Verfügung, wie du Home Assistant betreiben kannst:

Home Assistant Green
Mit dem Home Assistant Green bekommst du ein fertiges Produkt an deine Hand, das du einfach nur auspacken und einstecken musst. Keine Installation, keine Fehlersuche, keine Vorbereitung. Basierend auf einer Embedded-Plattform bietet er dir einen 1,8 GHz Prozessor mit 4 GB Arbeitsspeicher und 32 GB Festplattenkapazität.
Der Home Assistant Green eignet sich damit vor allem für Einsteiger, die niedrigschwellig ausprobieren und ihren Weg finden wollen. Für größere Installationen und einer möglichen lokalen Sprachverarbeitung ist er aber eher schwach ausgestattet. Wenn dein Zuhause überschaubar ist und du dich auf die wesentlichen Elemente (z. B. Lichtsteuerung) fokussieren willst, ist er aber eine gute Wahl.

Raspberry Pi
Mit dem Raspberry Pi bist du im absoluten Mittelfeld unterwegs. Die meisten Nutzer greifen hierauf zurück, da er ein wirklich exzellentes Verhältnis zwischen Leistung und Verbrauch bietet. Mit einem Raspberry Pi 5 bist du leistungstechnisch auf einem guten Weg und kannst die allermeisten Dinge in deinem Smart Home umsetzen.
Besonders gut eignet sich der Raspberry Pi für Einsteiger mit einem gewissen Basiswissen oder Neugier. Hier musst du die Installation von Home Assistant manuell vornehmen, hast aber auch ähnlich große Freiheiten wie bei den weiteren Methoden.

Mini-PC
Eine der beliebtesten Varianten zur Installation ist ein Mini-PC. Du kannst ihn entweder komplett für Home Assistant verwenden oder mit Proxmox zur Virtualisierung ausstatten. Während du bei ersterer Variante einen wirklich starken Smart Home Server hast, kannst du dir mit Variante 2 mehr Freiheiten erlauben und weitere Dienste auf dem Mini-PC betreiben.
Für Enthusiasten und all diejenigen, die wirklich mehr als nur ein paar Basic-Automationen betreiben wollen, empfehle ich grundsätzlich einen Mini-PC. Hier hast du oft ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und genug Ressourcen, um auch anspruchsvolle Automationen inklusive Add-Ons zu betreiben.

NAS
Wenn du bereits ein eigenes NAS in deinem Zuhause nutzt, kannst du Home Assistant als Docker-Container dort installieren. Der Vorteil besteht darin, dass du sowohl ausreichend Speicher als auch eine schon vorhandene Umgebung dafür nutzen kannst. Das häufigste Argument für diesen Weg ist wohl, dass so kein weiteres Gerät als Stromverbraucher hinzukommt und ein NAS häufig über die notwendige Leistung verfügt oder aufgerüstet werden kann.
Ich persönlich habe jahrelang diesen Weg gewählt und kann ihn wirklich empfehlen. Gib deinem NAS diese wichtige Aufgabe und spare dir damit ein weiteres Gerät in deinem Heimnetzwerk. Beachte aber bitte, dass dein Smart Home dann von deinem NAS abhängig ist.

Vollwertiger Server
Völlig drüber, aber technisch möglich, ist ein vollwertiger Server. Hier sprechen wir von einer wirklich großen Leistung, die dein Smart Home so vermutlich niemals abrufen wird. Dennoch ist dieser Weg möglich und für manche sicherlich auch spannend, um mehr über den Betrieb von Servern zu lernen. Diesen Weg klammere ich bewusst immer wieder etwas aus, da er in der Praxis wirklich nur selten vorkommen wird.

Checkliste für dich
🔲 Home Assistant Green
🔲 Raspberry Pi
🔲 Mini-PC
🔲 NAS
🔲 vollwertiger Server
Überlege dir, welche Plattform du nutzen willst und verfolge diesen Weg weiter.

Die beliebteste Lösung

Die wohl beliebteste Lösung für den Betrieb deines Smart Homes ist ein Raspberry Pi. Er vereint gleich mehrere Vorteile und besticht durch seine überschaubare Größe sowie seinen geringen Stromverbrauch. Mit ihm kannst du dein Smart Home nicht einfach nur gestalten, sondern auch energietechnisch vernünftig betreiben.

Durch die Feedback-Box im unteren Bereich der Startseite meines Blogs weiß ich inzwischen, dass genau das die Methode ist, wie die meisten ihr Smart Home betreiben. Skalieren wir das mal auf die gesamte Community dürfte wohl ein beachtlicher Teil der Nutzer mit einem winzigen Raspberry Pi ganze Häuser automatisieren.

Gleichzeitig bedeutet das für dich auch, dass du mit diesem Weg wohl auch die meiste Unterstützung in der Community bekommen kannst. Denn wo viele Köpfe denken entsteht meist auch ein großes Wissen. Insbesondere in Situationen, in denen du mal Hilfe brauchst, wird dir das wiederum zu Gute kommen.

⚠️ Beachte bitte beim Raspberry Pi: SD-Karten haben immer eine begrenzte Lebensdauer. Es ist daher ratsam, dass du dich mit dem Thema SSD für den Raspberry Pi beschäftigst. Ein Beispiel für eine SSD habe ich dir hier herausgesucht. Außerdem solltest du regelmäßig Backups deiner Installation erstellen.

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Zuletzt aktualisiert am 6. Januar 2026 um 12:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Vergleich: HAOS vs. Docker/Container

Ist die Wahl für deine Plattform nun also gefallen, geht es an die Installationsmethode. Während es für den Raspberry Pi bereits einen vorgefertigten Weg auf der Seite von Home Assistant gibt, kannst du auch andere Wege zur Installation gehen. Wichtig dabei zu wissen ist, dass du HAOS von Docker unterschieden musst.

InstallationsartAdd-Ons möglichEinfach zu wartenFlexibelFür Einsteiger
HAOS⚠️
Docker⚠️

Während das HAOS ein vollwertiges und fertiges Betriebssystem auf Basis von Linux ist, braucht der Container noch eine Umgebung. Hier kommt dann meist ein bereits installiertes Linux oder Windows zum Einsatz. Zusätzlich brauchst du dann auch noch Docker.

Im Grunde kannst du mit beiden Installationen genau die gleichen Dinge tun. Jedoch gibt es zwei Ausnahmen, die hier aus meiner Sicht besonders wichtig sind. Daher schauen wir uns diese mal ganz kurz an.

Nutzung von Add-Ons
Während du mit dem HAOS ganz normal Add-Ons für dein Home Assistant nutzen kannst, geht das bei einer Docker-Installation nicht. Da die Container bereits selbst Docker-Container sind, wäre das Chaos sonst perfekt. Außerdem benötigen die Add-Ons selbst ihre Laufzeitumgebung, welche aber wiederum in einem Docker-Container nicht zur Verfügung gestellt wird.
⚠️ Wenn du Add-Ons in Home Assistant nutzen willst, ist die Installation als Container nicht möglich.
🔗 Mehr zu Home Assistant Add-Ons erkläre ich dir in meinem Add-On-Guide.

One-Click-Updates
Ebenso sind im Docker-Container keine One-Click-Updates möglich, wie du sie bei anderen Installationstypen hast. Das bedeutet, dass du bei anstehenden Updates den Docker-Container aktualisieren musst anstatt dem Inhalt innerhalb des Containers. Du löschst also den bisherigen Container und lädst dir einfach einen neuen. Deine Daten bleiben allerdings erhalten.
⚠️ Wenn du dich nicht mit Docker auseinandersetzen willst oder Updates immer bequem am Smartphone machen möchtest, ist der Container nicht die richtige Installationsmethode für dich.

Zudem gab es in der Vergangenheit noch die Installationsmethoden Supervised und Core. Diese werden aber offiziell so nicht mehr empfohlen und sind dem HAOS gewichen. Von Anleitungen dieser Art würde ich also Abstand nehmen.

ℹ️ Ergänzende Information
Beachte bitte, dass die Installationsmethode Container nicht für den Raspberry Pi vorgesehen ist. Dort installierst du dir immer das HAOS und hast alle Funktionen zur Verfügung.

Addon Store von Home Assistant mit einer Auswahl der verfügbaren und installierbaren Addons

Installation & erste Einrichtung

Für die typische Installation von Home Assistant empfehle ich dir meinen Artikel zur Home Assistant Installation. Dort findest du einen praktischen und tiefergehenden Leitfaden, um deine Installation zu meistern.

Grundsätzlich bedeutet Installation aber für dich, dass du das HAOS auf der Festplatte deines späteren Servers unterbringst. Durch den Schreibvorgang wird alles vorbereitet, so dass du im Grunde nur noch das Gerät starten musst und mit der Einrichtung beginnen kannst.

Direkt im Anschluss an die Installation beginnst du dann mit der Einrichtung der Benutzer, Sprache und weiteren Elementen. Wenn das alles abgeschlossen ist, kannst du mit der Einrichtung von Geräten auf deinem Home Assistant beginnen. Während der grundlegenden Einrichtung unterstützt dich das System und führt dich gezielt durch die Schritte, die erledigt werden müssen.

Damit bedeutet Einrichtung vor allem, dass du grundlegende Basics durchläufst. Erst danach beginnt die eigentliche Einrichtung der Geräte, Verbindungen und vor allem Dashboards oder Automationen. Der gesamte Prozess mit Installation sollte dich in der Regel etwa 30 Minuten Zeitaufwand kosten. Wenn du etwas unerfahrener bist, können es durchaus auch 60 Minuten sein. Länger ist es aber in der Regel nicht.

Außerdem solltest du nach der Installation in den Einstellungen (du findest sie dann im Menü links unten) nachsehen, ob bereits ein Update zur Verfügung steht oder ob für den Moment alles auf dem aktuellsten Stand ist. Sollte ein Update angeboten werden, empfehle ich dir es gleich durchzuführen solange deine Installation noch so frisch ist. Es ist zwar später auch kein Problem, aber so kannst du direkt mit den neuesten Versionen deine Einrichtung für dein Zuhause beginnen.

Raspberry Pi 4 Model B

Erstes Dashboard & einfache Automationen

Nachdem dein Home Assistant nun in Betrieb ist, führt der nächste Schritt zur Einbindung von Geräten über die Integrationen. Diese findest du links im Menüpunkt Einstellungen und dort unter Geräte & Dienste.

Sind die ersten Geräte eingerichtet, wird sich dein Dashboard Stück für Stück mit allem Verfügbaren füllen. Das kann auf Dauer unübersichtlich werden, weshalb du dich dann an die Einrichtung deines Dashboards machst. Du kannst mehrere Dashboards bauen oder dir ein einheitliches für all deine Geräte erstellen. Jedes Dashboard kann sowohl am PC als auch am Smartphone oder Tablet genutzt werden.

Meine persönliche Empfehlung ist, dass du dir zeitnah dein erstes eigenes Dashboard baust. Du kannst ein neues Dashboard einrichten, indem du links auf Einstellungen und dann auf Dashboards klickst.

Zu Beginn würde ich mir ein eigenes Dashboard erstellen und dort all die Elemente platzieren, die du für dich als sinnvoll erachtest. Später kannst du weitere Dashboards hinzufügen, zum Beispiel für den eigenen Partner oder andere Geräte.

🔗 Mehr Informationen dazu findest du in meinem Dashboard Guide.

Automationen hingegen sind von den Dashboards losgelöst. Du findest sie wieder links in den Einstellungen und dann unter Automationen & Szenen. Jede Automation ist dabei gleich aufgebaut. Sie beginnt mit einem Auslöser, führt über eine Bedingung und geht dann zum Aktionsblock. Der Auslöser bestimmt immer, wann die Automation gestartet wird (z. B. Bewegungssensor ausgelöst). Die Bedingung legt fest, unter welchen Umständen die Bearbeitung fortgesetzt wird (z. B. nach Sonnenuntergang). In der Aktion wiederum legst du dann fest, was genau passieren soll (z. B. Licht wird eingeschaltet).

Zu Beginn ist es wirklich ratsam, wenn du mit einfachen Automationen startest, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Außerdem hilft es dir dabei, wenn du erste Erfolge erzielst. Jede Automation kannst du dann Stück für Stück erweitern, um sie bis zum Zielzustand zu führen. Auch komplexe Automationen kannst du dir dann später zusammenbauen.

🔗 Wenn du mehr dazu wissen willst, empfehle ich dir meinen Automations-Guide.

Meine Automation zur Beleuchtung des Badezimmers auf Basis eines Präsenzmelders

Typische Anfängerfehler

Wenn erstmal alles läuft denkst du dir schnell: Passt schon!

Es lauern aber wirklich einige Fallstricke, die du besser vorher kennst, bevor du in sie hineinläufst. Einer davon ist ganz klar das fehlende Backup. Denn gerade bei einem Raspberry Pi mit einer SD-Karte kann es vorkommen, dass die SD-Karte ohne Vorankündigung von einem Moment auf den anderen ihren Dienst einstellt.

Achte daher bitte immer auf Backups. Du findest diesen Bereich links in den Einstellungen und dann unter System und dort wiederum unter Backups.
🔗 Ausführliche Informationen zum Thema findest du in meinem Home Assistant Backup Leitfaden.

Behalte außerdem immer schön im Blick, was dein Home Assistant eigentlich tut. Zu viele Add-Ons und ungenutzte Geräte verderben dir schnell den Spaß am Smart Home. Im Grunde sollte dein Home Assistant immer genau so viel tun wie notwendig ist, aber nie mehr. Du willst dir ja keine digitale Wundertüte basteln, sondern dein Zuhause ausstatten. Gerade bei den Add-Ons neigt man vielleicht einmal mehr dazu etwas zu installieren, was man dann später nicht mehr braucht.
🔗 Ausführliche Informationen hierzu findest du wiederum in meinem Home Assistant Add-Ons Leitfaden.

Außerdem solltest du niemals zu viel auf einmal wollen. Ich verstehe total, dass es aufregend ist alles zu integrieren. Aber alles kommt zu seiner Zeit. Wichtig sind für dich gerade zu Beginn immer erst die Basics wie Beleuchtung oder Steckdosen. Ausgehend davon spannt sich das Smart Home irgendwann immer weiter. Wenn aber hier schon die Basics nicht stimmen, dann gibt es ein Chaos.

Der absolute Geheimtipp hierbei ist auch immer wieder, dass du deine Geräte ordentlich benennst. Mit einer Produktnummer wirst du vielleicht diese Woche klar kommen. Wenn du aber in einem halben Jahr etwas verändern willst, blickst du da nicht mehr durch. Achte also schon von Beginn an auf eine saubere und klare Strukturierung. Hilfreich sind dabei auch die Zuordnungen zu den Räumen.

Wie es weitergeht: Dein Fahrplan

Nachdem du nun die grundlegende Einrichtung abgeschlossen hast, ist es an der Zeit für die nächsten Bausteine. Diese Bausteine können sehr individuell ausfallen. Denn hier hängt es vor allem davon ab, was du genau umsetzen willst oder welche Geräte dir zur Verfügung stehen.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir mit absoluter Sicherheit sagen, dass dein Smart Home mit der Zeit definitiv wachsen wird.

Ein ganz gutes Beispiel dafür ist HACS. Mit dem Home Assistant Community Store wirst du nämlich Zugang zu vielen weiteren Integrationen, Dashboard-Elementen und Add-Ons bekommen. Diese sind nicht im Standardumfang enthalten, bieten dir aber wirklich gute Möglichkeiten zur Erweiterung.
🔗 Mehr Informationen bekommst du in meinem HACS-Guide für Home Assistant.

Einmal im Smart Home Fieber wirst du auch schnell darauf kommen, dass du gerne von unterwegs auf dein Zuhause zugreifen willst. Der einfachste und effizienteste Weg führt aus meiner Sicht dabei über die Home Assistant Cloud. Und auch wenn wir hier eigentlich viel lokal arbeiten, manchmal braucht es die Hilfe von außen. Doch das geht ganz einfach. Es ist sogar noch wesentlich leichter als die Installation, die du bereits hinter dich gebracht hast.
🔗 Wie du von außen zugreifen kannst, erfährst du in meinem Home Assistant Fernzugriff Guide.

Für alle weiteren Projekte (manchmal auch kleinere) empfehle ich dir zudem meinen Themenbereich rund um Home Assistant. Dort gibt es weitere spannende Inhalte, die dein Smart Home noch weiter an die Spitze treiben.

Zudem gibt es eine wirklich starke Community, die rund um unseren Planeten verteilt ist. Hier tauscht man sich aus, entwickelt Ideen und schlägt gezielt Verbesserungen vor. Für die nächsten Schritte in deinem Smart Home solltest du dort also auf jeden Fall auch mal vorbeischauen.

Willst du wissen, was 2026 im Smart Home wirklich angesagt ist? Dann lies weiter in meinen Artikeln zu Home Assistant.

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Zuletzt aktualisiert 30.12.2025 / (*, **) Affiliate Links / Preis kann abweichen / Bild: Amazon Product Advertising API

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